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Lehramt Gymnasium/Oberschule

Der Bereich Erziehungswissenschaft beinhaltet folgende Studienanteile:

Die Module in den Erziehungswissenschaften umfassen in allen lehramtsbezogenen Studiengängen sowohl allgemeine erziehungswissenschaftliche Studienanteile als auch schulpädagogisch-didaktische und schulpraktische Studienanteile.

Die ausführlichen Beschreibungen der erziehungswissenschaftlichen Module sowie Studienverlaufspläne sind im Downloadbereich zu finden.

Modulübersicht Teilbereich Erziehungswissenschaften

ModulabkürzungModultitelModulverantwortliche*rdazugehörige Lehrveranstaltung
EW-L GO1 (BA)Pädagogische Professionalität entwickeln – Einführung in das lehrerInnenbildende StudiumProf. Dr. Till-Sebastian Idel 
  • Vorlesung (a) mit Vertiefungsseminar (b)
  • Orientierungspraktikum
 
EW-L GO2 (BA)Schule als Sozialraum verstehen – Grundlagen von Entwicklung und SozialisationProf. Dr. Christian Palentien 
  • Vorlesung (a)
  • Vertiefungsseminar (b)
  • Portfoliopräsentation
 
EW-L GO3 (M.Ed.)Schule und Unterricht gestalten – Grundlagen von Lernen und LehrenProf. Dr. Anne Levin 
  • Vorlesung (a)
  • Vertiefungsseminar (b)
  • Vertiefungsseminar (c)
  • Vertiefungsseminar (d), begleitend zum Praxissemester
 
EW-L GO3P (M.Ed.)LehrerInnenhandeln analysieren und erproben – Erziehungswissenschaftliche Begleitung des PraxissemestersDr. Silvia ThünemannEW-Anteil im Praxissemester (Vorbereitung, Begleitung)
EW-L GO4 (M.Ed.)Bildung in Gesellschaft reflektieren – Grundlagen der Bildungstheorie und ForschungProf. Dr. Nadine Rose 
  • Vorlesung (a)
  • Vertiefungsseminar (b)
  • Vertiefungsseminar (c)
  • Vertiefungsseminar (d)
 
EW-L GO MasterMasterabschlussmodulProf. Dr. Robert Baar 
  • Forschungsseminar
  • Forschungstätigkeit
 

BA = Bachelor, M.Ed. = Master of Education

Achtung: Im Zwei-Fächer-Bachelor Gy/OS beginnt der Bereich Erziehungswissenschaft erst im 2. Semester (SoSe). Die entsprechenden Veranstaltungen werden daher erst immer zum jeweiligen Sommersemester im Online-Vorlesungsverzeichnis zu finden sein. Weitere Infos können Sie dem Studienverlaufsplan im Downloadbereich entnehmen.


Erziehungswissenschaftliches Orientierungspraktikum

Das erziehungswissenschaftliche Orientierungspraktikum dient dazu, erste pädagogische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und dadurch die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Es ist eingebettet in ein erziehungswissenschaftliches Modul, das den theoretischen Bezugsrahmen bietet und vorbereitende, begleitende und auswertende Elemente beinhaltet. Die Prüfung für dieses Praktikumsmodul erfolgt in Form eines Praktikumsberichtes, mit dem die erlebte Praxis theoretisch reflektiert wird.

Konkrete Ziele des Orientierungspraktikums sind:

  • Das aktive Erkunden des späteren Berufsfelds unter einer veränderten Perspektive (Rollenwechsel von dem/ der Schüler/in zur Lehrer/in)
  • Die Auseinandersetzung mit den Fragen: Will ich das (Studienmotivation), bin ich geeignet (Berufseignung) und was bedeutet es, mit Berufsziel "Lehrer/in" zu studieren (Anbahnung eines pädagogischen Professionsverständnisses)?
  • Das Sammeln erster Erfahrungen mit forschendem Lernen - u.a. unter der Fragestellung, welche Tätigkeiten für das schulische bzw. pädagogisch‐didaktische Berufsfeld in besonderer Weise zentral und bedeutsam sind und welche Kompetenzen dafür erworben werden müssen bzw. können;
  • Das Entwickeln von Fragestellungen, wie - aus den Erfahrungen an der Schule heraus - das weitere Studium an der Universität gestaltet werden kann.

