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Pflegewissenschaft-dual, B.A.

(für Auszubildende und exam. Pflegefachkräfte)

Das duale Bachelorstudienprogramm mit dem aktuellen Studiengang "Pflegewissenschaft-dual" besteht seit dem Jahr 2012 sowohl für Auszubildende als auch für Pflegefachpersonen mit abgeschlossener Berufsausbildung als Vollzeit-Studiengang mit dem Abschlussgrad "Bachelor of Arts" (B.A.)

Der Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) Pflegewissenschaft - dual verbindet praxisnahe pflegerische Ausbildung (Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bzw. Altenpflege) mit einem grundständigen pflegewissenschaftlichen Studium (BA Pflegewissenschaft).

Im Mittelpunkt dieses neuen Angebotes steht die wissenschaftliche Fundierung der Pflegepraxis. Durch die inhaltlich und organisatorisch abgestimmte Kombination von Ausbildung und Studium werden die Studierenden befähigt, pflegerische Entscheidungen wissenschaftlich und fallbezogen zu begründen, kritisch zu hinterfragen, zu evaluieren, zu vermitteln und weiterzuentwickeln sowie pflegewissenschaftliche Fragestellungen methodengeleitet zu bearbeiten.

Im Schwerpunkt Lehre werden zudem Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von pflegebezogenen Bildungsangeboten angebahnt.

Der B.A. Pflegewissenschaft - dual zielt zum einen auf die wissenschaftlich-praktische Vorbereitung auf Tätigkeiten in den unterschiedlichen Settings pflegerischer Dienstleistung ab und zum anderen auf die wissenschaftliche Vorbereitung zur Aufnahme in die abschließenden zweijährigen Masterstudiengänge Community and Family Health Nursing oder Berufspädagogik Pflegewissenschaft.

Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege können als Fortgeschrittene für das Studium zugelassen werden (nähere Angaben siehe Studiengangsspezifische Voraussetzungen sowie Anerkennungsprüfung).

Allgemeine Studienvoraussetzung

Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z. B. Abitur).
Zugangswege für beruflich Qualifizierte sind im Internet unter www.uni-bremen.de/StudierenohneAbi beschrieben.

Pflegewissenschaft - dual ist zulassungsfrei.

Studiengangsspezifische Voraussetzung

  • Ausbildungsplatz an einer der Kooperationsschulen im Land Bremen und
  • bestandene Probezeit
    (Sofern die Probezeit zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht beendet wurde, kann der Nachweis über die bestandene Probezeit bis zum 31.03. nachgereicht werden.)

Allgemeine Studienvoraussetzung

Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z. B. Abitur).

Zugangswege für beruflich Qualifizierte sind im Internet unter  www.uni-bremen.de/studierenohneabi/de beschrieben.

Pflegewissenschaft - dual ist zulassungsfrei.

Studiengangsspezifsche Voraussetzungen

  • abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege, Heilerziehungspflege
  • Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 40 CP über:
    • schriftlicher Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der vier an den kooperierenden Pflegeschulen durchgeführten Module mit Einzelnoten
      oder
    • Anerkennungsprüfung (Der Nachweis über die bestandene Anerkennungsprüfung kann bis zum 15.03. nachgereicht werden.)

 

Kooperationspartner der Universität Bremen sind folgende Berufsfachschulen:

  • Bremer Heimstiftung, Schule für Altenpflege Mitte
    Fedelhören 78, 28203 Bremen
  • Schule für Altenpflege Nord
    Billungstraße 21, 28759 Bremen
  • Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e. V. (ibs), Altenpflegeschule
    An der Silberpräge 5, 28309 Bremen
  • Private Altenpflegeschule Friedehorst im Berufsförderungswerk Friedehorst-Bremen
    Rotdornallee 64, 28717 Bremen
  • Ursula-Kaltenstein-Akademie für Gesundheit und Pflege, Fachschule für Altenpflege
    Surfeldstraße 29, 27576 Bremerhaven
  • Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH, Fachschule für Altenpflege
    Dölvestraße 8, 28207 Bremen
  • Integratives Bildungszentrum, Ausbildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufedes Klinikums Bremen-Nord und des Klinikums Bremen-Ost
    Züricher Straße 40, 28325 Bremen
  • Klinikum Bremen-Mitte gGmbH, Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe (BZfG)
    Bereich Ausbildung, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege
    St.-Jürgen-Straße 1, 28177 Bremen
  • Krankenpflegeschule am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
    Postbrookstraße 91a, 27574 Bremerhaven
  • AMEOS Institut West Bremerhaven-Geestland, Standort Bremerhaven
    Wiener Straße 1, 27568 Bremerhaven
  • Bremer Krankenpflegeschule von freigemeinnützigen Einrichtungen e.V.
    St. Pauli-Deich 25, 28199 Bremen

Für Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege und Entbindungspflege, die ihre Erstausbildung an einer anderen Schule bzw. vor Inkrafttreten der Kooperation abgelegt haben, erfolgt die Feststellung der Eignung für den Studiengang Bachelor Pflegewissenschaft - dual über die Anerkennungsprüfung.

