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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2020

Public Health / Gesundheitswissenschaft, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

2. Semester

Modul 13a: Epidemiologie (verantwortl. Prof. Dr. Gabriele Bolte)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M13a-1Epidemiologie I
Epidemiology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00

Die Vorlesung bietet eine grundlegende Einführung in die Epidemiologie.
Wesentliche Themen sind:
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
11-56-2-M13a-2aEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Tanja Brüchert, M.A.
Dr. Natalie Riedel
11-56-2-M13a-2bEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. Klaus Telkmann
11-56-2-M13a-2cEpidemiology I (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 1.550 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Heide Busse
11-56-2-M13a-2dEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Tanja Brüchert, M.A.
11-56-2-M13a-2eEpidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Emily Mena
11-56-2-M13a-T1Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00
Pia Hasselder, B.A.
11-56-2-M13a-T2Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00
Paula Hartmann
11-56-2-M13a-T3Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00
Annkathrin von der Haar
11-56-2-M13a-T4Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00
Viktoria Wiesner ((T))
11-56-2-M13a-T5Tutorium 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00
Gowsiga Loganathan ((T))

Modul 22: System und Recht der gesundheitlichen Sicherung (verantwortl. Prof. Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M22-1System und Recht der gesundheitlichen Sicherung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2aNormative Grundlagen der GKV
Normative foundations of the statutory health insurance

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 (2 SWS)
Thomas Kalwitzki
Dr. Lorraine Doetter
11-56-2-M22-2bGesundheitsrecht

Seminar

Einzeltermine:
Fr 12.06.20 14:00 - 18:00
Sa 13.06.20 10:00 - 18:00
Fr 19.06.20 14:00 - 18:00
Sa 20.06.20 10:00 - 18:00

Blockveranstaltung (4 Termine)

Matthias Gerhard von Schwanenflügel
Karsten Engelke
11-56-2-M22-2cGesundheitspolitik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2dEinführung in die Organisationstheorie und -praxis
Introduction in theory and practice of organisation

Seminar

Einzeltermine:
Di 21.04.20 16:00 - 18:00
Fr 15.05.20 14:00 - 19:00
Sa 16.05.20 - So 17.05.20 (So, Sa) 10:00 - 18:00

Zum Seminarziel
Die Studierenden sollen mit einigen wichtigen organisationstheoretischen Kenntnissen und ansatzweise auch mit organisations-praktischen Methoden vertraut gemacht werden. Auf dieser Grundlage sollen Verständnis, Wahrnehmungsfähigkeit und Handlungskompetenz hinsichtlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen, in denen das Praxissemester absolviert wird, verbessert und gefördert werden. Zugleich werden Kenntnisse vermittelt, die für die spätere Berufstätigkeit relevant sind. Als Leistungsnachweis dienen Gruppenreferate. Es wird erwartet, dass jede/r Seminarteilnehmer/in ca. 150 Seiten wissenschaft¬liche Literatur liest, die dann in den Gruppen diskutiert und für die Präsentation aufbereitet wird.

Zum Seminarablauf
Die Seminar-Sitzungen beginnen um 12 Uhr sine tempore, also pünktlich. Aufgrund einiger Dienstage, an denen der Dozent nicht in Bremen weilt, findet zusätzlich ein Block-Seminar statt: 8.5. (14-20 Uhr).

Für die ersten beiden Seminarsitzungen habe ich eine einführende Vorlesung vorgesehen. In der dritten Sitzung sollen die Gruppenreferate verteilt werden. Die vierte und fünfte Sitzung ist für Beratung der Gruppen vorgesehen. Ab der sechsten Sitzung finden die Präsentationen statt. Jedes Gruppenreferat hat ca. 45 Minuten zur Verfügung. Einzelheiten besprechen wir in den Beratungs-Sitzungen.

Der Leistungsnachweis bezieht sich auf die Gesamtpräsentation: Folien, Vortrag und Diskussion. Am Ende des Seminars, d.h. in der letzten Seminarsitzung, werde ich den Gruppen einige themenübergreifenden Fragen stellen und eine bilanzierende Abschlussdiskussion führen. Mit sehr guten Beantwortung der Abschlussfragen kann die Note um 0,3 bzw. 0,4 Punkte verbessert werden.

Ich bin externer Lehrbeauftragter und habe weder Raum noch Briefkasten an bzw. in der Universität. Als Sprechstunde habe ich immer 15 Minuten nach jeder Seminarsitzung vorgesehen, entweder im Seminarraum oder im Vorraum der Grazer Straße 2. Mailkontakt bitte nur in Notfällen, und dann bitte an meine Büro-Mail-Adresse (kontakt@wolfgang-hien.de).

Zu den einzelnen Terminen
15. April: Einführung – Teil 1
28. April: Einführung – Teil 2
5. Mai Vergabe der Gruppenreferate
8. Mai: Beratung der Gruppen, Besprechung der Literatur, Hinweise
zur Gestaltung der Präsentationen
12. Mai: Fortsetzung der Beratung
19. Mai: Erstes und zweites Gruppenreferat: Taylorismus und Post-
Taylorismus
Minssen, H. (2006): Arbeits- und Industriesoziologie.
Frankfurt a.M.: Campus.
Sauer, D. (2013): Die organisatorische Revolution. Umbrüche in der Arbeitswelt.
Hamburg: VSA
26. Mai: Drittes und viertes Gruppenreferat: Gruppendynamik und TZI
Mucchielli, R. (1972): Gruppengynamik. Theoretische Einführung. Salzburg: Otto
Müller. Langmaak, B. (2011): Einführung in die Themenzentrierte Interaktion TZI.
Weinheim: Beltz.
2. Juni: Fünftes und sechstes Gruppenreferat: Systemtheorie der Organisation
Kühl, S. (2011): Organisationen. Eine sehr kurze Einführung. Wiesbaden: VS.
König, E. / Volmer, G. (2018): Handbuch systemische Organisationsberatung.
Weinheim: Beltz.
9. Juni: Siebstes Gruppenreferat: Neo-Institutionalismus
Hasse, R. / Krücken, G. (2005): Neo-Institutionalismus. Bielefeld: transcript.
Achtes Gruppenreferat: Organisationskultur
Schein, E. H. (2010): Organisationskultur. Bergisch Gladbach: EHP.
23. Juni: Neuntes Gruppenreferat: Psychoanalyse der Organisation
Lohmer, M. / Müller, H. (2019): Psychoanalyse in Organisationen. Stuttgart:
Kohlhammer.
30. Juni: Zehntes Gruppenreferat: Ethische Perspektiven der Organisation
Ulrich, P. (2005): Zivilisierte Marktwirtschaft. Eine wirtschaftethische Orientierung.
Freiburg: Herder.
7. Juli: Abschluss-Sitzung

Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien

Modul 32-a: Gesundheitliche Risiken und Ressourcen in unterschiedlichen Lebenslagen (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 CP: Voll- u. Profilfach
In diesem Modul müssen von den Stud. zwei Seminare besucht werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M32-a-1aRisikokonflikte, Risikodiskurse, Risikokommunikation
Risk Discourses, Risk Communication

