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Psychologie, M.Sc. / ab WiSe 2020/2021

Die Prüfungsordnung für den Master Psychologie ab WiSe 2020/2021 ist genehmigt.

Die MPO, den Studienverlaufsplan, das Modulhandbuch sowie die Praktikumsordnung finden Sie unter Downloads.

Der Masterstudiengang Psychologie (der ab Wintersemester 2020/2021 den früheren Masterstudiengang Klinische Psychologie ablöst) weist ein klares forschungsorientiertes Profil in den Grundlagenfächern der Psychologie auf. Die beteiligten Arbeitsgruppen zeichnen sich durch eine experimentell-naturwissenschaftliche Orientierung aus und bringen ihre Expertisen in Bereichen wie Kognitions- und Neuropsychologie, Entwicklungs- und Sozialpsychologie, Verhaltensgenetik, aber auch fortgeschrittenen methodischen Lerninhalten in der Psychometrie und Veränderungsmessungung sowie mathematischen Modellierung ein.
Gleichzeitig besteht auch weiterhin die Möglichkeit, ausgewählte Anwendungsfächer kennenzulernen (für mehr Informationen siehe Studienaufbau und Studieninhalte).

 

 

 

 

Über die Voraussetzungen für die Aufnahme in diesen Masterstudiengang können Sie sich hier informieren: https://www.uni-bremen.de/master/master-of-science/

 

 

Zulassung für Erstsemester zum Wintersemester, Bewerbungsfrist 15.07. online über das Masterportal an der Universität Bremen. Das Fach verfügt über eine beschränkte Anzahl von Studienplätzen, die Zulassung erfolgt nach Zulassung-/Aufnahmeordnung. Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung.

 

Das Studium gliedert sich in einen Pflicht- und einen Wahlbereich. Beide Bereiche werden in vier Semestern absolviert, und es müssen 120 Credit Points erworben werden.
Folgende Studieninhalte werden in dem Masterstudium Psychologie ab dem Wintersemester 2020/2021 zum Beispiel vermittelt:
- Eine vertiefte Auseinandersetzung damit, wie Menschen Urteile fällen und Entscheidungen treffen und wie Menschen mit Risiken umgehen.
- Warum und wie Menschen sich bewegen und welche Störungen dabei auftreten können.
- Wie sich menschliche soziale Kognition und Normativität entwickeln und welche Rolle sie bei der Entstehung und Erklärung menschlicher Kooperation und Gesellschaften spielen.
- Eine Beschäftigung mit zentralen Themen der Verhaltensgenetik (z.B. quantitative Genetik, Molekulargenetik, Neurogenomik, Anlage-Umwelt-Interaktion und -Kovariation oder auch die Rolle der Epigenetik bei Unterschieden im Erleben und Verhalten zwischen Menschen).
- Eine Auseinandersetzung mit vertiefenden methodischen Inhalten wie Veränderungsmessungen und mathematischer Modellierung kognitiver Prozesse.

Darüber hinaus werden neben der vertiefenden Auseinandersetzung in den Grundlagenfächern der Psychologie auch ausgewählte Anwendungsgebiete modular angeboten. Dazu gehören z.B. auch ein Modul zur Klinischen (Neuro-)Psychologie sowie ein weiteres anwendungsorientiertes Modul, in welchem Inhalte der ersten zwei Semester mit Blick auf potentielle Anwendungen gelehrt werden (z.B. Fragen der Kognitiven Ergonomie, Ansätze der Verhaltensänderungen aus den Verhaltenswissenschaften (Nudging), oder Verhandlungsstrategien.

Zur Vorbereitung auf die Masterarbeit gibt es ein forschungsprojektbezogenes Modul, im Rahmen dessen sich die Studierenden nach einer einführenden Lab-Rotation in die verschiedenen Forschungsgebiete der Arbeitsgruppen im zweiten Semester unter Anleitung einer Arbeitsgruppe des Instituts für Psychologie in ein selbst gewähltes Forschungsgebiet im dritten Semester einarbeiten. Sie können hier ein eigenes Forschungsprojekt konzipieren.
Flankierend arbeiten sie sich in einem wissenschaftlichen Debattierclub in eine bestimmte theoretisch/methodische Position ein und verteidigen diese (eingedenk ihrer Stärken und Schwächen) gegen eine antagonistische Position.

 

Ziel des Masterstudiums Psychologie ist es, dass Studierende über ein geschärftes Urteilsvermögen in Bezug auf allgemeine, soziale, entwicklungspsychologische und verhaltensgenetische Aspekte im menschlichen Erleben und Verhalten verfügen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Perspektiven der Teilgebiete sicher identifizieren und kritisch hinterfragen können.
Sie erwerben umfassende Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und sind damit in besonderem Maße befähigt, sich beruflich in forschungsorientierten Einrichtungen erfolgreich zu bewegen.
Auch alle anderen psychologischen Tätigkeitsfelder stehen Absolvent*innen offen. Dazu zählt auch die Weiterbildung in Psychotherapie nach dem bisherigen Modell, wo die Heilkundeerlaubnis (erst) nach einer entsprechenden Aus-/Weiterbildung erlangt wird (aber nicht nach dem neuen Psychotherapieausbildungsreformgesetz, in dem die Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde bereits durch ein konsekutives Studium (B.Sc. z.B. Psychologie und M.Sc. z.B. Klinische Psychologie und Psychotherapie, vgl. Approbationsordnung vom 04.03.2020) erworben wird.

Zu typischen Arbeitsfeldern gehören zum Beispiel:
- Tätigkeiten mit starkem Forschungs- und Methodenbezug
- Frühförder- und Rehabilitationseinrichtungen
- Felder der Mensch-Maschine-Interaktion mit Fragen der Kognitiven Ergonomie (z.B. beim Autobau, ....)
- Marktforschung und Strategieberatung
- Forschung und Lehre an universitären und außeruniversitären Institutionen.
 

 

 

 

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Aktualisiert von: Marion Roy