Der Nachweis der bestandenen Anerkennungsprüfung ist im Rahmen des Antrages auf Zulassung für Fortgeschrittene des Studiengangs BA Pflegewissenschaft - dual beim Sekretariat für Studierende vorzulegen. Die Anerkennungsprüfung ist daher vor Aufnahme des Studiums abzulegen.

Die Anerkennungsprüfung besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.
Die Eignung ist festgestellt, wenn die schriftliche und mündliche Prüfung jeweils mindestens mit der Note 3,0 abgeschlossen werden. Zugleich erfolgt über die insgesamt bestandene Anerkennungsprüfung die Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 40 Credit Points (CP) auf das Bachelorstudium Pflegewissenschaft - dual.

Das Ergebnis der Anerkennungsprüfung wird Ihnen schriftlich mitgeteilt. Eine bestandene Anerkennungsprüfung behält für das Zulassungsverfahren im Studienjahr der Prüfung und im darauf folgenden Studienjahr ihre Gültigkeit. Die Wiederholung einer insgesamt nicht bestandenen Anerkennungsprüfung ist einmalig und erst im folgenden Studienjahr möglich.

Für die Prüfungsvorbereitung erhalten Sie einen Reader als Orientierungshilfe. Anhand der Ihnen vorliegenden Texte erarbeiten Sie sich vier Themengebiete, auf deren Grundlage dann sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung verlaufen. Beide Prüfungen werden von den Hochschullehrenden des Studiengangs abgenommen.

Schriftliche Prüfung

Die schriftliche Prüfung findet in Form einer Klausur mit einer Dauer von 120 Minuten statt und wird in der Regel von einer bzw. einem Hochschullehrenden bewertet. Zu Beginn der schriftlichen Prüfung erhalten Sie zwei Klausuren zur Auswahl, deren Aufgaben jeweils auf ein Themenfeld Bezug nehmen. Die Klausuraufgaben sind umfassend und dienen nicht vorrangig dazu, Fachwissen abzufragen, sondern komplexe Zusammenhänge zu analysieren und diese in systematischer Form darzulegen.

Mündliche Prüfung

Nach bestandener schriftlicher Prüfung findet eine mündliche Prüfung mit einer Dauer von ca. 30 Minuten statt. Diese wird in der Regel von einer bzw. einem Hochschullehrenden und einer weiteren Prüferin oder einem weiteren Prüfer oder einer Beisitzerin oder einem Beisitzer abgenommen.

Der Termin für die mündliche Prüfung ist mit der bzw. dem jeweils prüfenden Hochschullehrerenden zu vereinbaren.

Die mündliche Prüfung findet auf Basis der verbleibenden Themengebiete des Readers statt.

Nach erfolgter Anmeldung werden Sie zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Hier werden Sie über Inhaltliches und Organisatorisches Näheres erfahren.

Anmeldung zur Anerkennungsprüfung

Der Termin für die Anmeldung zur Anerkennunsprüfung 2018 wird an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben. Die Anmeldefrist ist eine Ausschlussfrist (Poststempel zählt). Später eingegangene Anmeldungen zur Anerkennungsprüfung werden nicht berücksichtigt.

Ihre Anmeldung erfolgt mit Angabe ihrer persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefon, E-Mail) und des Nachweises ihrer abgeschlossenen pflegerischen Berufsausbildung mittels amtlich beglaubigter Kopie schriftlich unter folgender Adresse:

Universität Bremen
Fachbereich 11 - Human- und Gesundheitswissenschaften
Geschäftsstelle Studiengang Pflegewissenschaft
Frau Susanne Schwarze
Besucheradresse: Grazer Straße 2 (Raum 0230), 28359 Bremen
Postanschrift: Universität Bremen, Fachbereich 11, Postfach 330440, 28334 Bremen

Im Einzelfall kann der Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung nachgereicht werden, muss aber spätestens am Tag der schriftlichen Prüfung vorliegen.

Immatrikulation

Mit Vorliegen der insgesamt bestandenen Anerkennungsprüfung bzw. des schriftlichen Nachweises des erfolgreichen Abschlusses der vier an den kooperierenden Pflegeschulen durchgeführten Module mit Einzelnoten kann die Immatrikulation in den Studiengang Bachelor Pflegewissenschaft - dual erfolgen, sofern die sonstigen erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Fortgeschrittene schreiben sich direkt in das 5. Fachsemester ein.