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00

Jegliche Erfassung, Beschreibung, Erörterung oder Erforschung von Risiken ist nicht nur eine zeitabhängige Größe, sondern sie geht auch von einem – bewusst oder unbewusst – unterstellten Verständnis dessen aus, was Risiko ist bzw. was als Risiko angesehen wird und was nicht. Dass es dabei keine Einheitlichkeit gibt, hängt einerseits mit gesellschaftlichen Kontexten, individuellen Betrachterperspektiven, rational und emotional geprägten Befindlichkeiten sowie (wissenschaftlich fundierten oder erfahrungsbasierten) konzeptionellen Vorverständnissen zusammen. Diese unterschiedlichen Aspekte beeinflussen die Wahrnehmung von Gefah-ren und Risiken, aber auch deren Eingrenzung und Auswahl entscheidend. Eingeschlossen ist darin immer ein – bewusst oder unbewusst – unterstelltes (bestimmtes) Verständnis dessen, was als Risiko, Chance, Gefahr, Schaden usw. erfasst bzw. nicht erfasst wird. Andererseits hängt die Risikowahrnehmung und -identifizierung auch von den jeweiligen Risikotypen ab, von der Aufmerksamkeit, die ihnen (z.B. in der Öffentlichkeit, in den Medien oder in der Po-litik) gewidmet wird, von der Bedeutung, die ihnen im wissenschaftlichen Risikodiskurs zukommt oder zugeschrieben wird, sowie von ihrer internen wissenschaftsdisziplinären Relevanz.
In dieser Lehrveranstaltung werden Risiken zunächst einmal als gesellschaftliche Sachverhalte und/oder individuelle Verhaltensweisen in den Blick genommen, die durch relevante kollektive Akteure innerhalb der Gesellschaft erfolgreich als Gesundheitsrisiken und damit als unerwünscht, störend oder auch abweichend definiert worden sind (wie z.B. Bewegungsmangel, bestimmte Ernährungs- oder Arbeitsweisen, Tabak- oder Alkoholkonsum und ähnliches). Dabei geht es weniger um die objektiven Gefährdungen, die von solchen Sachverhalten oder Verhaltensweisen ausgehen, sondern vielmehr um die Art ihrer gesellschaftlichen Verhandlung, mithin also um „Risikodiskurse“, die einerseits die Wahrnehmungen und Handlungen der Individuen leiten, andererseits aber auch staatliche Maßnahmen provozieren und zu politischen Auseinandersetzungen (Risikokonflikten) führen können. In diesem Kontext widmet sich die Lehrveranstaltung u.a. folgenden Fragen: Welche Faktoren lösen eine öffentliche Debatte um (Gesundheits-)Risiken aus? Welche Denk- und Bearbeitungsweisen, welche Moralvorstellungen und Werthaltungen werden in solche Debatten bzw. Diskurse eingebracht? Welche kommunikativen Strategien werden zur Mobilisierung der Öffentlichkeit eingesetzt? Wann gelingt diese Mobilisierung, und warum manchmal auch nicht? Welche Akteure sind von Bedeutung, und wie versuchen sie den Verlauf solcher Auseinandersetzungen zu beeinflussen?
In einem weiteren Schritt geht es darum, welche Risiken der Risikoblick selbst bzw. die Risikobekämpfung beinhalten (können), denn Risiken und Risikoverhalten verweisen keineswegs nur auf Gesundheitsgefahren, sondern immer auch auf positive und wichtige Funktionen im Kontext der gesellschaftlichen, aber auch individuellen Entwicklung. In diesem Sinne kann es, gerade auch mit Blick auf beratende, bildende oder pädagogische Kontakte in einer späteren Praxis wichtig sein, (gesundheitliches) Risikoverhalten als notwendigen Teil gesellschaftlichen und persönlichen Fortschritts zu verstehen. Dies wiederum legt es ggf. nahe, Risikoverhalten nicht ausschließlich vom negativen Ende her zu bewerten und deshalb zu bekämpfen, sondern zu überlegen, ob und wie Kompetenz im Umgang mit solchen Risiken (also Risikokompetenz) hergestellt und entwickelt werden kann.

Henning Schmidt-Semisch
11-56-2-M32-a-1bGesundheitliche und soziale Risiken und Ressourcen im Kontext von Drogen und Sucht
Health and Social Risks and Ressources in the Context of Drugs and Addiction

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00

Schon immer haben Menschen Drogen genommen, haben Tabak, Haschisch oder Opium geraucht, Alkohol, Kaffee und Tee getrunken, haben Betel, Qat oder Kokablätter gekaut, sich mit Hexensalben eingerieben, Kokain und Tabak geschnupft, Pilze und Tabletten geschluckt oder schließlich Heroin, Morphium oder auch Kokain gespritzt. Diese eher unvollständige Liste mehr oder weniger weit verbreiteter Verhaltensweisen konturiert das, was heute als „Drogen-„ oder auch „Suchtproblem“ bezeichnet wird. Und das ja immerhin mit einigem Recht, denn freilich handelt es sich dabei häufig um Verhaltenweisen, mit denen oft strafrechtlich definierte oder andere soziale Grenzen und Normen überschritten oder verletzt werden. Ihre Ausübung kann darüber hinaus die KonsumentInnen und GebraucherInnen selbst oder Dritte in unterschiedlicher Weise gefährden. Staat, Gesellschaft und natürlich auch die Professionellen des Sozial- und Gesundheitsbereichs reagieren deshalb mit umfangreichen Programmen, Präventionsangeboten und Therapien, mit Fixerräumen und Heroinprogrammen, aber auch mit der Erzeugung von Leidensdruck und Bestrafung. Aber trotz dieser Vielzahl der Interventionen und Interventionsmöglichkeiten im Drogen- und Suchtbereich, sind die zentralen Fragen dieses Forschungs- und Praxisfeldes nach wie vor keineswegs abschließend geklärt. Zu diesen gehören z.B.: Warum nehmen Menschen Drogen? Wie wird man süchtig? Was ist eigentlich Sucht? Und was Genuss? Können Drogen überhaupt süchtig machen? Oder werden Menschen süchtig nach Drogen? Wem nützt die Sucht? Und wem nützen Drogen? Konsumieren Männer und Frauen Drogen der gleichen Art und (vor allem) auf die gleiche Weise? Welche Aufgabe kommt der Prävention im Drogenbereich zu? Was kann Gesundheitsförderung im Kontext von Drogenkonsum leisten? Soll sie Drogenkonsum verhindern oder erlernbar machen? Solche und ähnliche grundlegende bzw. grundsätzliche Fragen sollen (u.a. auch durch Referate) aufgearbeitet und ausführlich diskutiert werden, um daran anschließend zu klären, welche Konsequenzen und konkreten Angebote sich daraus für die Prävention und Gesundheitsförderung im Drogenbereich ergeben könnten.

Henning Schmidt-Semisch
11-56-2-M32-a-1cFat Studies

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.04.20 14:00 - 20:00
Sa 30.05.20 10:00 - 19:00
Fr 10.07.20 14:00 - 20:00

Ein erhöhtes Körpergewicht gilt seit Ende der 1990er Jahre als das Public Health Problem Nummer Eins und wird für eine Vielzahl an Erkrankungen ebenso wie für diverse soziale Probleme verantwortlich gemacht. Gleichzeitig fördert die Darstellung von Adipositas als einer Epidemie mit fatalen auch finanziellen Folgen für die Gesundheit und das Gesundheitswesen durch Public Health und andere Disziplinen Vorbehalte gegen Menschen mit hohem Körpergewicht.
Mit Fat Studies etabliert sich seit einigen Jahren in den USA und Großbritannien eine akademische Auseinandersetzung mit Fragen der Wahrnehmung und des Umgangs mit dicken Menschen, die sich von medizinischen und psychologischen Fragen nach Ursachen und Folgen eines erhöhten Körpergewichts gelöst hat. Fat Studies problematisieren nicht a priori dicke Körper, sondern drehen die Perspektive um und fragen: Warum werden dicke Körper problematisiert und warum werden dicke Menschen diskriminiert? Fat Studies untersuchen die gesellschaftliche Wahrnehmung und Behandlung dicker Körper mit dem Ziel, die vorherrschenden Deutungsmuster und Behandlungsweisen von Dickleibigkeit in Frage zu stellen und die Gleichberechtigung dicker Körper als Teil der gesellschaftlichen Vielfalt zu erreichen. Fat Studies knüpfen dabei an die Erfahrungen anderer gesellschaftlich marginalisierter Gruppen an, die sich gegen ihre Diskriminierung, Pathologisierung und Kriminalisierung zur Wehr gesetzt und die diese Auseinandersetzung erfolgreich auch auf dem Feld der Wissenschaft geführt haben. Viele dieser Disziplinen, die ursprünglich einmal aus Sozialen Bewegungen hervorgegangen sind, sind heute fester Bestandteil des akademischen Fächerkanons. Das Seminar führt ein in Theorie und Praxis von Fat Studies und Healt at Every Size (HAES), analysiert den gesellschaftlichen Umgang mit dicken Körper, fragt nach der Mitverantwortung von Public Health für Gewichtsdiskriminierung und diskutiert gewichtsakzeptierende Alternativen zur gegenwärtig dominierenden Praxis von Prävention und Gesundheitsförderung.

Dr. Friedrich Schorb
11-56-2-M32-a-1dGesundheit von Opfern und Täter*innen

Seminar

Einzeltermine:
Fr 17.04.20 14:00 - 18:00
Sa 18.04.20 10:00 - 18:00
Fr 08.05.20 14:00 - 18:00
Sa 09.05.20 10:00 - 18:00

Beim Umgang mit TäterInnen und Opfern krimineller Handlungen geht es immer auch um Fragen der Gerechtigkeit: Wer ersetzt den Schaden? Wer hat welche Schuld? Wie hoch soll eine Strafe ausfallen? Unser Interesse gilt neben solchen Themen insbesondere der Frage, wie kann der Umgang mit Opfern und TäterInnen (nach Möglichkeit für beide Seiten) gesundheitsförderlich erfolgen. Dabei setzt sich dass Rechtwesen der Bundesrepublik Deutschland insgesamt zusammen aus einer Vielzahl von Gesetzen und Geboten, Vorschriften und Verfahrensweisen, Instanzen und Institutionen etc. Ein „gesundheitsförderliches Rechtswesen“ könnte so gesehen eines sein, das sich in allen seinen Teilbereichen und Praxen darauf verpflichtet sieht, Entscheidungen und Umgangsformen zu generieren, welche die Gesundheit Einzelner wie auch der Bevölkerung sichern, fördern und verbessern. Dass dies nicht immer gelingt und gelingen kann und häufig auch gar nicht im Zentrum rechtlicher und gesetzgeberischer Aktivitäten steht, steht u.E. außer Frage, denn schließlich sind Gesetze Ergebnisse von Aushandlungen zwischen höchst unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren vor dem Hintergrund ihrer widerstreitenden Interessen, Normen und Werte.
Besonders eklatant ist die Vernachlässigung oder gar Ignorierung gesundheitlicher Belange dabei in jenen rechtlichen Bereichen, in denen das Recht nicht nur nicht die Gesundheit der Betroffenen sichert, fördert und verbessert, sondern sie – gerade umgekehrt – verschlechtert, weil es darum geht, andere gesellschaftliche Werte (wie etwa Sicherheit und Ordnung) in den Vordergrund zu stellen, oder gar explizit darum, Leid zuzufügen. Die betrifft insbesondere den Umgang mit Konflikten, wenn er im Kontext von Strafrecht und strafrechtlichen Institutionen sowie Gefängnissen erfolgt. Die Ignoranz gegenüber gesundheitlichen Belangen betrifft dabei – wie wir sehen werden – nicht allein die vermeintlichen „TäterInnen“, sondern ebenso die „Opfer“. Alle empirischen Ergebnisse deuten darauf hin, das die aus den Straftaten resultierenden (physischen, psychischen und sozialen) Verletzungen im Strafprozess nicht nur nicht geheilt und bearbeitet, sondern im Gegenteil häufig genug ignoriert oder gar verschlimmert werden.
Im Seminar wollen wir danach fragen, wie sich die strafrechtliche Bearbeitung auf die Gesundheit von TäterInnen und Opfern auswirkt, welche gesundheitsförderlichen Möglichkeiten in diesem Kontext bestehen und ob bzw. wie ggf. ein weniger gesundheitsschädlicher Umgang mit Konflikten aussehen könnte. Dabei wollen wir auch der ganz grundsätzlichen Frage nachgehen, inwiefern dieser Bereich überhaupt ein Thema für die Gesundheitswissenschaften sein kann.

Dr. Katja Thane
11-56-2-M32-a-1eDer Schlaganfall: Zäsur im Lebenslauf!?
The stroke - a far-reaching break in life!?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00

„Der Schlagfluß ist eine plötzliche Krankheit, wobey die Kranken auf einmal ihrer Sinne beraubt werden, unempfindlich und unbeweglich da liegen, aber schwer und schnarchend Athem hohlen, und die Glieder schlapp oder gelähmt liegen oder hangen lassen.“

Die „finstere Geschichte der Halbseitenlähmung“ hat den Menschen schon seit jeher begleitet. Sofern der Schlaganfall überlebt wurde, führte er noch bis vor etwa 40 Jahren „zwangsläufig zu lebenslangem Siechtum und Pflegebedürftigkeit“.

Heute ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und auch wenn Medizin und Rehabilitation zunehmend erfolgreich arbeiten, so bleibt der Schlaganfall doch die Erkrankung, die am häufigsten zu bleibender Behinderung führt.

Der Schlaganfall kommt ‚lautlos‘ daher, der Betroffene spürt keinen Schmerz, es trifft ihn unvorbereitet. Auch wenn die Erfolge einer Behandlung und Rehabilitation in den letzten Jahren zugenommen haben, trifft der Schlaganfall nach wie vor den Einzelnen und bricht dessen Lebenslauf: „Nichts ist mehr wie zuvor!“ – In den Worten Viktor von Weizsäckers: „In der echten Krise schafft die Entscheidung sich selbst, ist Anfang und Ursprung. Sie kann man nicht erklären, sondern durch sie wird anderes erklärbar.“

Vor dem Hintergrund dieser Aussage werden wir uns im Rahmen des Seminars mit konkreten Folgen des Schlaganfalls und seiner Bedeutung in der Lebensgeschichte des Einzelnen auseinandersetzen: Was bedeutet es konkret, mit einem Schlaganfall zu leben? Was meint Prävention im Einzelfall: Bevormundung – freie Entscheidung? Kann man seine Gesundheit machen – oder was heißt „Risikominimierung“ konkret? Wenn wir von Risiken und Ressourcen sprechen, sollten wir uns fragen: „Was nimmt der Schlaganfall?“; aber im selben Maße gilt es Antworten zu suchen auf die Frage: „Was gibt der Schlaganfall?“. Diese und weitere Fragen werden uns beschäftigen, um uns zu vergegenwärtigen, was es für jeden einzelnen Professionellen bedeuten kann, mit Leiderfahrungen – hier der besonderen Art des Schlaganfalls – umzugehen und umgehen zu lernen.

Wolfgang Raabe
11-56-2-M32-a-1fBiografie(n) und Körper
Biographies and Bodies

Seminar

Welche Bedeutung hat der Körper als Manifestationsort von Gesundheit und Krankheit? – fragte unter anderem die Philosophin, Soziologin und Public Health-Expertin Marion Habersack in ihrer Publikation „Unartikulierte Körper. Plädoyer für kontextsensitive Gesundheitswissenschaften“ (2010). Sie kritisiert, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health (in Theorie und Praxis) noch keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Es werde überwiegend über geschichts- und biografielose Körperteile gesprochen und sich erstaunlich unreflektiert an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper orientiert, die das (bio)medizinisch-naturwissenschaftliche Paradigma propagiert, d.h. in der Regel Träger der Attribute: männlich, weiß, heterosexuell, potent, der Mittelschicht angehörend, westeuropäischer oder nordamerikanischer Abstammung. Aufgrund dieser Körpervorstellung ist zu fragen, wie eine „körpergerechte“ Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung aussehen müsste?
In diesem Seminar gehen wir daher auf interdisziplinäre Spurensuche: Hierzu betreten wir - auf den methodologisch verbundenen Pfaden der Ethnografie und Biografieforschung - den recht großen Wald der historischen, wissenschaftlichen, technischen und politischen Denk- und Einflussweisen über und auf den Körper sowie künstlerischen und praktischen Präsentationsweisen vom Körper. In ihm können wir Cyborgs, medialen Körpern, verhexten Leibern, Maschinenkörpern, Gendered Bodies, Global Bodies etc. begegnen. Dabei bleibt viel Zeit für reflexive Selbst- und Fremdbeobachtungen, u.a. über Einladungen zu spielerischen Erkundungen des eigenen Körperleibs.
Prüfungen können in Form von Einzel- oder Gruppenpräsentationen oder in schriftlicher Form absolviert werden.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-2-M32-a-1gRisks and Ressources within the context of nutrition (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 17.04.20 12:00 - 14:00
Sa 09.05.20 10:00 - 16:00
Fr 29.05.20 14:00 - 19:00
Sa 11.07.20 10:00 - 18:00

The aim of the seminar on risk and resources within the context of nutrition is to discuss and analyze public health and social scientific aspects of our food culture and the way we eat.
To be central within the seminar are the societal influences on our food culture. We will look for answers on questions such as: Why do men eat differently than women? How do our cultural heritage and our socio-economic status influence what we like to eat and how we like to eat it? How do parenting, religion, moral, tradition, media, peer groups, economics, agricultural and social policies, institutions like nurseries, kindergartens, schools, universities, workplaces, the food industry, technological, economical and biochemical developments and inventions influence our nutrition and our food culture? How is our food produced? What are the ecological and sanitary dangers resulting from large scale food production? Why do we witness abundance and scarcity on our planet at the same time? What can be done to defeat world hunger and how can we sustain food safety for a growing world population without depredating our natural resources?

Dr. Friedrich Schorb
11-56-2-M32-a-1hDigital Public Health Studies
Einführung in die Public Health Perspektive auf Chancen & Herausforderungen durch die Digitalisierung im Gesundheitswesen

Seminar

Einzeltermine:
Fr 17.04.20 14:15 - 19:30
Mi 13.05.20 09:00 - 14:45
Mi 13.05.20 10:45 - 13:00
Fr 15.05.20 13:00 - 19:30
Sa 16.05.20 12:15 - 19:30

Die Lehre findet als digitale Lehre statt.
Am 20. April geht es pünktlich mit einer Mail und damit genauen Erläuterungen los.

Die digitale Revolution hat Public Health erfasst. Der digital turn, also die Hinwendung zu bzw. Aneignung von digitalen Technologien, im Gesundheitswesen eröffnet der Multidisziplin Public Health viele attraktive Forschungs- und Anwendungsfelder. Neue Forschungsfelder resultieren vor allem aus der Flut an neuen gesundheitsbezogenen Daten: Im digitalen Zeitalter werden sie einerseits gezielt, andererseits aber auch nebenbei ubiquitär produziert, geteilt, gespeichert und sind zeit- und raumübergreifend verfügbar. Solche Daten versetzen Gesundheitswissenschaftler/innen in die Lage, dezidierte Schlüsse über die Ausprägungen der Gesundheit bestimmter Bevölkerungsgruppen, Zusammenhänge zwischen bestimmten Expositionen und Erkrankungen oder die Wirksamkeit von Interventionen zu ziehen.
Neue Anwendungsfelder ergeben sich durch digitale Infrastrukturen im Gesundheitswesen: Hier applizierte Softwareprodukte verändern Verwaltungsabläufe, bspw. durch digitale Patientendokumentationssysteme (Urban 2020a). Online-Plattformen bieten zielgruppenspezifische (Beratungs-)Angebote, bspw. für pflegende Angehörige dementiell Erkrankter (Döring 2016). Telemedizinische Angebote wie die Online-Sprechstunden resultieren aus Engpässe in der ärztlichen Versorgung (Schenkel 2017). Und eLearning-Angebote diversifizieren Aus-, Fort- und Weiterbildung von Akteuren im Gesundheitswesen. Außerdem begünstigt eine rasante Technikentwicklung den Ausbau technikunterstützter Angebote, die die Gesundheitsversorgung effektiver, effizienter und zugleich humaner gestalten sollen: So stellen bspw. sensorgestützte, assistive Systeme zur Erweiterung ambulanter Versorgungsangebote einen Versuch dar, den strukturellen Herausforderungen in der ambulanten Pflege zu begegnen (Urban 2019).
So heterogen diese Zugänge und Interessen von Public Health bezüglich der Digitalisierung sind, so divers sind auch die Phänomene, mit denen sich ihre Bezugs-Disziplinen beschäftigen: Apps, eHealth, eMental Health, ePflege, Gesundheit 2.0, mHealth, Robotik, Sensorentechnologien, Telemedizin und -care, Telematik-Infrastruktur, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Gemein ist den digitalen Anwendungs- und Forschungsfeldern jedoch, dass sie einen neuen Bedarf an Methoden provozieren: Qualitative und quantitative Methoden werden insofern weiterentwickelt, als sie Interaktionen mit den Informations- und Kommunikationstechnologien wissenschaftlich fundiert und robust reflektieren. Quantitative Methoden müssen bspw. adäquat mit exponentiell in Umfang und Komplexität zunehmenden, unstrukturierten Datenmengen umgehen (Fischer & Kleen 2019, 63). Qualitative Forschung ist mit ihrem Methodenkoffer herausgefordert, das Ineinandergreifen von On- und Offline-Praktiken methodisch fundiert herauszuarbeiten (Urban 2018, 155ff.). Eine solche Hinwendung zum Elektronischen bringt für Public Health, ergo: ePublic Health, außerdem Anforderungen an rechtssicheres Handeln in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Zusätzlich lösen digitale Möglichkeiten ethische Debatten aus, über solche Aspekte, die aus den Datenschnittstellen und Effekten von Forschung und Anwendungen resultieren.
Der digital turn hat jedoch nicht nur die Optionen und Obligationen bestehender Disziplinen modifiziert, er ist auch Geburtsstunde einer neuen Disziplin: der Digital Public Health Studies. Gemäß ihren Namensschwestern, den Disability Studies (Waldschmidt & Schneider 2007) oder Fat Studies (Rose & Schorb 2017), vereinen sich unter diesem Rubrum unterschiedliche disziplinäre, theoretische und methodische Perspektiven. Als Klammer dient den Digital Public Health Studies, dass sie die Erscheinungsformen, Effekte und Konsequenzen des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Kontext von Public Health analysieren. Dabei gehen sie zunächst ganz allgemein davon aus, dass es sich bei der Digitalisierung in Public Health um ein wirkmächtiges soziales Phänomen handelt. Aus diesem sozialen Phänomen resultieren nicht nur Forschungs- und Gesundheitspraktiken (bspw. individualisierbare Fitnessaktivitäten), sondern auch kurz- und langfristige Veränderungen des Gesundheitssystems und seiner Einrichtungen. Neben den hieraus hervorgehenden neuen Möglichkeiten für die Gesundheitsberufe, ihre Fachdisziplinen und Nutzer/innen modifizierten sich auch deren Kompetenzbereiche, Werturteile und damit Bedarfe (Urban 2020b).
Digital Public Health Studies machen diese komplexen Prozesse mit ihren vielseitigen Wechselwirkungen zu ihrem Untersuchungsgegenstand. Es ist ihr Anliegen, soziale Prozesse und konfligierende Positionen zu rekonstruieren, sich wandelnde Wissensbestände und Wertesysteme zu analysieren sowie neue soziale Ungleichheiten und Kontrollmechanismen herauszuarbeiten. Das einführende Seminar diskutiert die verschiedenen Technologien, ihre Settings und die aus ihrer Anwendung resultierenden Chancen, Herausforderungen und Risiken. Es werden dabei zentrale Fragen von Public Health diskutiert: u.a. zur Patientensicherheit, Ethik, der Rolle von (Gesundheits-)Idealen, nach neuen Grenzen und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prävention sowie nach der Rolle von Patient/innen und uns Gesundheitswissenschaftler/innen.

Das Seminar wird sowohl interaktiv als auch textzentriert sein. Im Seminar werden wir außerdem mit textergänzenden Referaten, Ausflügen, Filmen, Gruppen- und Plenumsdiskussionen sowie anderen didaktischen Methoden arbeiten.

Dr. Monika Urban

Modul 63: Statistik (verantwortl. Prof. Dr. Benjamin Schüz)

Das Modul wurde vom 4. in das 2. Semester verlegt.

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M63-1Einführung in die Statistik
Introduction to statistics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00

Hinweis: Unter "Allgemeine Dokumente" gibt es ein Dokument mit Hinweisen zur Entscheidungsfindung für eines der parallel im Modul 63 stattfindenden Seminare zu den statischen Programmpaketen R und SAS

Prof. Dr. Benjamin Schüz, Dipl.-Psych.
11-56-2-M63-2aStatistische Datenanalyse (SAS)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Einzeltermine:
Di 10.03.20 09:00 - 17:00 Cog 0320
Mo 06.04.20 - Di 07.04.20 (Mo, Di) 09:00 - 17:00 Cog 0320
Do 09.04.20 09:00 - 17:00 Cog 0320
Dr. Hermann Pohlabeln
11-56-2-M63-2bStatistische Datenanalyse (SAS)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Jonas Czwikla
11-56-2-M63-2cStatistische Datenanalyse (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00
Christopher Jones
11-56-2-M63-2dStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (SPSS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00
Christopher Jones
11-56-2-M63-2eStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00
Dominik Domhoff
11-56-2-M63-2fStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Johanna-Katharina Schönbach
11-56-2-M63-2gStatistische Datenanalyse (R)
Statistical Data Analysis (R)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00
Johanna-Katharina Schönbach
11-56-2-M63-T1Tutorium Statistik 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00


Taalke Sitter ((T))
11-56-2-M63-T2Tutorium Statistik 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00


Taalke Sitter ((T))
11-56-2-M63-T3Tutorium Statistik 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00


Marcel Gentzen ((T))
11-56-2-M63-T4Tutorium Statistik 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00


Marcel Gentzen ((T))
11-56-2-M63-T5Tutorium Statistik 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00


Taalke Sitter ((T))
11-56-2-M63-T6Tutorium Statistik 6
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00


Marcel Gentzen ((T))

Modul 64: Methoden der empirischen Sozialforschung (verantwortl. PD Dr. Karin Bammann)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-2-M64-1Empirische Sozialforschung
Empirical social research

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00

Die Studierenden werden mit den wesentlichsten qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden vertraut gemacht. In der Vorlesung stehen folgende Themen im Zentrum:
- Empirie als wissenschaftliche Methode
- Wissenschaftliche Fragestellungen und Auswahl des Forschungsansatz
- Quantitative Erhebungs-, Forschungs- und Auswertungsmethoden
- Qualitative Forschungs-, und Erhebungsmethoden sowie Analysetechniken
- Mixed-Methods

Für die Modulprüfung führen die Studierenden mit einer eigenen Fragestellung eine eigene empirische quantitative Untersuchung durch und bereiten eine Posterpräsentation vor.

PD Dr. Karin Bammann
Imke Stalling
11-56-2-M64-2Empirische Sozialforschung mit dem Schwerpunkt auf didaktischen Kompetenzen in der empirischen Sozialforschung
Empirical social research with a focus in didactic competences
Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00

Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung, die sich für eine Tätigkeit als Tutor/Tutorin qualifizieren möchten.
Ziel des Seminars ist die Erarbeitung didaktischer Hilfsmittel zur Vermittlung der Empirischen Sozialforschung. Die erstellten Materialien sollen in den begleitenden Tutorien eingesetzt und getestet werden. Neben der inhaltlichen Bearbeitung der Vorlesungsthemen (Empirische Sozialforschung) werden didaktische Kompetenzen für eine spätere Tätigkeit als Tutor/Tutorin vermittelt.

PD Dr. Karin Bammann
Imke Stalling
11-56-2-M64-3aPraxisseminar Empirische Sozialforschung 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Imke Stalling
11-56-2-M64-3bPraxisseminar Empirische Sozialforschung 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Birte Albrecht
11-56-2-M64-3cPraxisseminar Empirische Sozialforschung 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Birte Albrecht
11-56-2-M64-3dPraxisseminar Empirische Sozialforschung 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Hannah Jilani
11-56-2-M64-3ePraxisseminar Empirische Sozialforschung 5

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Fabian Flaßkamp
11-56-2-M64-3fPraxisseminar Empirische Sozialforschung 6

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00

In den Praxisseminaren werden die studentischen Projekte bearbeitet und somit die Modulprüfung vorbereitet.
Alle Praxisseminare werden gleich strukturiert und nutzen dieselben Materialien.

Fabian Flaßkamp

4. Semester

Modul 12: Gesundheitskommunikation (verantwortl. Dr. Thomas Hehlmann)

Das Modul 12 wird ab dem Sommersemester 2020 im 4. Semester angeboten.

6 CP, Vollfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M12-1Gesundheitskommunikation
Health Communication

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00

Die Vorlesung Gesundheitskommunikation ist eine Einführung in ein noch sehr junges Forschungsfeld der Gesundheitswissenschaften. Sie wird einen Überblick über das umfangreiche Handlungsfeld der Gesundheitskommunikation bieten und sich kritisch mit ihren theoretischen Grundlagen befassen. Denn eines hat das erste Jahrzehnt Gesundheitskommunikationsforschung in Deutschland gezeigt: vergleichbar mit der Einführung der Gesundheitswissenschaften vor dreißig Jahren steht die Gesundheitskommunikation vor ähnlichen Herausforderungen: Kaum in der scientific community angekommen, sieht sie sich mehr Problemen gegenüber, als sie mit ihrer mangelnden theoretischen Basis imstande ist zu lösen.
Die Vorlesung hat daher zwei Gesichter: Sie wird zum einen zeigen, wie die gesellschaftliche Realität unterschiedliche Fragen an die Gesundheitskommunikation stellt, die sie wiederum bislang aber eher pragmatisch zu lösen versucht. Dies gilt für die Debatte um das Shared Decision Making ebenso wie für die Diskussion über die mangelhafte Aufklärung im Vorfeld des Mammografie-Screenings. Beide Themen werden - von wenigen Ausnahmen abgesehen - bislang eher informationstheoretisch als diskusanalytisch bearbeitet. Und die Liste der Themen lässt sich beliebig verlängern, als da wären: Die SARS-, Coronavirus, oder Schweinegrippehysterie, Gesundheitsinformationen im Internet, AIDS-Aufklärungskampagnen oder die neusten Apps zur Überwachung von Patientendaten.
Auf der anderen Seite wird sehr schnell deutlich, dass Kommunikation überall in unserem Leben gegenwärtig und wirksam ist und damit auch maßgeblich an dem Versuch der Beantwortung von Fragen nach Gesundheit und Krankheit mit beteiligt ist. Wir werden in dieser Vorlesung daher vor allem anderen zuerst der Frage nachgehen müssen, ob Kommunikation tatsächlich hinreichend als Übermittlung von Informationen definiert werden kann. Oder ob sie vielleicht doch eher ein Mittel zur Gestaltung von Beziehungen ist, durch deren hegemoniale Kämpfe erst das entsteht, was wir so gerne stolz als Information bezeichnen? Ist Kommunikation überhaupt so einfach möglich, wie wir uns das vorstellen?
Wir werden dabei herausfinden, dass wir beim Definieren von Begriffen wie Kommunikation, Gesundheit oder Krankheit im Grunde immer nur „Sprechweisen“ vereinbaren,
  • die wir einerseits selbst hervorbringen und
  • die wir uns dann durch andere bestätigen lassen und
  • die danach als gesellschaftliche Diskurse ein bisweilen recht seltsames Eigenleben entwickeln können.
Und in der Tat können diese Sprechweisen manchmal auch Gesundheit hervorbringen, aber manchmal eben auch genau das Gegenteil bewirken. Die spannendste Frage wird aber sein: Wenn wir bestimmte Sprechweisen vereinbaren und andere dafür verwerfen, wie können wir uns so sicher sein, dass nicht eine der vielen möglichen anderen Sprechweisen u.U. eine viel größere Problemlösungskapazität inngehabt hätte als die, die wir gerade als gesellschaftlich vereinbarte Sprechweise favorisiert haben?

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2aGesundheit, Sprache und soziale Lage
Health, Language and Socioeconomic Status

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00

In dem Seminar „Gesundheit, Sprache und soziale Lage“ geht es um einen Sachverhalt, der in einem Gesundheitssystem, das eigentlich fast allen Bürgerinnen und Bürgern einen gleichen Zugang zum System gewährt, nicht ganz so offensichtlich ist. Wir wissen zwar, dass in allen Ländern der Erde der sozioökonomische Status mal mehr und mal weniger eng mit Mortalität, Inzidenz und Lebenserwartung zusammenhängt, denn Gesundheit und ein langes Leben werden für Menschen wahrscheinlicher, die eine hohe Schulbildung vorweisen können, eine gesellschaftlich anerkannte hohe Position im Beruf haben und über ein hohes Einkommen verfügen. Dennoch wird bei der Suche nach den Ursachen für diesen sogenannten Schichtgradienten von Gesundheit und Krankheit die Sprache selbst oft nicht besonders berücksichtigt.
Es mehren sich aber die Studien, die zeigen, dass Menschen mit niedrigem Bildungsstand im Gesundheitswesen wenigen Informationen bekommen, diese ihnen gebotenen Informationen nicht so besonders gut verstehen und aus Angst auch weniger nachfragen. Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status suchen auch im Internet weniger nach gesundheitsrelevanten Informationen. Finden sie dann doch Informationen, sind diese nicht immer barrierefrei und sie können diese oft nicht ohne zusätzliche Hilfe verstehen. Das Wissen um und das Verstehen von gesundheitsrelevanten Informationen sind aber offensichtlich essenziell für die Entwicklung von Gesundheit und Wohlbefinden. Zudem wird durch die Sprache aber nicht nur Wissen vermittelt. Durch Sprache können wir auch auf unterschiedliche Weise die Beziehungen zu unserem Gesprächspartner oder unserer Gesprächspartnerin gestalten. Neben die Wissens-Asymmetrie gesellt sich nämlich vor allem in der Arzt-Patienten-Beziehung zusätzlich eine gesellschaftlich konstruierte Status-Asymmetrie. Wir werden in diesem Seminar - nicht nur im Gesundheitswesen - nach genau diesen Asymmetrien suchen und sie danach befragen, in wieweit unsere Sprache mit ihren Sprechweisen an der Produktion und an der Aufrechterhaltung dieser Asymmetrien beteiligt ist.

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2bGesundheitskampagnen
Health Campaigns

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00

In diesem Seminar geht es zum einen um Gesundheitskampagnen, die gerade aktuell sind aber auch um Kampagnen, die schon vor vielen Jahren über Hygiene, Krankheitsvermeidung und wünschenswertes Gesundheitsverhalten aufklären sollten. Neben der gesundheitswissenschaftlichen Betrachtung dieser Kampagnen und unter Zuhilfenahme der kommunikationstheoretischen Konzepte aus der Vorlesung wollen wir herausfinden, welche neuen sozialen Wirklichkeiten diese Kampagnen konstruiert haben und ob es vielleicht auf nichtintendierte Nebeneffekte gegeben hat. Dieses Wissen soll dann im zweiten Teil des Seminars zu Anwendung kommen. Im zweiten Teil werden wir versuchen in kleinen Gruppen einen eigene Gesundheitskampagne zu entwickeln und diese medial zu begleiten.

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-4-M12-2cGrundlagen der Gesprächsführung
Central Ideas of Counseling Techniques

Seminar

Einzeltermine:
Fr 19.06.20 15:00 - 20:00
Sa 20.06.20 - So 21.06.20 (So, Sa) 09:30 - 17:30

In dem Seminar Grundlagen der Gesprächsführung in Anwendungskontexten werden wir uns mit Grundprinzipien zwischenmenschlicher Kommunikation und Kommunikationsmodellen auseinandersetzen. Im Fokus liegt der Ausbau Ihrer Basisfertigkeiten in psychologischer Gesprächsführung und in der Führung von professionellen Gesprächen. Einführend werden wir uns mit theoretischen Grundlagen und Methoden psychologischer Gesprächsführung und Beratung beschäftigen. Hierdurch sollen Kenntnisse grundlegender Formen der psychologischen Gesprächsführung und grundlegender Merkmale psychologischer Beratung erworben werden. Einen Großteil der Präsenzzeit werden wir mit praktischen Übungen durchführen zum Aufbau von erforderlichen Fertigkeiten zur fachgerechten Anwendung psychologischer Gesprächsführung in generellen sowie für spezifische Anwendungskontexte.

Miriam Hehlmann ((LB))
11-56-4-M12-2dSchwierige Gespräche konstruktiv führen
How to Conduct Difficult Conversation

Seminar

Ziel des Seminars ist es, Grundlagen der Kommunikation sicher anwenden zu können und dadurch gelassen in schwierige Gesprächssituationen zu gehen. Gemeinsam reflektieren wir die „Fallstricke“ schwieriger Gespräche im Alltag und im Hinblick auf Ihre eigene berufliche Rolle. Wir erarbeiten uns praktische Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Kommunikationsmodelle wie zum Beispiel: 4-Ohren-Modell, Transaktionsanalyse, systemische Fragetechnik. Diese üben wir modellhaft im Seminar und entwickeln Ideen für den Transfer in den (beruflichen) Alltag. Neugier an Selbstreflektion und Spaß an praktischen Übungen sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar.

Lucie Beesten ((LB))
Gesche Wattenberg
11-56-4-M12-2eNormkritik und Gesundheitswissenschaften
Norm-Criticsm and Public Health

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)

In der schwedischen Gesellschaft setzt sich gerade das politische Programm der Normkritik durch. Davon sind nicht nur alle Bereiche der Gesellschaft betroffen, sondern sie sind auch alle aktiv aufgefordert das Selbstverständliche, das Normale (was auch immer das sein mag) und das, was anscheinend immer schon so war, in Frage zu stellen. Die Normkritik will Normbewusstsein schaffen und den alltäglichen Sexismus ebenso aufdecken, wie den alltäglichen Rassismus mit samt seinen alltäglichen Diffamierungen und Demütigungen. In diesem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit dieses Vorhaben auch innerhalb der Gesundheitswissenschaften Sinn macht und zu welchen gesundheitswissenschaftlichen Themen Normkritik betrieben werden könnte.

Daniela Weihs

Modul 23b u. 23b (P): Gesundheitsökonomie II (verantwortl. Prof. Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Vollfach; 3 CP: Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M23b-1Gesundheitsökonomie II
Health Economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00
Heinz Rothgang
11-56-4-M23b-2aGesundheitsökonomie II
Health Economics

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00
Isabella Schimitzek

Modul 24b-a: Management im Gesundheitswesen II (verantwortl. Prof. Dr. Wolf Rogowski)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M24b-a-1Management im Gesundheitswesen II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
11-56-4-M24b-a-2aFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.
11-56-4-M24b-a-2bFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.
11-56-4-M24b-a-2cFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.
11-56-4-M24b-a-2dFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.
11-56-4-M24b-a-2eFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.
11-56-4-M24b-a-2fFallstudien zum Management im Gesundheitswesen II
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 16.05.20 10:15 - 17:45
Sa 20.06.20 10:15 - 17:45
Sa 04.07.20 10:15 - 17:45

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Prof. Dr. Wolf Henning Rogowski
Henning Erfkamp
Oliver Lange, M.A.
Teresa Hegmann
Dr.med. Karin Hochbaum, MBA
Tobias Bernhardt, M.A.

Modul 33b-a u. 33b-a (P): Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention II (verantwortl. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M33b-a-1aEvidence-based Health Promotion (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00

This course will cover the development of theory- and evidence-based interventions in public health. Public Health has seen tremendous successes over the last 150 years, but there remains considerable room for the development of more effective interventions. Evidence-based practice has been suggested to overcome limitations of previous approaches to intervention development, in particular through the integration of scientific evidence and practice on all levels of intervention development. The key components of evidence-based public health include decision-making based on the best available evidence, and using appropriate data together with engaging the community in the decision-making process.
In this course, will utilise current frameworks for intervention development such as Intervention Mapping and the Bahaviour Change Wheel framework to guide the steps of developing evidence-based interventions to change health and health behaviours. This will require reading English literature and engaging in some bouts of data collection.

Prof. Dr. Benjamin Schüz, Dipl.-Psych.
11-56-4-M33b-a-1b"Gesunde Körperlichkeit" aus geschlechtsspezifischer Perspektive
"Healthy Corporeality” from a Gender-Specific Perspective

Seminar

Einzeltermine:
Di 21.04.20 16:00 - 18:00
Fr 15.05.20 14:00 - 19:00
Sa 16.05.20 - So 17.05.20 (So, Sa) 10:00 - 18:00

Um das Feld der „gesunden Körperlichkeit“ gendertheoretisch fundiert zu öffnen, werden wir zunächst typische Geschlechterkonstruktionen und Körperpraktiken unter Berücksichtigung medialer Einflüsse erörtern. Dieser Einstieg führt uns zur Rolle des „biologisch-erkannten” und des „sozial-gelernten” Geschlechts, die wir im Rahmen unterschiedlicher Gesundheits- und Krankheitsgeschehen diskutieren. Im Fokus des Seminars steht dabei die körpersoziologi-sche Differenzierung eines sozialwissenden Körpers, den man besitzt eines spürenden Leibes, der man ist (Plessner 1975/1982). Die Wechselseitigkeit von Körper und Leib werden wir an-hand praktischer Beispiele geschlechtsspezifisch im Kontext „gesunder Körperlichkeit“ her-ausarbeiten. In dem Zusammenhang sprechen wir über die diskursive Konstruktion eines ge-sunden/ „normalen“ Körpers, betrachten kollektiv geteilte Normalitätsvorstellungen, stellen die biologischen Voraussetzungen den kulturellen Erwartungen gegenüber und untersuchen die Verkörperung von Schönheitsidealen. Im letzten Teil widmen wir uns der beständigen Körperarbeit als Optimierungs-, Wettbewerbs- und Investitionsstrategie und untersuchen exemplarisch das Geschlecht im Sport. Abschließend erörtern wir die soziale Relevanz des Spürens und reflektieren die herausgearbeiteten Kernergebnisse im Hinblick auf den Diskurs gesundheitlicher Eigenverantwortung.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-4-M33b-a-1cEinführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00
Henning Erfkamp
11-56-4-M33b-a-1dDer Diskurs über Sexismus in den Gesundheitswissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 16.05.20 10:00 - 18:00
So 17.05.20 10:00 - 16:00

Es sind die Worte „MeToo“, die seit Oktober 2017 für viel Aufsehen gesorgt haben und eine weltweite Debatte um sexuelle Gewalt gegenüber Frauen in Gang gebracht haben. Die #MeToo-Bewegung ist auch der Aufhänger für das Thema dieses Seminars. Beschäftigt man sich intensiver mit dieser Bewegung, spielen u.a. Themen wie Sexismus und sexuelle Gewalt, Feminismus und die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen eine wichtige Rolle. Doch wie hängen all diese Themen zusammen und welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Diskurstheorie von Micheal Foucault oder die Theorie der Zwangsheterosexualität von Judith Butler?
Dieser Frage wird in dem Seminar nachgegangen. In Kleingruppen werden Lerneinheiten vorbereitet, in denen es vor allem darum gehen sollen, dass zuvor erlernte Wissen aufeinander zu beziehen und darüber hinaus Präventionsansätze zu entwickeln.

Fabienne Schnepf, M.A.
11-56-4-M33b-a-1eBetriebliche Veränderungskonzepte und neue Arbeitsformen - gesundheitliche Folgen und Gestaltungsperspektiven

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00

Unternehmen setzen seit den 1990er Jahren verstärkt auf kontinuierliche bzw. tiefgreifende Veränderungsprozesse, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Darüber hinaus gewinnen neue Arbeitsformen, wie ,New Work' und ,Agiles Arbeiten' an Bedeutung, die Selbstverwirklichung und Selbstorganisation in der Arbeit versprechen. Im Seminar wird diskutiert, welche Bedeutung zentrale Veränderungskonzepte und neue Arbeitsformen für die Gesundheit von Mitarbeitenden und Führungskräften haben. Zudem werden gesundheitsförderliche Gestaltungsperspektiven betrieblicher Veränderungskonzepte und neuer Arbeitsformen sondiert.

PD Dr. Guido Becke, Dipl.-Sozwiss.
11-56-4-M33b-a-1fGesundheitsförderung und Prävention in der Schule

Seminar

Einzeltermine:
Sa 25.04.20 09:00 - 16:30
Sa 06.06.20 09:00 - 16:30
Sa 04.07.20 09:00 - 16:30
Berthold Seidel
11-56-4-M33b-a-1gAchtsamkeit in Schulen - psychische Gesundheit stärken

Seminar

Einzeltermine:
Fr 17.04.20 16:00 - 18:00
Sa 09.05.20 10:00 - 18:00
Sa 06.06.20 10:00 - 18:00
Sa 04.07.20 10:00 - 18:00

Erschöpfung und Stress durch permanenten Leistungsdruck sind längst nicht mehr nur Phänomene der modernen Arbeitswelt. Auch im Schul-und Bildungssystem hinterlässt das Zeitalter der Beschleunigung seine Spuren. Eine erhöhte Stressbelastung spiegelt sich hier sowohl beim Lehrpersonal als auch auf Seiten der Schüler*innen wider. Aktuelle Studien verdeutlichen somit die Relevanz von präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen im schulischen Kontext zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Lehrkräften und Schüler*innen. Vor diesem Hintergrund wird dem Thema Achtsamkeit im pädagogischen Kontext eine besondere Bedeutung beigemessen. Anlass hierfür sind die Belege zahlreicher Studienergebnisse zur positiven Wirkung von Achtsamkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden, sodass auch Schulen den hohen Nutzen für die pädagogische Praxis erkennen. Das Seminar setzt sich demnach mit dem Potenzial und der Wirksamkeit des Achtsamkeitskonzeptes im Setting Schule auseinander. Untersucht werden darüber hinaus Aspekte psychischer Gesundheit, Grundlagen zur Stressreaktion, der Einfluss schulischer Belastungsfaktoren, gegenwärtige Konzepte schulischer Gesundheitsförderung, Grundlagen und Anwendungsbereiche sowie Grenzen und Chancen der Achtsamkeitsarbeit. Das Seminar beinhaltet neben theoretischen Unterrichtseinheiten auch praktische Anteile. Mögliche Prüfungsformen sind Unterrichtseinheiten in Gruppenarbeit (60 Minuten, plus schriftliche Ausarbeitung ca. 2 Seiten), Referate (45min, zu zweit, plus schriftliche Ausarbeitung ca. 2 Seiten) oder Hausarbeiten (15 Seiten).

Romy Berner
11-56-4-M33b-a-1hNormkritik und Gesundheitswissenschaften
Norm-Criticism and Public Health

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00

In der schwedischen Gesellschaft setzt sich gerade das politische Programm der Normkritik durch. Davon sind nicht nur alle Bereiche der Gesellschaft betroffen, sondern sie sind auch alle aktiv aufgefordert das Selbstverständliche, das Normale (was auch immer das sein mag) und das, was anscheinend immer schon so war, in Frage zu stellen. Die Normkritik will Normbewusstsein schaffen und den alltäglichen Sexismus ebenso aufdecken, wie den alltäglichen Rassismus mit samt seinen alltäglichen Diffamierungen und Demütigungen. In diesem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit dieses Vorhaben auch innerhalb der Gesundheitswissenschaften Sinn macht und zu welchen gesundheitswissenschaftlichen Themen Normkritik betrieben werden könnte.

Dr. Thomas Hehlmann

Modul 34b-a: Forschungs- und Praxisprojekt II (verantwortl. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-4-M34b-a-1aProjekt: Wie gelingt Partizipation?
How to put Participation into Effect?
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00

Projektbeschreibung:

Was Du mir sagst, behalte ich einen Tag, was Du mir zeigst, behalte ich eine Woche,
woran Du mich mitgestalten lässt, ein ganzes Leben. (Laotse)

In diesem Projekt geht es um die theoretische und praktische Um- und Auseinandersetzung mit dem Begriff der Partizipation. Partizipation meint zunächst im Allgemeinen nicht nur „Teilnahme“ sondern auch „Teilhabe“ in Form von Mitbestimmung und Mitwirkung von Individuen und Kollektiven bei allen wesentlichen Fragen und Entscheidungen, die die eigene Lebensgestaltung betreffen.

Gemäß der Ottawa Charta (WHO 1986) gilt Partizipation als grundlegendes Prinzip bei der Realisierung lebensweltorientierter Gesundheitsförderung. Es wird grundlegend angenommen, dass Projekte wirkungsvoller und nachhaltiger sind, wenn die angesprochenen Menschen (z.B. Zielgruppen, communities) aktiv in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Die systematische Entwicklung einer partizipativen Praxis speziell in der Gesundheitsförderung wird durch die Anwendung der Partizipativen Qualitätsentwicklung (http://www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de/) gefördert. Mit diesem Ansatz werden international anerkannte Konzepte und Methoden der partizipativen Forschung (community-based participatory research) auf deutsche Praxisverhältnisse übertragen, „mit dem Ziel, die Effektivität gesundheitsfördernder Angebote durch eine stärkere Einbeziehung in alle Phasen der Projektplanung, -durchführung und -auswertung zu steigern“ (Stark/Wright 2012).

Ausgehend von diesem Verständnis verfolgt das Projekt zwei grundsätzliche Ideen resp. Arbeitsstrukturen:

1. Es werden in Kleingruppen - nach einer theoretischen Einführungsphase und parallel laufenden Vorab-Recherchen in der Praxis (z.B. durch teilnehmende Beobachtungen) - Projektideen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen entwickelt, durchgeführt und evaluiert bzw. auch an bereits laufenden Projekten in der Praxis angeknüpft.
2. Des Weiteren wird die Durchführung unserer Uni-Projekttreffen ebenfalls partizipativ gestaltet sein. Das bedeutet bspw., dass ich Ihnen nicht vorschreibe, welche konkreten Ziele, methodische Arbeitsschritte usw. im Laufe der nächsten zwei Semester umzusetzen sind sondern wir über alle Angelegenheiten des Projektseminars gemeinsam diskutieren und die Entscheidungsmacht - soweit es möglich ist - allen Mitgliedern obliegt.

Wenn Sie Interesse und Spaß am partizipativen Lernen und Forschen haben, ihre methodischen, fachlichen und sozialen Kompetenzen erweitern wollen sowie die öffentlich geförderte Bremer Sozial- und Gesundheitslandschaft und weitere Stakeholder kennenlernen möchten, dann herzlich willkommen!

Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34b-a-1bProjekt: Gesellschaft_MACHT_Gesundheit_MACHT_Körper
society_power/produces_health_power/produces_bodies
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00

Die Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens (u.a. WHO 1948) oder die Erlangung körperlicher Fitness stellt ein häufig propagiertes Ziel gesundheitsbezogener Maßnahmen dar. Erstaunlich ist dabei, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health noch gar keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Eher unreflektiert orientieren sie sich an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper, die das (bio)medizinische- und naturwissenschaftliche Paradigma hervorgebracht hat (Habersack 2010). Im vorherrschenden, neoliberalistisch geprägten Gesellschaftssystem stehen Eigenverantwortung für die körperliche Gesundheit und die Selbstoptimierung des Körpers als „Visitenkarte des Selbst“ hoch im Kurs. Im Hinblick darauf gilt es den Körper im spannungsreichen Wechselverhältnis von Gesellschaft, Macht, Kultur und Gesundheit kritisch zu betrachten und zu erforschen.
In diesem Projekt werden zu dem oben genannten Problemaufriss gemeinsam Fragestellungen entwickelt, die dann in Kleingruppen theoretisch und empirisch in praktischen Feldern oder Settings erforscht werden. Hierfür geben wir Ihnen eine methodische Anleitung und Unterstützung zu einer sehr jungen, modernen und kreativen Forschungsstrategie: der Performativen Sozialforschung (perfomance ethnography). Diese ermöglicht es uns nicht nur ÜBER Menschen sondern MIT Menschen gemeinsam zu forschen und somit gleichzeitig intervenierend und empowernd zu sein. Im Zentrum der perfomance ethnography stehen leiblich/körperlich verankerte Interaktionen und deren Bedeutungen. Von daher kann sie für die praktische Gestaltung der Gesundheitsförderung bedeutsame und innovative Impulse liefern.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34b-a-1cProjekt: Methoden eines Biographie orientierten Assessments
Biographical Assessment
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00
Wolfgang Raabe
11-56-4-M34b-a-1dProjekt: Handlungsfelder des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
Project: Areas for Action in Occupational Health Management
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 22:00

Projekt: Handlungsfelder des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
Inhalte der Veranstaltung:
• Überblick über den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und den dazu gehörenden Handlungsfeldern
• Vorstellung von Best Practice Beispiele
• Bildung von Projektgruppen, die sich mit einem Projektthema aus einem Handlungsfeld
des BGM auseinandersetzen und dazu ein Projekt aufsetzen und Lösungen erarbeiten

Henning Erfkamp
11-56-4-M34b-a-1eProjekt: Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Measures to improve the health situations of migrants with precarious residence status
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00

Das Projektseminar „Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus“ ist über zwei Semester zu jeweils vier Semesterwochenstunden angelegt. Es richtet sich an Studierende des 3. und 4. Semesters des Studiengangs Public Health. Das Modul 34 wird mit der Teilnahme und der Prüfungsleistung in diesem Seminar vollständig abgedeckt.
Ziel des Seminars ist es nach einem Jahr konkrete Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen zu entwickeln. Dies erfordert eine regelmäßige Teilnahme, Engagement und Eigeninitiative sowohl auf Seiten der Studierenden, wie auch auf Seiten der Lehrenden.
Die Projekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus sollen in Zusammenarbeit mit den Betroffenen sowie den Anbietern professioneller und ehrenamtlicher Versorgungsstrukturen in Bremen entwickelt werden.
Verbesserung der gesundheitlichen Lage umfasst dabei nicht nur den Zugang zu medizinischen und psychologischen Versorgungsstrukturen, sondern auch den Zugang zu gesundheitsförderlichen Wohn- und Lebensbedingungen sowie soziale und materielle Teilhabe.
Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit Betroffenen sowie professionell und ehrenamtlich arbeitenden Hilfsorganisationen gesundheitliche Problemlagen von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus zu recherchieren, um im Anschluss gemeinsam Angebote und Strategien zu entwickeln, die die gesundheitliche Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus verbessern können.
Im ersten der beiden Forschungssemester sollen die Studierenden Informationen zur rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufentshaltsstatus in Deutschland und Bremen sowie Informationen zu Angeboten für Menschen mit ungesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen recherchieren, referieren und verschriftlichen. Darüberhinaus sollen die Studierenden erste Kontakte zu Organisationen und Betroffenen herstellen.
Im Seminar wird viel Zeit für Gruppen- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird eine professionelle, begleitende Unterstützung sichergestellt. Mögliche Prüfungsleistungen im Wintersemester sind Hausarbeit und Referat.

Dr. Friedrich Schorb
Sogand Schorb
11-56-4-M34b-a-1fProjekt: Chronische Krankheit im Lebensverlauf
Project: Physical Activity Based Interventions for Health Promotion
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00

Forschungs- und Projekt-Seminar im B.A.-SG Public Health 2019/20
Chronische Krankheit im Lebensverlauf – individuelle und soziale Bewältigungsmuster
Bei über 50-Jährigen leidet jede/r zweite an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen. Die Krankheit wird zumeist als tiefer biographischer Einschnitt erlebt. Im diesem zweisemestrigen Forschungsseminar werden Studierende, nach einem Einblick in den medizinsoziologischen Forschungsstand, zu narrativen Interviews mit Betroffenen aufgefordert, entsprechend angeleitet und begleitet. Auch bereits verschriftete autobiographische Lebensberichte können genutzt werden. Das empirische Material wird in Gruppen inhaltsanalytisch ausgewertet und auf die Problemstellung der individuellen und sozialen Bewältigung hin diskutiert. Hierbei wird auch die Frage der tertiärpräventiven Unterstützung zu thematisieren sein.
Folgender Seminar-Ablauf ist vorgesehen:
- Chronische Krankheit als Thema von Medizinsoziologie und Public Health
- Feldzugang über Institutionen, Selbsthilfegruppen u/o Verwandtschafts- und Freundeskreis
- Durchführung der Interviews, Gruppierung nach Beruf, Diagnose und weiteren Aspekten
- Transkription, Codierung und inhaltsanalytische Auswertung in Seminargruppen
- Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse im Seminarplenum
- Hinweise auf Präventions- und Rehabilitationsmöglichkeiten der SGBs
- Schlussfolgerungen für die gesundheitswissenschaftliche Praxis
Es ist daran gedacht, ausgewählte oder zusammengefasste Ergebnisse in einer für die Bremer Fachöffentlichkeit zugänglichen Veranstaltung vorzustellen.

Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien
11-56-4-M34b-a-1gProjekt: Bewegungsbezogene Interventionen zur Gesundheitsförderung
Project: Physical Activity Based Interventions for Health Promotion
-Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020-

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00
wöchentlich Do 10:00 - 12:00

Das Ziel dieser Veranstaltung ist, die Studierenden zu eigenständigen Forschungsarbeiten im Bereich der bewegungsbezogenen Interventionen zur Gesundheitsförderung zu befähigen und diese durchzuführen. Zunächst werden im ersten Semester theoretische Grundlagen aus den Bereichen Bewegung und Sport, Interventionen und Gesundheitsförderung gelegt. Zum Ende des ersten Semesters werden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt und erarbeiten Interventionen, die sie im zweiten Semester praktisch umsetzen und wissenschaftlich evaluieren. Die Themenbereiche der Interventionen sind grundsätzlich frei wählbar, sofern sie im Kompetenzbereich der beiden Lehrenden liegen. Dies könnte z. B. sein Bewegungsbezogene Interventionen zur Gesundheitsförderung...
• Bei Kindern und Jugendlichen
• Bei chronisch Erkrankten
• In der Rehabilitation
• Bei Älteren
• Bei psychisch Erkrankten
• Bei speziellen Berufsgruppen
Im zweiten Semester werden die Kleingruppen bei ihren Forschungsarbeiten durch jeweils einen Lehrenden betreut. Inhaltlicher Austausch ist durch regelmäßige Treffen sowie eine gemeinsame Abschlusspräsentation am Ende des zweiten Semesters gewährleistet.

Stefan Dalichau
PD Dr. Mirko Brandes

6. Semester

Modul 43/53: Praxisauswertung (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-6-M43-1aPraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00
Dr. Martina Wachtlin
11-56-6-M43-1bPraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00
Dr. Martina Wachtlin
11-56-6-M43-1cPraxisauswertung

Praktikum

Einzeltermine:
Mo 27.04.20 16:00 - 20:00
Sa 13.06.20 - So 14.06.20 (So, Sa) 09:00 - 18:00
Wolfgang Raabe
11-56-6-M43-1dPraxisauswertung

Praktikum

Einzeltermine:
Mo 27.04.20 16:00 - 20:00
Sa 04.07.20 - So 05.07.20 (So, Sa) 09:00 - 18:00
Wolfgang Raabe
11-56-6-M43-1ePraxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00

Seminarbeschreibung und -aufgabe:
Dieses Seminar dient der Reflexion zentraler, bedeutsamer Aspekte Ihres Praxissemesters, d.h. es soll helfen, die konkreten Praxiserfahrungen einerseits vor dem Hintergrund der eigenen Professionalität als GesundheitswissenschaftlerIn kritisch zu reflektieren und andererseits mit dem im Studium erworbenen wissenschaftlichen Wissen reflexiv zu vermitteln. Dies soll in der Seminargruppe und zugleich auf eine Weise geschehen, dass alle Teilnehmenden von dem Seminar profitieren. In diesem Kontext muss jede_r Teilnehmende in diesem Seminar eine Prüfungsleistung ablegen, die benotet wird.
Konkret bedeutet das, dass ab der zweiten Sitzung jede Woche eine Kommiliton_in die Sitzung gestaltet. Dabei geht es allerdings nicht darum, dass Sie der Gruppe z.B. Ihren Praktikumsbericht mündlich vortragen, sondern dass Sie sich einen wichtigen, problematischen oder besonders guten oder spannenden Punkt Ihres Praktikums herausnehmen und diesen präsentieren bzw. reflektierend aufarbeiten.
Die Aufgabe an jede_n Teilnehmende_n könnte man auch folgendermaßen formulieren: "Erzählen Sie eine Geschichte (ein Erlebnis, ein Ereignis, ein Problem oder ähnliches) aus Ihrem Praktikum, die (oder das) Ihnen heute noch bedeutsam erscheint."
Ziel ist es, dass die Gruppe über ein bestimmtes Thema, über ein bestimmtes Praxisfeld, über ein Problem, über das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis oder über etwas Ähnliches in ein reflektierendes Gespräch kommt. Wie genau Sie das didaktisch anstellen, ob Sie etwa ein Thesenpapier vorstellen, eine Gruppenarbeit anleiten, ein Gespräch moderieren, ein Rollenspiel durchführen etc., bleibt Ihnen überlassen. Ausgeschlossen sind lediglich Powerpoint-Präsentationen und Referate.
In jeder Sitzung soll erst eine kurze Beschreibung der Praxisstelle und –tätigkeit (ca. 5 Min.), dann der inhaltliche Input (35 Min.) erfolgen. Am Ende jedes Inputs erfolgt ein kurzes Feedback durch die Gruppe (ca. 5 Min). Insgesamt stehen jeder/ jedem 45 Min. zur Verfügung.
Über den Verlauf Ihrer Reflexion im Seminar fertigen Sie im Anschluss ein (max. 2-seitiges) Protokoll an, in dem Sie die wichtigsten Ergebnisse und Diskussionen der Sitzung zusammenfassen. Dieses wird dann für alle zugänglich in StudIP bis spätestens 07.07.2017 (Semesterende) eingestellt. Bitte das Protokoll für die korrekte Bewertung/Benotung mit vollständigen Namen versehen!
Da das Seminar ganz unterschiedliche Praxiserfahrungen in der Gruppe diskutierbar machen und insbesondere Ihre eigene Professionalität und Ihr eigenes Selbstverständnis als Gesundheitswissenschaftler_innen stärken soll, ist eine regelmäßige Teilnahme grundlegend und fair.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-6-M43-1fPraxisauswertung
Praktikum

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00
wöchentlich Di 12:00 - 14:00
Dr. Thomas Hehlmann

Modul 44/54: Begleitseminar zur Bachelor-Arbeit (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 PC
bitte im 1. Betreuer*innen-Seminar ggfs. 2. Betreu*innen-Seminar eintragen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-6-M44-1aBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00
Henning Schmidt-Semisch
11-56-6-M44-1bBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00
Imke Seifert
Kim Isabel Rathjen
11-56-6-M44-1cBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Heinz Rothgang
11-56-6-M44-1dBegleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00
Sophie Rubscheit, M.A.