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Stiftungsprofessuren

Ihnen liegt ein spezielles Forschungsgebiet am Herzen? Sie möchten weitrechende Impulse in der Forschung setzen und die zielgerichtete Ausbildung von Studierenden fördern? Erschließen Sie mit uns gemeinsam neue Forschungsfelder und fördern Sie die Einrichtung einer neuen Professur an der Universität Bremen.
Die Professur wird nach Ihnen benannt.

Sprechen Sie uns an!
 

Portrait Christina Jung

Dr. Christina Jung

0421 218-60336
SFG 3150
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  • Stifter: Werner Siemens-Stiftung
  • Fachbereich 05 / Geowissenschaft
  • Zeitraum: seit 07/2017

Professor Ralf Bachmayer hat zum 1. Juli 2017 die neu eingerichtete Werner-Siemens-Stiftungsprofessur am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen angetreten. Schwerpunkt der Professur im Fachbereich Geowissenschaften sind Marine Umwelttechnologien sowie Tiefsee-Ingenieurwissenschaften. Die Professur ist die Basis für ein Innovationszentrum, das Technologien zum Beobachten und Untersuchen der Tiefsee-Umwelt entwickeln soll. Bachmayer hat ein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Karlsruhe absolviert. Seine Diplomarbeit hat er am Woods Hole Oceanographic Institution (USA) verfasst und an der Johns Hopkins University (USA) promoviert. Weitere Stationen waren die Princeton University (USA), das National Research Council Canada und zuletzt die Memorial University of Newfoundland. Als Associate Professor war er hier Gründer und Direktor des Autonomous Ocean Systems Laboratory. Zuletzt hat er an einem System zum autonomen Vermessen von Eisbergen mit koordinierten Robotern sowohl über als auch unter Wasser gearbeitet. Bachmayer setzt an der Universität Bremen seine Forschung mit unbemannten marinen Systemen und deren Vernetzung vor allem mit Blick auf die Tiefsee fort.

  • Christa-und-Manfred-Fuchs-Stiftungsprofessur
  • Fachbereich 04 / Produktionstechnik
  • Zeitraum: 07/2012 - 07/2022

Claus Braxmaier ist Professor am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen, Direktor Raumfahrttechnologie am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation ZARM der Universität Bremen und Leiter der Abteilung „System Enabling Technologies“ am DLR Institut für Raumfahrtsysteme. Seine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung weltraumtauglicher Technologien zur Umsetzung derzeitiger und zukünftiger Weltraummissionen aus Erdbeobachtung, Wissenschaft und Navigation.

  • Heisenberg-Stiftungsprofessur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Fachbereich 03 / Informatik
  • Zeitraum: 05/2017 - 05/2022

Vollständige Pressemitteilung

Die grundlegende Idee von Maneths Forschung beruht darauf, Wiederholungen jeglicher Art innerhalb der Daten zu erkennen und auszunutzen. Zu einer Beschleunigung kommt es dann, wenn der Algorithmus so verändert werden kann, dass sich wiederholende Muster nur noch einmal bearbeitet werden müssen. In manchen Fällen laufen die veränderten Algorithmen dadurch tausende Male schneller als auf den Originaldaten. „Eine besondere Herausforderung ist die Heterogenität der innerhalb von Big Data heutzutage eingesetzten Datenformate“, erklärt der Informatiker. So sind beispielsweise Graphen sozialer Netzwerke vollkommen anders zu komprimieren als Text- oder Bilddateien. Insgesamt gilt aber, dass je mehr Wissen man über Struktur und Inhalt von Daten hat, man sie umso stärker komprimieren kann. An der Universität Bremen möchte der 45-jährige Wissenschaftler seine Verfahren insbesondere auf Daten anwenden, die innerhalb der Logistik und in medialen Informationssystemen entstehen.
Sebastian Maneth studierte Informatik und promovierte 2003 an der Universität Leiden (Niederlande) im Bereich theoretische Informatik. Nach Forschungsaufenthalten in der Schweiz war er viele Jahre am Nationalen Forschungsinstitut NICTA und an der University of New South Wales in Sydney (Australien) beschäftigt. Zuletzt lehrte und forschte er an der University of Edinburgh (UK).

  • Stifter: Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung
  • Fachbereich 08 / Soziologie
  • Zeitraum: 2018-2023

Simone Scherger hat im April die Stiftungsprofessur für lebenslauforientierte Sozialpolitik am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen angetreten. Die Professur wird in den ersten fünf Jahren durch das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales getragene Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) finanziert. Im Rahmen der Professur wird sich Simone Scherger mit den Zusammenhängen zwischen sozialpolitischen Regelungen und individuellen Lebensläufen beschäftigen. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist Frage, wie sich Rentenreformen auf Übergänge in den Ruhestand und die Erwerbsneigung im Alter auswirken. Umgekehrt geht es zudem um die Herausforderungen, die sich aus veränderten Erwerbsverläufen oder pluralisierten Familienformen für die soziale Sicherung stellen. Seit kurzem ist Simone Scherger auch Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung. Nach ihrem Studium der Soziologie in Bonn und Brüssel promovierte Scherger 2007 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zum Wandel des Timings wichtiger Lebenslauf-Übergänge. Nach Forschungstätigkeiten an der University of Manchester (Großbritannien) leitete sie von 2010 bis 2017 die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Emmy Noether-Nachwuchsforschungsgruppe „Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien“, die am SOCIUM angesiedelt war. 2016/17 vertrat sie zudem die W3-Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Gender Studies an der Universität Konstanz.

  • Lichtenberg-Professur der VolkswagenStiftung
  • Fachbereich 03 / Informatik
  • Zeitraum: 06/2016 - 06/2021

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Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Schöning befasst sich mit der Interaktion zwischen Mensch und Technik – der sog. Human-Computer-Interaction – im Fachbereich Mathematik/Informatik. Das Forschungsprojekt des neuen Lichtenberg-Professors trägt den Titel "Improving Spatial Interactions with Novel Ubiquitous Interfaces". Dabei stehen neben den Schnittstellen zwischen Maschine und Mensch auch die Geoinformatik und das Ubiquitäre Computing, bekannt auch als die Allgegenwart der Rechner, im Fokus der Untersuchungen. Konkret geht es in dem Forschungsprojekt um Gestaltung, Qualitätsprüfung und Einsatz neuer Navigationstechniken – zum Beispiel für Smartwatches.

"Die Technologie, die wir bauen, sollte menschliche Fähigkeiten erweitern und verbessern, nicht aber ersetzen", erklärt Schöning sein Idee. Daneben analysiert seine Forschungsgruppe die Eigenschaften von räumlichen Daten, die durch Laien zusammengetragen wurden und untersucht, welche Algorithmen sich dafür finden lassen. Das betrifft etwa Landkarten, die Freiwillige mithilfe von GPS selbst gestaltet haben.

Aktualisiert von: Sascha Giard