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Professur für "Didaktik der Physik" (w/m/d)

Am Fachbereich 01 Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen ist zum Wintersemester 2021/2022 – unter Vorbehalt der Stellenfreigabe – eine

Professur für "Didaktik der Physik" (w/m/d)
Bes.-Gruppe W3
Kennziffer: P 393/20
zu besetzen.

Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Gesucht wird ein/e Fachdidaktiker/in, der/die in der physikdidaktischen Forschung hervorragend ausgewiesen ist. Erwünscht ist ein Schwerpunkt im Bereich der empirischen Lehr-Lernforschung und der schulbezogenen Entwicklungsforschung. Mit der Professur wird außerdem das Ziel verbunden, die Forschungskooperation im Institut für Didaktik der Naturwissenschaften auszubauen.

Die zu berufende Persönlichkeit soll die Physikdidaktik in Forschung und Lehre umfassend vertreten. Sie/Er übernimmt Aufgaben in der physikdidaktischen Ausbildung von Studierenden für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen und für das Lehramt an beruflichen Schulen sowie in der Betreuung von schulbezogenen Praxisphasen. Darüber hinaus wird eine Mitwirkung bei den Aktivitäten des Fachbereichs zur Gewinnung neuer Studierender erwartet. Erwünscht sind Erfahrungen in der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehrkonzepte und moderner digitaler Lehrformate sowie eine didaktische Begleitung der Weiterentwicklung der Studieneingangsphase im Fachbereich Physik/Elektrotechnik. Die erfolgreiche Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB) soll fortgesetzt werden.

Es wird ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Physik, pädagogische Eignung, eine herausragende fachlich einschlägige Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen auf dem Fachgebiet der Physikdidaktik, nachgewiesen durch eine Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen erwartet. Das zweite Staatsexamen für das Lehramt Physik ist erforderlich. Zudem soll eine insgesamt dreijährige Schulpraxis nachgewiesen werden. Erwartet werden darüber hinaus Erfahrungen in der Breite der einschlägigen universitären Lehre und in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten. Neben exzellenten Deutschkenntnissen wird ebenfalls die Bereitschaft, englischsprachige Veranstaltungen zu übernehmen, vorausgesetzt. Erwartet werden auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten innerhalb und außerhalb der Universität Bremen, insbesondere mit außeruniversitären Einrichtungen und der Partner-Universität Oldenburg. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.

Die Universität Bremen bietet eine Vielzahl an Angeboten, die Neuberufene unterstützen, wie ein Welcome Center, Möglichkeiten von Kinderbetreuung und Dual Career sowie Angebote zu Personalentwicklung und Weiterbildung. Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie wurde in Programmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet und ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wissenschaftlerinnen sind nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Internationale Bewerbungen sowie Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderten Bewerberinnen/ Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung Vorrang gewährt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie Urkunden/Zeugnissen sind bis zum 02.04.2020 unter Angabe der o.g. Kennziffer zu richten an:

Per Post:
Universität Bremen
Fachbereich 01 Physik/Elektrotechnik
Fachbereichsverwaltung
Otto-Hahn-Allee 1
28359 Bremen

oder elektronisch in einer zusammengefassten PDF-Datei: P393-20protect me ?!fb1.uni-bremenprotect me ?!.de

Die Universität Bremen informiert ausführlich über Berufungsverfahren und -verhandlungen unter www.uni-bremen.de/berufungsverfahren.
Nähere Informationen zu dieser Professur erteilt gern Prof. Dr. Andreas Rosenauer unter rosenauerprotect me ?!ifp.uni-bremenprotect me ?!.de.
 

 

Erstellt am 28.02.20 von Alexandra Gutherz