Den Antrag auf Aufnahme zum Sommersemester müssen Sie bis zum 15.01. gestellt haben; den Zugang zur Onlinebewerbung finden Sie hier.

Mit der Bewerbung einzureichen ist die Bescheinigung der insgesamt bestandenen Anerkennungsprüfung bzw. des erfolgreichen Abschlusses der vier an den kooperierenden Pflegeschulen durchgeführten Module mit Einzelnoten. Sofern Ihnen die Nachweise zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen, können diese bis zum 15.03. nachgereicht werden.

Anmeldefrist zur Anerkennungsprüfung 2018

Der Bewerbungszeitraum für 2018 wird an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.

Informationsveranstaltung zur Anerkennungsprüfung 2018

Der Termin für die nächste Informationsveranstaltung für Fortgeschrittene wird hier rechtzeitig bekannt gegeben

Anerkennungsprüfung/schriftliche Prüfung

Der Termin für die nächste schriftliche Prüfung für Fortgeschrittene wird hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Informationen zum Probestudium

Personen ohne allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife haben an der Universität Bremen die Möglichkeit über das Probestudium, die Zugangsberechtigung zum pflegewissenschaftlichen Studium zu erlangen.

Bei erfolgreichem Abschluss des Probestudiums wird eine fach- und ortsgebundene Hochschulreife erreicht, d. h. die mit dem Probestudium erworbene Hochschulzugangsberechtigung gilt nur für das gewählte Fach/die gewählten Fächer und nur an der Universität Bremen.

Studienvoraussetzungen für das Probestudium

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege
    und
  • eine fünfjährige Erwerbstätigkeit bzw. entsprechende Ersatzzeiten.

Bewerbung zum Probestudium

Die Zulassung zum Probestudium ist beim Sekretariat für Studierende zu beantragen. 

Ablauf des Probestudiums im Bachelor Pflegewissenschaft - dual

Die Lehrenden empfehlen ausdrücklich vor Aufnahme des Probestudiums des Studiengangs Bachelor Pflegewissenschaft - dual die Anerkennungsprüfung abzulegen. Der Nachweis der bestandenen Anerkennungsprüfung ist nach erfolgreich abgeschlossenem Probestudium bei Immatrikulation in das 3. Fachsemester des Studiengangs nachzuweisen.
Zudem ist vor Aufnahme des Studiums ein erstes Beratungsgespräch mit einer bzw. einem der Hochschullehrenden zu führen.
Die Hochschullehrenden übernehmen für die Studierenden des Probestudiums die Funktion einer Mentorin bzw. eines Mentors. Die betreffenden Studierenden werden jeweils einer bzw. einem Hochschullehrenden zugeordnet und können hier je nach Bedarf regelmäßige Beratungs- und Betreuungstermine erhalten.

Das Probestudium erstreckt sich über ein Jahr, währenddessen die Studierenden "zur Probe" an den regulären Lehrveranstaltungen des gewählten Studienganges teilnehmen. Während dieser Zeit sind folgende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen (Nachweis erforderlich):

  • erfolgreiches Studium im Umfang von mindestens 30 Credit Points (CP)
  • erfolgreicher Abschluss von mindestens 3 Modulen des gewählten Faches.

Für die Probestudierenden im Studiengang Bachelor Pflegewissenschaft - dual gilt folgende Regelung:

  • Das Modul GS1 Wissenschaftliches Arbeiten (6 CP) oder
    das Modul 2 Diagnostik (6 CP) muss abgeschlossen sein.
  • Das dritte Modul kann von den Studierenden frei gewählt werden (Anzahl der CP beachten!).

Zum Ende des Probestudiums müssen die Studierenden ein obligatorisches Beratungsgespräch mit einem Hochschullehrenden des gewählten Fachs führen. In diesen Gesprächen sollen die Erfahrungen der Studierenden während des Probestudiums erörtert werden. (Ist das Studium erfolgreich verlaufen? Haben sich möglicherweise Defizite in der Vorbildung gezeigt? Gibt es Möglichkeiten zu deren Behebung? Gibt es Tipps und nützliche Hinweise für die zukünftige Studiengestaltung?) Die Studiengänge sollen eine Aussage darüber treffen, ob die Fortsetzung des Studiums empfohlen werden kann.

Über die Teilnahme an der obligatorischen Studienberatung gemäß § 6 Absatz 1 wird durch die zuständigen Hochschullehrenden eine Bescheinigung ausgestellt.

