Zum Inhalt springen

Ulrike Flader

Ulrike Flader

  

Ulrike Flader ist seit Dezember 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFEK. Promoviert hat sie in der Soziologie an der Universität Manchester (2015) mit einer ethnographischen Arbeit zu Alltagswiderstandspraktiken von Kurden gegen die Assimilationspolitiken des Türkischen Staates. Dabei liegt der Fokus ihrer Arbeit auf bestimmte Rituale, Objekte und Alltagspraktiken als spezifische Techniken des citizenship-Regimes und wie sie in ihren spezifischen Manifestationen angefochten und verändert werden. Allgemein liegen ihre Forschungsschwerpunkte auf Fragen von citizenship in multikulturellen/ethnischen Gesellschaften, governmentality, politische Subjektivität, soziale Bewegungen und Alltagswiderstand.

Unterrichtet hat sie im Bereich Cultural Studies, klassische und aktuelle Gesellschaftstheorie, und qualitative Methoden, an die Universitäten Hamburg und Manchester. Sie ist darüber hinaus Gründungsmitglied und Forschungsleiter zum Bereich Soziale Bewegungen des Forschungszentrums, DEMOS Research Centre for Peace, Democracy and Alternative Politics (Türkei).

Citizenship, governmentality, politische Subjektivität, Alltagswiderstand, Soziale Bewegungen, Türkei, Kurdische Frage, Qualitative Forschungsmethoden, Ethnographie des States.

Forthcoming: “Building Alternative Communities within the State: The Kurdish Movement, Local Municipalities and Democratic Autonomy” in: Niamh McCrea/Fergal Finnegan. Funding, Power and Community Development, Bristol: Policy Press (zusammen mit Çetin Gürer)

Under Review:  “Insurrections of Conduct. Subverting the Biopolitics of Turkishness”

2016: Kadınların Barış Mücadelesinde Dünya Deneyimleri. Ankara: Demos (zusammen mit Güneş Daşlı und Nisan Alıcı)

2012: “Massenprozess statt Friedensbestrebungen. Zum derzeitigen KCK-Verfahren in der Türkei“, Forum Wissenschaft (2)

2007: Wege zur Reflexion. Unbehagen – Aufklärung – Gesellschaftskritik, Hamburg: Dr. Kovač (herausgegeben zusammen mit Katharina Böttcher, Gerald Gönen, und Paul Kramer)

2007: Zur Lage einer kritischen Sozialwissenschaft. Neoliberale Dogmen und poststrukturalistische Theorie. In: Böttcher, Katharina/Flader, Ulrike/Gönen, Gerald/Kramer, Paul (Eds.) (2007). Wege zur Reflexion. Unbehagen – Aufklärung – Gesellschaftskritik, Hamburg: Dr. Kovač

Sie hat im Sommersemester 2017 das englisch-sprachige BA-Seminar “Power, Politics and Culture” für Modul 8/9 angeboten.

Aktualisiert von: IfEK Web-Team