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Neue digitale Lehrformate

Fünf neue Projekte zur Digitalisierung universitären Lehrens und Lernens sind gestartet. Sie sind Teil der Maßnahmen der Universität Bremen aus dem Qualitätspakt Lehre. Die Projekte sollen neue didaktische Potenziale erschließen und der Erstellung von frei verfügbarem Bildungsmaterial dienen.

Gemeinsam neue Wege im digitalen Lehren und Lernen gehen: Darum geht es bei den fünf Projekten, die seit Anfang des Jahres im Rahmen des Bundesprogramms Qualitätspakt Lehre an der Universität Bremen gefördert werden. Im Fokus steht hierbei, studentisches Lernen zu flexibilisieren und Lehre vielfältiger zu gestalten. Ein Teil der Formate erstellt so genannte Open Educational Resources (OER), also für die Allgemeinheit kostenlos zugängliches Bildungsmaterial. Solche Konzepte haben das Potential, die Internationalität der Lehre zu fördern und dabei hochwertige Bildung für alle Menschen bereitzustellen sowie lebenslanges Lernen zu fördern.

Insbesondere im Kontext der Internationalisierung von Universitäten gewinnen digitale Lehr- und Lernmaterialien zunehmend an Bedeutung. Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Studium und Lehre der Universität Bremen, beschreibt seine Vision von digitalen Lehr-/Lernszenarien der Zukunft wie folgt: „Um innovative didaktische Konzepte für die Lehre in europäischen Universitätsnetzwerken zu entwickeln, wollen wir neue Wege gehen, wie Studierende lernen. Dabei ist uns wichtig, die Entwicklung und den Einsatz von frei verfügbaren digitalen Bildungsinhalten voranzutreiben und sie mit Forschendem Lernen in Projekten zu koppeln. Digitale Elemente in Lehre und Lernen sind eine große Herausforderung und zugleich Chance für eine Internationalisierung und Flexibilisierung der Lehrangebote“.

Fünf neue Projekte sind an den Start gegangen

In so unterschiedlichen Fachgebieten wie den Rechtswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften, den Erziehungswissenschaften und der Lehrerbildung kommen innovative digital gestützte Lehr- und Lernformen zum Einsatz. Dabei werden klassische Lehrformen durch innovative Elemente ergänzt oder ersetzt. In solchen Blended Learning-Formaten werden online und offline-Phasen sinnvoll miteinander verknüft, so dass zum Beispiel die Studierenden das Lehrmaterial online zur Verfügung gestellt bekommen und im Präsenzunterricht ihr erworbenes Wissen an Fallstudien vertiefen. Videos werden in den geförderten Projekten in ganz unterschiedlicher Weise eingesetzt: mit Experteninterviews als Open Educational Resources für die Studierenden des Lehramts, als von Studierenden selbst erstellte Lernvideos oder als Videotutorials zur Unterstützung der Methodenausbildung. All diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass sie Studierende in ihrem Lernprozess stärker in eine aktive Rolle bringen und den Kompetenzerwerb verbessern.

Intensive Unterstützung durch das ZMML

Unterstützt werden die beteiligten Lehrenden durch das Team des Zentrums für Multimedia in der Lehre (ZMML). Das ZMMList die zentrale E-Learning-Einrichtung der Universität Bremen und zielt auf die bedarfsorientierte Einführung und Weiterentwicklung von E-Learning-Angeboten sowie die Bündelung aller E-Learning-Aktivitäten und -Innovationen an der Universität Bremen.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/zmml/projekte/forsta-digital/

www.uni-bremen.de/zmml/lehre-digital/open-educational-resources-oer/

www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Stefanie Wiechers
Projektkoordination ForstA digital
Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML)
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-61434
E-Mail: forsta-digitalprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Personen stehen mit einem Tisch mit Postern herum
Neue Projekte für die digitale Lehre. Szene aus der Auftaktveranstaltung für die neue „ForstA Digital“-Phase.
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