Erfolgreicher Abschluss des Probestudiums

Sind die vorgeschriebenen Studien- und Prüfungsleistungen und das Beratungsgespräch nachgewiesen, ist das Probestudium erfolgreich abgeschlossen. Eine entsprechende Bescheinigung stellt der jeweilige Prüfungsausschuss aus.

Die Bescheinigung benennt den Studiengang, in dem das Probestudium absolviert wurde und die erfolgreich abgeschlossenen Module. Sie enthält die Feststellung, dass mit dem erfolgreichen Abschluss des Probestudiums der Erwerb der fachgebundenen Hochschulreife für den Studiengang verbunden ist.

Immatrikulation nach dem Probestudium

Nach erfolgreichem Abschluss des Probestudiums kann die Immatrikulation in das 3. Fachsemester des Studiengangs Bachelor Pflegewissenschaft - dual erfolgen, sofern die sonstigen erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die endgültige Einschreibung muss innerhalb der festgesetzten Rückmeldefrist (bis zum 15.01.) erfolgen. Dem Antrag auf Einschreibung ist die Bescheinigung des erfolgreich absolvierten Probestudiums beizulegen. Die während des Probestudiums erbrachten Credit Points werden auf das reguläre Studium angerechnet.

Studienaufbau

Der B.A. Pflegewissenschaft - dual ist auf 9 Semester bzw. 4,5 Studienjahre angelegt. Das Studium umfasst insgesamt 180 Credit Points (CP), dabei ist der Studiengang in zwei Phasen gegliedert.

Studienschwerpunkte

Phase 1

In Phase 1 erfolgt das Studium ausbildungsbegleitend und setzt zeitversetzt zur Berufsausbildung mit dem Ende der Probezeit im Ausbildungsbildungsverhältnis ein. In den verbleibenden fünf Semestern der Phase 1 erbringen die Studierenden Studienleistungen im Umfang von 20 CP an der Universität Bremen und erarbeiten im Rahmen der Berufsfachschulausbildung weitere 40 CP in vier ausgewiesenen Modulen. In der ersten Phase erwerben die Studierenden insgesamt 60 CP. Die erste Phase schließt mit der staatlichen Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bzw. der Altenpflege sowie dem Erwerb der Berufszulassung ab.

Phase 2

In Phase 2 - nach Abschluss der Ausbildung - schließt sich ein Vollzeitstudium über 4 Semester an, in der 120 CP erworben werden. Diese Phase endet mit der Bachelorarbeit und führt zum akademischen Grad Bachelor of Arts Pflegewissenschaft.

Vor Einstieg in das Vollzeitstudium entscheiden sich die Studierenden für eine der beiden Studienvarianten, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise
    116 CP + 24 CP aus General Studies
  • Schwerpunkt Lehre
    51 CP + 39 CP aus erziehungswissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Modulen bzw.
    General Studies + 30 CP aus dem integrierten Zweitfach.

Das Studium für Fortgeschrittene mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung und nach Anerkennung von in der Berufsausbildung erworbenen Qualifikationen (siehe studiengangsspezifische Voraussetzungen) ist auf 5 Semester (Vollzeitstudium) angelegt und umfasst 140 CP. Die Fortgeschrittenen entscheiden sich vor Aufnahme ihres Studiums für eine der beiden Studienvarianten (Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise bzw. Schwerpunkt Lehre).

Studienverlaufsplan BA Pflegewissenschaft - dual Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden

Studienverlaufsplan für Anfängerinnnen und Anfänger BA Pflegewissenschaft-dual Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise
Studienverlaufsplan für Anfängerinnnen und Anfänger BA Pflegewissenschaft-dual Schwerpunkt Lehre
Studienverlaufsplan für Fortgeschrittene BA Pflegewissenschaft-dual Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise
Studienverlaufsplan für Fortgeschrittene BA Pflegewissenschaft-dual Schwerpunkt Lehre

Pflicht- und Wahlpflichtfächer / Module

Während der ausbildungsbegleitenden Phase, d. h. in den ersten fünf Semestern umfassen die Pflichtmodule des universitären Anteils des Bachelorstudiengangs einführende Seminare  zur Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen.

Im anschließenden Vollzeitstudium, d. h. vom sechsten bis neunten Semester stehen vertiefende Pflichtmodule im Mittelpunkt, insbesondere zu den Schwerpunkten Intention, Evaluation und Qualitätssicherung sowie Versorgungssettings. Je nach Schwerpunkt werden diese Themenbereiche um erziehungswissenschaftliche oder methodische Inhalte ergänzt.

