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Sozialstruktur, soziale Probleme und Lebenslagen

Modul

In diesem Modul beschäftigen Sie sich mit dem Phänomen soziale Ungleichheit in seinen unterschiedlichen Facetten insbesondere im Umfeld von Krankheit und Gesundheit. Dabei lernen Sie grundlegende Theorien und methodische Modelle sozialer Ungleichheit kennen, beschäftigen sich mit sozialen Problemen im Lebenslauf und den Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf den Lebensstil und den Gesundheitszustand. Ebenfalls behandelt werden Aspekte globaler Ungleichheit sowie die Auswirkungen von Diskriminierung, Exklusionsprozessen und Individualisierung.

Das Modul setzt sich aus einer Vorlesung und Auswahl von Seminaren zusammen. Die Vorlesung zielt im Kern darauf ab, ein besseres Verständnis der Ursachen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit zu ermöglichen und mehr zu den Möglichkeiten der Eindämmung sozialer Ungleichheit im Kontext von Gesundheit und Krankheit zu erfahren. Je nach Seminarwahl erhalten Sie zudem die Möglichkeit eigene Vertiefungsschwerpunkte zu setzen.

Lernergebnisse

  • Sie sind in der Lage, grundlegende Theorien sozialer Ungleichheit zu definieren und Theorien und Modelle sozialer Ungleichheit auf unterschiedliche Kontexte zu übertragen.

  • Sie können verschiedene empirische Modelle sozialer Ungleichheit und materielle und nichtmaterielle Ausprägungen sozialer Ungleichheit definieren und beschreiben.

  • Auf Grundlage der erarbeiteten Theorien und Modelle sind Sie in der Lage, eigene Standpunkte zu sozialen Problemlagen zu entwickeln und zu begründen.

  • Sie können die Wesensmerkmale kapitalistischer Gesellschaften in Abgrenzung zu anderen Gesellschaftsformen definieren sowie sozialpolitische Modelle und sozialpolitische Maßnahmen beschreiben und kritisieren

  • Sie sind in der Lage, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf Gesundheit und die Wechselbeziehungen zwischen Körperlichkeit, gesundheitlicher Lage und sozialer Lage zu beschreiben.

  • Sie sind fähig, die gesellschaftlichen Ursachen sozialer Ungleichheit kritisch zu hinterfragen und den Einfluss sozialer Ungleichbehandlung und struktureller Exklusion auf den Lebensstil sowie die gesundheitliche Lage zu erklären und im Hinblick auf individuelle Verwirklichungschancen zu analysieren.

In Kürze

Inhalt:
grundlegende Theorien und methodische Modelle sozialer Ungleichheit 

Niveau: Bachelor-Modul 

Veranstaltungsform:
Vorlesung + Seminar

Semester: Wintersemester

Umfang: 6 CP

Modulverantwortung

Dr. Friedrich Schorb

Institut für Public Health und Pflegeforschung 
Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften

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Zielgruppe

  • Das Modul richtet sich an Fachkräfte aus Arbeitsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich, die ein Interesse daran haben sich im Rahmen wissenschaftlicher Weiterqualifizierung grundlegend mit dem Phänomen sozialer Ungleichheit im Kontext von Gesundheit und Krankheit zu beschäftigen.

Zugangsvoraussetzungen

  • Hochschulzugangsberechtigung nach den Vorgaben der Universität Bremen mehr >

  • Mindestens ein Jahr Berufserfahrung

  • Ggf. Nachweis über Deutschkenntnisse gemäß den geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsform:
Vorlesung + Seminar

Veranstaltungszeiten:
im Wintersemester
Es sind zwei Veranstaltungen zu besuchen: 
Vorlesung: "Soziale Ungleichheit und Gesundheit" (auch als Vorlesungsaufzeichnung geplant) plus Seminar (Auswahl aus verschiedenen Themen)
Termine folgen

Umfang

Dauer: 1 Semester

Arbeitsaufwand:
56 Std. Präsenzveranstaltungen 
+ 124 Std. individuelles Selbststudium

(entspricht 6 CP)

Prüfungen & Abschluss

Prüfung:

  • Mündliche Prüfung (30 Min.) oder

  • Klausur (2 Std.) oder

  • Referat mit kurzer schriftlicher Ausarbeitung oder

  • Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

  • Die Prüfungsform wird nach Rücksprache mit den Lehrenden in dem gewählten Seminar festgelegt.

Abschluss:

  • Modulzertifikat

Teilnahmeentgelt

450 Euro (= 75 Euro pro CP)

Mitglieder des Alumni-Vereins der Universität Bremen erhalten 5 % Rabatt.

Bewerbung

Eine Bewerbung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Bewerbungszeitraum:
1. Juli - 30. September 2020

Information & Beratung:

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Josephine Haladich-Hofmann | Astrid Rehbein | Svenja Renner

Telefon: 0421 - 218 61 037 oder 0421 - 218 61 619
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