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Professur (w/m/d) für das Fachgebiet Soziologie mit dem Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung

An der Universität Bremen ist im Fachbereich 08 – Sozialwissenschaften im Fach Soziologie unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe zum Wintersemester 2020/2021 eine

Professur (w/m/d)
Besoldungsgruppe W3
für das Fachgebiet
Soziologie mit dem Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung

Kennziffer: P282/19

zu besetzen.

Bei Erfüllung der allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die dieses Fachgebiet in Lehre und Forschung vertreten kann. Sie verfügt über breite theoretische Kenntnisse und praktische Anwendungserfahrung in den quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Gewünscht ist ein Schwerpunkt im Umgang mit personenbezogenen Längsschnittdaten sowie im Bereich der Messung und Skalierung. Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit komplexen Stichproben werden vorausgesetzt. Das Aufgabengebiet beinhaltet Lehre und Forschung im Bereich quantitativer Sozialforschung sowie der wissenschaftstheoretischen Grundlagen.
 
Erwartet wird eine Kooperation und passfähige Forschungsausrichtung mit den inhaltlichen Schwerpunkten des SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik. Dies schließt eine Offenheit für die Kooperation mit qualitativer Forschung ein.

Zu den Lehraufgaben gehört insbesondere die Mitwirkung an den Bachelor- und Master-Studiengängen der Soziologie und benachbarter Fächer des Fachbereichs sowie der Graduiertenausbildung an der BIGSSS. Erwartet wird die Bereitschaft, Veranstaltungen in englischer Sprache anzubieten. Wünschenswert ist der Einsatz mediengestützter Lernformen. Erwartet wird die Beteiligung am Konzept des „Forschenden Lernens“.

Die Universität Bremen bietet neben einem angenehmen kollegialen Arbeitsklima ein lebendiges wissenschaftliches Umfeld, in welchem sich sowohl innerfachliche wie interdisziplinäre Kooperationen entfalten können. Von der zu berufenden Persönlichkeit werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen, die aktive Mitarbeit an der Internationalisierung und internationalen Vernetzung sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittel¬projekten erwartet. Erwartet wird die Beteiligung an laufenden sozialwissenschaftlichen Verbundforschungsinitiativen im Rahmen einer gut etablierten interdisziplinären Zusammenarbeit im Themenfeld soziale Ungleichheit und Sozialpolitik sowie Engagement beim Aufbau des Daten- und Methodenzentrums des Wissenschaftsschwerpunkts Sozialwissenschaften.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein einschlägiger wissenschaftlicher Hochschulabschluss, eine fachlich einschlägige und herausragende Promotion sowie weitere wissenschaftliche (habilitationsadäquate) Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können. Die zusätzlichen Leistungen müssen durch eine Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht worden sind, nachgewiesen werden. Die Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Fortbildung sowie pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der universitären Lehre nachzuweisen ist, werden ebenfalls vorausgesetzt.

Die Durchführung deutschsprachiger Lehre ist von Beginn an notwendig. Weiterhin sind Erfahrungen in der Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in Forschung und Lehre erwünscht.

Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.

Die Universität bietet eine Vielzahl an Angeboten, die Neuberufene unterstützen, wie ein Welcome Center, Möglichkeiten zu Kinderbetreuung und Dual Careers und Angebote der Personalentwicklung und der Weiterbildung.

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie ist in unter anderem in Programmen zur Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet worden und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Ausdrücklich begrüßt werden Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund sowie internationale Bewerbungen. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Weitere Auskünfte erteilt: Prof. Dr. Susanne Schmidt (Dekanin) dekaninfb8protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Bewerbungen mit Lebenslauf (inklusive Zeugniskopien), Nachweisen der Forschungs- und Lehraktivitäten (u. a. Publikationsverzeichnis, Projekt(leitungs)erfahrungen, Lehrevaluationen) sowie ein Forschungs- und Lehrkonzept (in einer pdf-Datei) sind zusammen mit drei Publikationen (in drei separaten pdf-Dateien) und unter Angabe der Kennziffer bis zum 03.01.2020 zu richten an:

Dekanin des Fachbereichs 08/ Sozialwissenschaften
Universität Bremen
Kennziffer: P282/19
Universitäts-Boulevard 11-13
28359 Bremen

oder auf elektronischem Wege an: fb08.bewerbungprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Weitere Informationen zu Berufungsverfahren an der Universität Bremen finden Sie unter www.uni-bremen.de/berufungsverfahren.de

 

 

Erstellt am 22.11.19 von Alexandra Gutherz