Neben den in den Studienverlaufsplänen angeführten Pflichtmodulen gibt es einen Wahlpflichtbereich, in dem die Studierenden im Umfang von weiteren 9 CP im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise Veranstaltungen aus dem Pool General Studies bzw. 12 CP im Schwerpunkt Lehre aus den angegebenen berufspädagogischen Wahlpflichtmodulen belegen.

Sowohl im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise als auch im Schwerpunkt Lehre gibt es eine Reihe von Wahlmodulen, die von den Studierenden nach eigenen Interessenschwerpunkten besucht werden können. Bei diesen sogenannten Wahlmodulen können die Studierenden im Unterschied zu Wahlpflichtmodulen zur Notenverbesserung mehr Module belegen als in die Berechnung einbezogen werden.

Module

Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Pflichtmodule

  • M 1.0     Theoretische Grundlagen
  • M 2        Diagostik
  • M 3        Intervention
  • M 4        Evaluation und Qualitätssicherung
  • M 5        Versorgungssettings und Zielgruppen
  • M 6        Projektmodul
  • M 13 A   Epidemiologie I
  • M 16      Organisationsentwicklung
  • M 63      Statistik
  • GS 1      Wissenschaftliches Arbeiten
  • GS 3      Methoden der empirischen Sozialforschung

sowie Module der außeruniversitären Pflegeausbildung

Wahlmodule

  • Angebote aus den Allgemeinen General Studies bzw. Fachübergreifende Angebote bzw. General Studies des FB 11
  • Wahlbereich Schwerpunkt "Klinische Pflegeexpertise"
    • M 8        Ethik
    • M 9        Sozialwissenschaftliche Grundlagen
    • M 10      Professionalisierung national und international
    • M 11      Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit
    • M 13B   Epidemiologie II
    • M 21      Sozialstruktur, Soziale Probleme und Lebenslagen
    • M 22      System und Recht der gesundheitlichen Sicherung
    • M 23A   Gesundheitsökonomie I
    • M 31      Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung
    • M 32      Gesundheitliche Risiken und Ressourcen im Lebenslauf

Schwerpunkt Lehre

Pflichtmodule

  • M 1.0     Theoretische Grundlagen
  • M 2        Diagostik
  • M 3        Intervention
  • M 4        Evaluation und Qualitätssicherung
  • M 5        Versorgungssettings und Zielgruppen
  • GS         Schulpraktikum
  • GS 1      Wissenschaftliches Arbeiten
  • GS 3      Methoden der empirischen Sozialforschung
  • FD 1      Theorie und Praxis der Fachdidaktik
  • FD 2      Curriculumentwicklung und -forschung

sowie Module der außeruniversitären Pflegeausbildung und Module des integrierten allgemeinbildenden Unterrichtsfachs.

Wahlpflichtmodule

aus der beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft

  • BBP-1.1   Grundlagenn beruflicher Aus- und Weiterbildung
  • BBP-1.2   Begleitung der Lernenden und ihres Lernprozesses
  • BBP-1.3   Lernfortschritte erfassen, bewerten und beurteilen
  • BBP-1.4   Handlungsfelder des Bildungsmanagements

Wahlmodule

  • Wahlbereich Schwerpunkt "Lehre" Fachwissenschaft Pflegewissenschaft
    • M 8        Ethik
    • M 9        Sozialwissenschaftliche Grundlagen
    • M 10      Professionalisierung national und international
    • M 13A   Epidemiologie I
    • M 22      System und Recht der gesundheitlichen Sicherung
    • M 23A   Gesundheitsökonomie I
    • M 32      Gesundheitliche Risiken und Ressourcen im Lebenslauf
    • M 63      Statistik

Jedem Modul wird eine bestimmte Anzahl an Credit Points (CP) zugewiesen. Module sind nach inhaltlichen Gesichtspunkten gebildete Lehreinheiten, die sich über ein oder zwei Semester erstrecken. Diese Einheiten können sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungsarten wie z. B. Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praktika zusammensetzen.

