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Mittelbau-Befragungen

2018: Befragung aller Mitarbeiter*innen der Universität

Eine Universitätsleitung muss gemäß Arbeitsschutzverordnung physische sowie psychische Arbeitsgefährdungen von Beschäftigten evaluieren sowie geeignete Maßnahmen zur Abwendung entwickeln. Unterstützt vom Bielefelder Gesundheitsexperten-Team um Prof. Badura kam hierzu an der Uni Bremen ab 01.02.2018 ein für die Arbeit an Universitäten passender Online-Fragebogen zum Einsatz. KRAM forderte akademische Mitarbeiter*innen auf, sich in dieser breit angelegten Befragung zur eigenen Arbeitssituation zu äußern. Denn aus den Antworten sollen Maßnahmen abgeleitet werden, um Ressourcen zu stärken und Gefährdungen bestmöglich zu reduzieren.

Die Befragung 2018 ist getätigt, in 2019 nun müssen Ergebnisse veröffentlicht sowie Folgerungen gezogen und sinnvolle Maßnahmen abgeleitet werden, zum Stand siehe: Beschäftigtenbefragung 2018.

Basierend auf Ergebnissen der Befragung wurden erste Maßnahmen vereinbart, die sich nun sich in Planung/Umsetzung befinden sollen: Analyse-Workshops in Fachbereichen, Personalentwicklungskonzept mit dem Baustein Gesundheitsorientierte Führung, Beschaffung ergonomischer Arbeitsmittel, bewegte Pause am Arbeitsplatz, mobile Massagegeräte zur Selbstbehandlung bei Schulter- und Nackenbeschwerden.

Da die Befragung 2009/10 eine Weile zurück liegt und sich seither viel entwickelt hat an der Uni Bremen (s.u..), ist ein neuer realistischer Stand wichtig! KRAM setzt sich für eine offene Ergebnisdiskussion sowie sinnvolle Maßnahmenplanung ein.

2009/10: Befragung des Mittelbaus zur Arbeitssituation

Im Jahre 2009/10 wurde auf Initiative von KRAM, Personalrat und zentraler Frauenbeauftrager und getragen durch Universitätsleitung eine große Befragung im akademischen Mittelbau durchgeführt, um ihre Arbeitssituation inkl. Belastungsmomente zu erfassen. Sie umfasste eine quantitative Befragung Phase 1 sowie einen vertiefenden, qualitativen Teil Phase 2. Ergebnisse zur Belastungssituation in dieser Mitarbeiter*innen-Gruppe hat das durchführende, externe Institut in zwei Dokumenten veröffentlicht.

Auf Basis der Ergebnisse entwickelten die beteiligten Akteure mit Universitätsleitung Maßnahmen in Beantwortung erkannter Probleme (s.o. S. 17ff im Papier "Phase 2"). Bis heute sichtbare Ergebnisse z.B.: Beamer in vielen Seminarräumen, 3-monatige Ausleihfristen von SuuB-Büchern auch für Mittelbau (analog Professor*innen), Jahresgespräch als Baustein einer anerkennende Führungskultur, informative Begrüßungsworkshops für neueingestellte akademische Mitarbeiter*innen.