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Studienziele & Abschluss

Herausforderung Palliative Care

Palliative Kompetenzen werden zukünftig zentral zur Qualifikation der verschiedenen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die individuelle Beratung und Pflege wie auch auf die kommunale Verwaltung, (gesundheits-)politische und gesellschaftliche Institutionen sowie Forschung und Lehre.

Palliative Care orientiert sein Handeln an den Symptomen und damit verbundenen Problemstellungen und Bedürfnissen schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen im Kontext von Gesellschaft. Das Konzept steht vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - etwa dem demographischen und sozialen Wandel - vor komplexen Herausforderungen.

Palliative Care in Theorie und Praxis

Die Studierenden des Masterstudiengangs "M. A. Palliative Care" vertiefen theoretische, empirische und konzeptionelle Kenntnisse und erwerben die Kompetenz, anwendungsorientierte Projekte in Palliative Care vor dem Hintergrund empirischer, praktischer und theoretischer Kenntnisse zu entwickeln und zu kommunizieren (z. B. gegenüber anderen Berufsgruppen, ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, Entscheidungsträger/innen und Betroffenen), diese vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen zu interpretieren, zu implementieren, zu evaluieren und mit Blick auf die eigene Professionalität zu reflektieren.

Darüberhinaus erwerben die Studierenden die Kompetenz, Forschungsprojekte eigenständig zu entwickeln und durchzuführen. Der Masterstudiengang gibt die Möglichkeit, Palliative Care aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten und mit einem zivilgesellschaftlichen Fokus zu reflektieren.

Palliative Care und Public Health

Durch die strukturelle und inhaltliche Verzahnung des Studiengangs mit den konsekutiven Master-Studiengängen des Fachbereichs 11 "M. A. Public Health - Gesundheitsförderung und Prävention" und "M. Sc. Community and Family Health Nursing" haben die Studierenden die Möglichkeit, Palliative Care aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten und eine reflexive Professionalisierung mit einem zivilgesellschaftlichen Fokus auszubilden.

Qualifikationsziele

  • Vermittlung von praxisorientiertem und theorie- und forschungsbasiertem Wissen zu Palliative Care
  • Ausbildung von interprofessionellen Kompetenzen
  • Bildung einer reflexiven und interprofessionellen palliativen Grundhaltung
  • Entwicklung von theoretisch und empirisch fundierten und ethisch reflektierten Konzepten und Maßnahmen zur Hospiz- und Palliativversorgung - sowohl im Rahmen von angewandten Tätigkeiten als auch im institutionellen oder wissenschaftlichen Kontext

Abschluss

  • Master of Arts (M. A.)
  • 120 Credit Points (nach ECTS)
  • Berechtigung zur Promotion
Aktualisiert von: Katrin Heins