Modulbeschreibungen

Module der außeruniversitären Pflegeausbildung

Die Modulbeschreibungen der nachfolgenden Module finden Sie unter " Downloads"
PA2  PA3  PA4  PA5 

Pflichtmodule Schwerpunkt Klinische PflegeexpertiseM1.0M2M3   M4M5M6M16GS1GS3

Pflichtmodule Schwerpunkt Lehre
M1.0 M2M3 M4 M5GS Schulpraktikum  GS1 GS3 FD1  FD2 FD3

Tutorien
Tutorium Einführung in das Studium und das wissenschaftliche Arbeiten 
Tutorium Studienorganisation und -techniken
Tutorium Bachelorarbeit 

Wahlpflichtmodule aus der Beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft im Schwerpunkt "Lehre"
BBP-1.1, BBP-1.2, BBP-1.3, BBP-1.4
(siehe B.A. Berufliche Bildung: Modulhandbuch ETI)


Wahlmodule des Wahlbereichs Schwerpunkt "Klinische Pflegeexpertise" Fachwissenschaft Pflegewissenschaft
Module des B.A. Pflegewissenschaft - dual
M8 M9 M10M16

M 11, M13B, M21, M22, M23A, M31, M32 (siehe Modulhandbuch)

Wahlmodule des Wahlbereichs Schwerpunkt "Lehre" Fachwissenschaft Pflegewissenschaft
M8M9  M10M16

Module des B.A. Public Health/Gesundheitwissenschaften
M 11, M13B, M21, M22, M23A, M31, M32 (siehe Modulhandbuch)

In den General Studies werden Lehrveranstaltungen zusammengefasst, in denen berufsfeldbezogene Studienanteile und allgemeine Qualifikationen vermittelt werden. Die General Studies gehören nur bei Studiengängen mit einem fachwissenschaftlichen Profil zum Curriculum und umfassen

  • im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise 9 CP aus den Pflichtmodulen Wissenschaftliches Arbeiten, 6 CP aus Methoden der empirischen Sozialforschung sowie weiteren 9 CP aus dem Pool General Studies
  • im Schwerpunkt Lehre 9 CP aus dem Pflichtmodulen Wissenschaftliches Arbeiten sowie jeweils 6 CP aus Methoden der empirischen Sozialforschung und Schulpraktikum.

Die Lehrveranstaltungen in den General Studies dienen der Vermittlung von Studientechniken und allgemeinen Schlüsselqualifikationen sowie der Berufsorientierung. Beispiele für Angebote sind wissenschaftliches Arbeiten, Recherche, Fremdsprachen, Schreib-, Präsentations- und Moderationstechniken, Projektmanagement, Zeitmanagement, Medienkompetenz, berufsfeldbezogene Studien: Praktika, Fremdsprachenkenntnisse, Berufsfelderkundungen.

Im Rahmen des Studiums wird von allen Studierenden ein Praktikum absolviert. Je nach Studienschwerpunkt unterscheiden sich Struktur, Inhalte und Ziele der Praktika.

Im Praktikum sollen die Studierenden Arbeitssituationen und Arbeitsanforderungen in einem einschlägigen beruflichen Tätigkeitsfeld innerhalb oder außerhalb der Universität näher kennen lernen. Sie sollen dabei lernen, die jeweils tätigkeitsspezifisch anfallenden Probleme und Aufgaben auf der Basis ihrer bisher erworbenen Qualifikationen zu definieren und zu analysieren sowie Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und zu realisieren.

Das Praktikum ist ein eigenständiges Modul. Es wird je nach Wahl des Schwerpunkts in Einrichtungen des Gesundheitswesens bzw. in berufsbildenden Schulen, schulischen oder nichtschulischen Einrichtungen des Berufsbildungs- und Weiterbildungswesens durchgeführt. Um die Praktikumserfahrungen sinnvoll zu nutzen, besuchen die Studierenden zur Vor- und Nachbereitung ein Seminar.

Im Projektmodul des Schwerpunktes Klinische Pflegeexpertise bereiten die Studierenden ein selbst gewähltes Forschungs- und Implementierungsprojekt vor, führen es während eines ca. zehnwöchigen Praktikums durch und evaluieren es in einem anschließenden Seminar.
Das Praktikum kann in den unterschiedlichen potenziellen Tätigkeitsfeldern der zukünftigen Absolventinnen bzw. Absolventen stattfinden.

Im Modul Schulpraktikum des Schwerpunktes Lehre sollen die Studierenden sich selbst in für die berufliche Bildung verantwortlichen Situationen und im Umgang mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Institutionen der beruflichen Bildung erfahren sowie in einem Prozess forschenden Lernens eine erfahrungsgeleitete Sicht auf theoretische Diskussionen der beruflichen Bildung und umgekehrt eine reflektierte Sicht auf Formen und Vielfältigkeit der Praxis der beruflichen Bildung entwickeln. Das Praktikum erstreckt sich über eine Dauer von ca. sechs Wochen.

Das Fach Pflegewissenschaft - dual ist wählbar im fachwissenschaftlichen Profil als Vollfach.

Die Immatrikulation im Vollfach-Bachelor erfolgt ausschließlich im Fach Pflegewissenschaft - dual; Inhalte anderer Fächer sind ins Curriculum des Vollfaches integriert.

