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Forschungsdatenmanagement

Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung ist das Management von Forschungsdaten zentraler Bestandteil jeder wissenschaftlichen Untersuchung. Die DFG fordert etwa, dass Forschungsdaten für mindestens zehn Jahre auf gesicherten Datenträgern gespeichert werden. Für die Beantragung von Forschungsgeldern bei nationalen und internationalen Geldgebern ist es notwendig, einen umfassenden Datenmanagementplan zu erarbeiten. Hierzu gehört nicht nur eine Beschreibung der Datenerhebung selbst sondern ebenso eine ausreichende Dokumentation und vieles mehr. Im „Scientific Data Lifecycle“ ist jeder Schritt so zu dokumentieren, dass Dritte bei etwaiger Veröffentlichung der Daten mit diesen arbeiten können. Nur so werden wissenschaftliche Erkenntnisse nachvollziehbar und reproduzierbar.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Thema des Forschungsdatenmanagements. Wir unterstützen und beraten Sie bei der Suche nach geeigneten Repositorien, der Erstellung von Datenmanagementplänen sowie in allen weiteren relevanten Fragen. Darüber hinaus bieten wir über das Promotionszentrum (BYRD) Weiterbildungskurse an.


 

Ansprechpartner und Beratung

Dr. Björn Oliver Schmidt E-Mail
+49 421 218-60304
Gebäude SFG, Raum 3290

Beratung an der SuUB

Noemi Betancort-Cabrera E-Mail
+421 218-59592

Suchmaschinen und fachübergreifende externe Repositorien

Weitere nützliche Links

  • LEARN - Toolkit of Best-Practice for Research Data Management
  • Forschungsprojekt DataJus - rechtliche Rahmenbedingungen des Forschungsdatenmanagements
    • Gutachten zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des Forschungsdatenmanagements

Forschungsdatenrepositorien und Projekte an der Universität Bremen

PANGAEA

PANGAEA ist ein geologisches Datenrepositorium mit mehr als 350.000 Datensätzen. Es ist ein gemeinsames Projekt des Alfred Wegener Instituts, des Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen. Als Service wird die Langzeitarchivierung sowie Dokumentierung von Datensätzen, deren Publikation und Verbreitung  angeboten.

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Qualiservice

Das Projekt bietet eine Plattform für die Speicherung, Dokumentation und Bereitstellung von Daten aus qualitativen Interviews. Diese werden in drei Dimensionen zur Verfügung gestellt.

  • Metadaten, die das Projekt selbst beschreiben,
  • Kontextdaten über den Forschungsprozess,
  • Primärdaten, zu einem großen Anteil als Transkripte qualitativer Interviews.
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ParlGov

ParlGov stellt Daten über Wahlen und Regierungen aller EU und nahezu aller OECD Mitgliedsstaaten für die komplette Nachkriegszeit zur Verfügung. Die Datenbasis kombiniert Informationen von Parteien, Wahlen mit Wahlergebnissen und regierenden Parteien Kabinetten.

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OpenEase

Das Projekt openEase stellt eine umfangreiche, webbasierte Datenbank über Episoden zur Verfügung, im Rahmen derer Menschen und Roboter komplexe Verarbeitungsaufgaben durchführen. In diesem offenen System kann jeder Daten einpflegen sowie abrufen und eigene Software zur Ausführung nutzen.

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AimData

Das Projekt hat zum Ziel, eine Datenbasis für die zentralisierte Speicherung von materialwissenschaftlichen Daten aufzubauen.

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Datenmanagementpläne erstellen

  • Forschungsdaten.info - Portal mit Informationsmaterial und Best-Practice-Beispielen
  • Auf DMPonline ist es möglich, Datenmanagementpläne zu erstellen, zu teilen und zu bewerten. Die Plattform wurde vom Digital Curation Centre (DCC) und dem University of California Curation Center entwickelt (UC3).
    • Checkliste für das Erstellen von Datenmanagementplänen (DCC)