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1 x 1,0 Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in

In der Universität Bremen ist im Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik des Fachbereichs Produktionstechnik (Prof. Lutz Mädler), zur Verstärkung unseres wissenschaftlichen Teams, zum nächstmöglichen Zeitpunkt –unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe- die Stelle

 

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
 

mit der vollen regelmäßigen Wochenarbeitszeit in der Entgeltgruppe TV-L13 zu besetzten. Die Stelle ist im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP 2080 "Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung" der DFG für die Dauer von 36 Monaten befristet.

 

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

 

Im Rahmen der Energiewende stellt die fluktuierende Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarstrom eine der größten Herausforderungen dar. Strom, der an wind- und sonnenreichen Tagen anfällt, kann in Form von chemischen Energieträgern wie Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffen gespeichert werden. Dies setzt voraus, dass Katalysatoren, Reaktoren und elektrochemische Zellen unter von außen aufgeprägten dynamischen Reaktionsbedingungen eingesetzt werden.

 

Was Sie erwartet:           

 

Das spezifische Forschungsthema liegt im Gebiet der Katalysatorsynthese mittels Gasphasenreaktoren. Ziel des Projekts ist es, geträgerte, Kobalt-basierte Katalysatoren zu entwickeln, die bei der Methanisierung auch unter instationären Lastwechsel-Bedingungen hochaktiv sind und zugleich langzeitstabil. Andererseits soll der Einfluss von Dotierungen auf der Nanometerebene ebenso verstanden werden wie die Zusammenhänge zwischen raum-zeitlichen Änderungen lokaler Parameter bei Stoffmengenstrom-Fluktuationen. Am Standort Bremen sind zwei weitere Gruppen aus der Chemie und der Chemischen Verfahrenstechnik direkt an diesem Projekt beteiligt. Darüber hinaus ist das Projekt deutschlandweit innerhalb des Schwerpunktprogramms SPP 2080 (http://www.itcp.kit.edu/spp2080/) vernetzt.

 

Die Aufgaben umfassen neue Konzepte in der Partikelsynthese mittels Flammensprühpyrolyse (FSP). Der Schwerpunkt ist die Erforschung von Prozessbedingungen, die den hohen Anforderungen der Katalysatoren in dynamischen Lastwechseln gerecht werden. Dies beinhaltet, die Prozessentwicklung und -modellierung sowie Katalysatorsynthese und -charaktersierung. Innerhalb des Bremer Projektverbundes ist eine enge Zusammenarbeit mit den Gruppen, die zur raum-zeitlich aufgelösten Quantifizierung der Reaktionen in einem mit Lastwechseln betriebenen Rohrreaktor mittels operando MRI Methoden arbeiten, gegeben. Gleichzeitig verfassen Sie, mit viel Engagement, wissenschaftliche Publikationen und nehmen aktiv an nationalen und internationalen Seminaren und Konferenzen teil. Sie können parallel zur Projektarbeit die angebotene Möglichkeit zur Promotion (Dr.-Ing.) an der Universität Bremen wahrnehmen.

 

Was wir erwarten:

  • Wir suchen Kandidatinnen und Kandidaten, die Freude daran haben, wissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten, Lösungen für technische Probleme zu finden sowie neue Ideen zu entwickeln.
  • Sie haben Ihr Universitätsstudium im Bereich Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Chemie, oder Produktionstechnik / Maschinenbau und überdurchschnittlich als M.Sc. / Dipl-Ing. abgeschlossen.
  • Sie haben gute Fachkenntnisse im Bereich der Partikelsynthese und -charakterisierung.
  • Praktische Erfahrungen mit experimenteller Tätigkeit und dem Aufbau bzw. des Betriebs von Versuchseinrichtungen (Bachelor-, Masterarbeit) sind von Vorteil.
  • Sie arbeiten eigeninitiativ und selbstständig und überzeugen mit einer sicheren Kommunikationsweise (in Deutsch und Englisch) über verschiedene Zielgruppen hinweg.
  • Wir freuen uns auf eine engagierte und kreative Persönlichkeit, die Ideen vorantreibt und gerne im Team arbeitet.

 

Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbetrieb an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angaben der Kennziffer A234/18 bis zum 04.10.2018 zu richten an die

Universität Bremen
Prof. Dr.-Ing. Lutz Mädler
Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik im FB04
Postfach 33 04 40
28334 Bremen   

Ferner ist eine Übersendung in elektronischer Form (bitte als 1 PDF-Datei) an folgende Adresse möglich: mvt@uni-bremen.de

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir sie nicht zurücksenden können.

 

 

 

Erstellt am 14.09.18 von
Aktualisiert von: Rebekka Rosner