Im Bachelor mit Schwerpunkt Lehre werden Fachdidaktik und Erziehungswissenschaft verpflichtend studiert. Die Studierenden können zwischen den integrierten allgemeinbildenden Zweitfächern Deutsch, Mathematik, Politik und Religion wählen. Weitere Fächer, wie Biologie, Chemie, Englisch, Französisch, Geschichte, Kunst, Musik, Physik und Spanisch, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss gewählt werden.

Wer die Chance, Berufsschullehrerin bzw. Berufsschullehrer in Niedersachsen zu werden, wahren will, wählt als zweites allgemeinbildendes Unterrichtsfach zurzeit: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik, Physik, Politik oder Spanisch.

Wird die Tätigkeit an einer Berufsschule in einem anderen Bundesland angestrebt, müssen die jeweiligen Fächerkombinationen mit den dortigen Vorgaben überprüft werden.

Wer eine Qualifikation ausschließlich für Schulen des Gesundheitswesens anstrebt (i. d. R. nichtstaatliche Schulen), kann auch Geschichte, Kunst, Musik oder Religion wählen.

Den Studierenden des Schwerpunkts Lehre wird empfohlen, vor der Wahl des integrierten allgemeinbildenden Zweitfachs für geeignete Fächerkombinationen die Studienfachberatung in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen des Studiums wird von allen Studierenden ein ca. sechswöchiges Praktikum absolviert. Je nach Studienschwerpunkt unterscheiden sich Struktur, Inhalte und Ziele der Praktika.

Im Praktikum sollen die Studierenden Arbeitssituationen und Arbeitsanforderungen in einem einschlägigen beruflichen Tätigkeitsfeld innerhalb oder außerhalb der Universität näher kennen lernen. Sie sollen dabei lernen, die jeweils tätigkeitsspezifisch anfallenden Probleme und Aufgaben auf der Basis ihrer bisher erworbenen Qualifikationen zu definieren und zu analysieren sowie Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und realisieren.

Das Praktikum ist ein eigenständiges Modul, das einen Beitrag zum Praxisbezug des Studiums leistet. Es wird je nach Wahl des Schwerpunktes in Einrichtungen des Gesundheitswesens bzw. in berufsbildenden Schulen, schulischen oder nichtschulischen Einrichtungen des Berufsbildungs- und Weiterbildungswesens durchgeführt. Um die Praktikumserfahrungen sinnvoll zu nutzen, besuchen die Studierenden zur Vor- und Nachbereitung ein Seminar.

Im Projektmodul des Schwerpunktes Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft sollen die Studierenden ein breites Wissen bezüglich der Aufgabenprofile von akademisch qualifizierenden Pflegekräften sowie der Zusammenarbeit mit anderen Pflegenden und Berufsgruppen erwerben sowie praxisnahe Fragestellungen für das Studium entwickeln.

Im Modul Orientierungspraktikum des Schwerpunktes Lehre sollen die Studierenden sich selbst in für die berufliche Bildung verantwortlichen Situationen und im Umgang mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Institutionen der beruflichen Bildung erfahren sowie in einem Prozess forschenden Lernens eine erfahrungsgeleitete Sicht auf theoretische Diskussionen der beruflichen Bildung und umgekehrt eine reflektierte Sicht auf Formen und Vielfältigkeit der Praxis der beruflichen Bildung entwickeln.

Auslandssemester

Die Internationalisierung des Studiengangs wird durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland angestrebt.

 

Da Pflegewissenschaft im angloamerikanischen Raum den fortgeschrittensten Forschungsstand repräsentiert, wird häufig englischsprachige Literatur erarbeitet. Gute Sprachkenntnisse sind erwünscht.

 

Mit dem akademischen Abschluss im dualen Studiengang B.A. Pflegewissenschaft werden die Absolventinnen und Absolventen zur wissenschaftlichen Begründung und Reflexion pflegerischer Probleme sowie des professionellen Handelns befähigt. Der duale Studiengang zielt gleichermaßen auf wissenschaftliche wie anwendungsorientierte Qualifikationen, wobei diese Doppelqualifikation den Studierenden gute Chancen und flexible Einmündungschancen auf dem Arbeitsmarkt bietet.

Tätigkeitsfeld der Bachelorpflegenden ist in erster Linie die Pflege am Bett. Gewissermaßen sind es alte Aufgaben im neuen Gewand, die die Absolventinnen und Absolventen sich zu Eigen machen. Befähigt zu einer wissenschaftlich fundierten Versorgung übernehmen sie Verantwortung für den Prozess und das Ergebnis der evidenzbasierten Pflege im multiprofessionellen Team.

Innerhalb des Studiengangs Pflegewissenschaft - dual entscheiden die Studierenden sich für einen von zwei möglichen Schwerpunkten, deren Wahl Sie vor Beginn der 2. Studienphase (Vollzeitstudium) bzw. vor dem Einstieg als Fortgeschrittene bzw. Fortgeschrittener treffen. Mit der Schwerpunktsetzung bahnen Sie ein spezifisches Kompetenzprofil an, welches in anschließenden pflegewissenschaftlichen Masterstudienprogrammen der Universität Bremen in Hinblick auf folgende beschriebenen Tätigkeitsfelder zu schärfen ist.

Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft

Absolventinnen und Absolventen dieses Studienschwerpunktes erlangen Kompetenzen, um im klinischen Bereich tätig zu werden. Die Studierenden werden für die wissensbasierte Pflege von Patienten mit komplexen Pflegebedürfnissen qualifiziert, dazu zählen Aufgaben wie:

  •     Pflegediagnostik und Assessment
  •     teambezogene Implementierung des Pflegeprozesses
  •     wissensbasierte Planung von Interventionen
  •     Anleitung, Schulung und Beratung von Patienten, Pflegenden und Angehörigen
  •     pflegespezifisches Care- und Case-Management
  •     Mitarbeit in Forschungsprojekten der Pflegepraxis
  •     Evaluation und Qualitätssicherung im (außer-)klinischen Bereich.


Aufbauend auf dem Bachelor wird an der Universität Bremen ein zweijähriger Masterstudiengang "Master of Science Community and Family Health Nursing" angeboten.

Schwerpunkt Lehre in der beruflichen Fachrichtung Pflege

Die Absolventinnen und Absolventen dieses Studienschwerpunktes werden auf die lehrende Tätigkeit in der betrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung und an Schulen des Gesundheitswesens vorbereitet. Ihnen wird vor allem die Möglichkeit eröffnet, eine Tätigkeit im Bereich der Lernortkooperation zwischen betrieblicher und schulischer Ausbildung aufzunehmen, denn im Mittelpunkt ihres Studiums stehen neben der wissenschaftlichen Fundierung der Pflegepraxis die pädagogische Arbeit im schulischen und außerschulischen Feld pflegerischen Lernens und die fachwissenschaftliche Ausbildung im zweiten allgemeinbildenden Unterrichtsfach. Mit den integrativ zu studierenden Fächern Pflegewissenschaft, zweites allgemeinbildendes Unterrichtsfach und Erziehungswissenschaft werden somit Grundlagen geschaffen, die auf die Praxis der Planung und Durchführung berufsbezogener Bildungsprozesse in Schulen des Gesundheitswesens vorbereiten. Auch wenn laut Krankenpflegegesetz ein Bachelorabschluss ausreicht, um in Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege zu unterrichten, so werden die dafür erforderlichen vertieften Kenntnisse und Kompetenzen jedoch erst im sich anschließendem Masterstudium erreicht.

Aufbauend auf dem Bachelor wird an der Universität Bremen ein zweijähriger Masterstudiengang "Master of Arts Berufspädagogik Pflegewissenschaft" angeboten. Mit diesem Masterstudiengang wird der Zugang zu Schulen des Gesundheitswesens eröffnet.

In Bremen ist eine Übernahme ins Referendariat und in öffentliche Berufsschulen nicht möglich.

Anerkennungsbeauftragte B.A. Pflegewissenschaft - dual
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

BaFöG-Beauftragte B.A. Pflegewissenschaft - dual
Prof. Dr. Stefan Görres
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

ERASMUS-Beauftragter der Studiengänge Pflegewissenschaften
Dr. Dirk Peschke

Fachkommission B.A. Pflegewissenschaft - dual
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (Vertretung)
Prof. Dr. Stefan Görres
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Vorsitzende)
Claudia Einig (WiMi)
Lisa Schumski (WiMi, Vertretung)
Larissa Fenker (Studierende)

Praktikumsbeauftragte B.A. Pflegewissenschaft - dual
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Prüfungsausschuss B.A. Pflegewissenschaft - dual
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (Vorsitzende)
Prof. Dr. Stefan Görres
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Claudia Einig (WiMi)
Dr. Dirk Peschke (WiMi, Vertretung)
Anke Behrens (Studierende)

Geschäftsstelle

Susanne Schwarze
Besucheradresse: Grazer Straße 2 (Raum 0230), 28359 Bremen
Postanschrift: Universität Bremen, Fachbereich 11, Postfach 33 04 40, 28334 Bremen
Telefon: +49-421-218-68503
 

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
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Prof. Dr. Stefan Görres
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Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
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