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Uni KLEX: Karriere-Unterstützung durch flexible Kinderbetreuung

Die Universität Bremen hat bereits einen guten Ruf als familiengerechte Hochschule – nun wird sie in diesem Punkt noch besser: Mit der flexiblen Kinderbetreuung „Uni KLEX“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase auch in den Randzeiten gezielt unterstützt.

Mit Uni KLEX werden Forscherinnen und Forscher der Universität Bremen gestärkt, die ihre Familienaufgaben mit den eigenen wissenschaftlichen Qualifizierungszielen vereinbaren müssen. Für einen Pilotzeitraum von drei Jahren – von 2019 bis 2022 – stehen dafür Mittel für flexible Betreuungsangebote bereit. Sie sollen die Regelbetreuung ergänzen. Angeregt von einer Gruppe junger Wissenschaftlerinnen, koordiniert das Projekt nun die Arbeitsstelle Chancengleichheit im Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung der Universität.

Nun auch Randzeiten abgedeckt

Für die Kinderbetreuung während der regulären Arbeitszeit bestehen – auch campusnah – bereits verschiedene Angebote. Schwieriger ist die Betreuung zu Randzeiten, die in der Regel bislang nicht abgedeckt war. Dies stellt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit familiären Betreuungsaufgaben häufig eine große Hürde dar. Die Teilnahme an ganztägigen Veranstaltungen, überfachlichen Weiterbildungsangeboten und Konferenzen ist wichtiger Bestandteil bei der Bildung und Pflege eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerks. Insbesondere in der Qualifizierungsphase ist dies von großer Bedeutung, aber diese fällt häufig mit der Zeit der Familienplanung zusammen. Aufgrund der hohen Mobilitätsanforderungen in dieser Phase kann zudem häufig nicht auf ein familiäres Netzwerk vor Ort zurückgegriffen werden, um eine Betreuung während Randzeiten zu gewährleisten.

Verschiedene Unterstützungsformate

Das Projekt Uni KLEX bietet nun verschiedene Formate, um diesem Bedarf gerecht zu werden – von der Kostenübernahme für die Kinderbetreuung zu Randzeiten über die Betreuung während wissenschaftlicher Veranstaltungen in Bremen sowie einem Betreuungspool bis hin zur Unterstützung während der Dienstreisen. Und wer seine Kinder kurzfristig mit zur Arbeit an die Universität bringen muss, kann Spielekisten und mobile Kinderzimmer ausleihen. Das gilt auch für Veranstalterinnen und Veranstalter von wissenschaftlichen Treffen auf dem Campus oder im Raum Bremen, bei denen Kinderbetreuung mit angeboten werden soll. Über die ganze Fülle des Uni KLEX-Angebotes und die Möglichkeiten der Unterstützung informiert die Webseite www.uni-bremen.de/uniklex.


Fragen beantwortet:

Anna-Lena Vallentin
Arbeitsstelle Chancengleichheit
Telefon: +49 421 218-60189
E-Mail: chancen8@uni-bremen.de

 

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