Die Anmeldung zum Orientierungspraktikum sowie die Zuteilung der Plätze erfolgt über das Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB). Alle relevanten Informationen dazu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten des ZfLB.

Alle Lehramtsstudierenden belegen im Bachelor und im Master jeweils die verpflichtenden Module BA-UM-HET und MA-UM-HET: Umgang mit Heterogenität in der Schule im Umfang von 6 CP (BA) und 9 CP (M.Ed.).

Modulübersicht Teilbereich Umgang mit Heterogenität in der Schule

ModulabkürzungModultitelModulverantwortliche*rdazugehörige Lehrveranstaltung
BA-UM-HET (BA)Umgang mit Heterogenität in der Schule und im ElementarbereichProf. Dr. Yasemin Karakaşoğlu
Dr. Christoph Fantini
 
  • Ringvorlesung 1 (a)
  • Vertiefungsseminar 1 (b)
 
MA-UM-HET (M.Ed.)Umgang mit Heterogenität in der SchuleProf. Dr. Yasemin Karakaşoğlu
Dr. Christoph Fantini
 
  • Vertiefungsseminar 2 (a)
  • Vertiefungsseminar 2 (b)
  • Vertiefungsseminar 2 (c)
 

Bachelor:

  1. Ringvorlesung unter Beteiligung von EW und den Fachdidaktiken 
  2. Vertiefungsveranstaltung (Wahlpflichtseminar) aus den Bereichen Inklusionspädagogik (IP), Interkultureller Bildung (IB) oder Deutsch als Zweitsprache (DaZ), mit intersektionaler Verknüpfung zu Dimensionen wie Alter, Geschlecht, soziale Schicht etc.

Master of Education:

  1. Eine Veranstaltung im Bereich DaZ
  2. Eine Veranstaltung im Bereich IB
  3. Eine Veranstaltung im Bereich IP

Weitere Infos können Sie dem Studienverlaufsplan im Downloadbereich entnehmen.


In Kürze:

Für die im Umfang von 3 CP zu studierenden Schlüsselqualifikationen kann aus einem Angebot unterschiedlicher Schlüsselqualifikationsmodule gewählt werden (aus den Angeboten des Fachbereichs 12, anderer Fachbereiche sowie zentraler Universitätseinrichtungen).

Als Schlüsselqualifikationen werden alle General Studies-Angebote anerkannt.

Der Fachbereich 12 bietet Veranstaltungen an, deren Ziel es ist überfachliche Kompetenzen auszubilden. Die Veranstaltungen (in Form von Workshops, Übungen oder Seminaren) werden in Abhängigkeit von dem zu leistenden Arbeitsaufwand mit 1, 2 oder 3 CP vergütet.

Das SQ-Konzept des Fachbereich 12

Inhalte des SQ-Moduls am FB 12:

Studierende sollen sich bereits früh im Bachelorstudium mit den Anforderungen des Lehrberufs und den dafür erforderlichen Kompetenzen auseinandersetzen. Sie sollen frühzeitig eine Rückmeldung zu ihren Stärken und Schwächen erhalten und die Chance bekommen, auch überfachliche Kompetenzen weiterzuentwickeln:

  • Studierende können gezielt an der Entwicklung von spezifischen Schlüsselkompetenzen (z.B. Führen von Elterngesprächen, Konfliktmanagement, Burn-Out Prävention, Übernahme der Beratungsfunktion, methodische Kompetenzen etc.) arbeiten.
  • Die Wahl aus einem breiten Angebot dient den Studierenden dazu, die von ihnen als förderungsbedürftig erachteten Kompetenzbereiche durch Wahl von Trainingseinheiten, Seminaren und Workshops zu vertiefen

Lern- und Qualifikationsziele:

  • Reflexion der Entwicklung des eigenen Rollenverständnisses
  • Weiterentwicklung überfachlicher Kompetenzen
  • Reflexion der Unterschiede zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung durch Gabe eines persönlichen Feedbacks über das Erreichen spezifischer Schlüsselkompetenzen
  • Erkennen eigener Grenzen und eigenen Entwicklungsbedarfs
  • gezielte Nutzung eigener Ressourcen

Downloadbereich

Ordnungen

Zu den Prüfungsordnungen:

  • Bachelor (alle Studiengänge, bitte beim entsprechenden Tab klicken)
  • Master of Education (alle Studiengänge, bitte beim entsprechenden Tab klicken)

Zu den Praktikumsordnungen:

Zu den Zugangsordnungen: