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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2021/2022

Geschichte, M.A.

Masterstudiengang Geschichte

Informationen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Begrüßungs- und Informationsveranstaltung für Master-Erstsemester

Arbeitsvorhaben

Einzeltermine:
Di 12.10.21 17:00 - 18:00 GW2 B2880
Dr. Imke Sturm-Martin

Methodische Herausforderungen

Modul MA HIS 1: Methodische Herausforderungen

Zu belegen sind das Seminar in Kombination mit einem der beiden Kolloquien.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-GS-1Kolloquium zur Geschichte Osteuropas (in englischer Sprache)
Colloquium on East European History

Colloquium
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 OEG 3790 (2 SWS) Zoom

Einzeltermine:
Mi 27.10.21 18:00 - 20:00 Zoom
Do 11.11.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 01.12.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 08.12.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 12.01.22 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 02.02.22 18:00 - 20:00 Zoom

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Osteuropäischen Geschichte. Etablierte Wissenschaftler*innen, aber auch Doktorand*innen stellen in einem 45minütigen Vortrag (online nur 30 min) ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen!

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Benedikt Funke
Elias Angele
08-28-GS-2Forschungskolloquium
Research Colloquium

Colloquium
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Prof. Dr. Delia González de Reufels
Prof. Dr. Cornelius Torp
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
Dr. Ricardo Borrmann
Sarah Lentz
Veronika Settele
08-M28-M1.1Methodische Herausforderungen
Methodological Challenges

Seminar
ECTS: 6 bzw., 9 bzw., 12

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)

Das Modul dient zum Auftakt des Masterstudiums dem Auffrischen von Methoden und Theorien: Was war gleich noch mal genau Sozialgeschichte? Worin unterscheidet sie sich von Rankes, er "wolle nur wissen, wie es eigentlich gewesen"? Und was bedeutet doch gleich noch Kulturgeschichte? In einem zweiten Schritt werden wir uns v.a. mit den Ansätzen beschäftigen, die Sie vorhaben, in Ihrer Masterarbeit anzuwenden. Wir werden das Programm also "maßgeschneidert" zusammen gestalten und das lesen, was Sie schon immer mal aus der Geschichtstheorie lesen und diskutieren wollten!

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

Schwerpunkt Geschichte in der Öffentlichkeit

Modul MA HIS 2a: Geschichtsvermittlung multimedial

Aus den Akten auf die Bühne

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-2Chile: Der lange Weg zu einer neuen Demokratie
From the Files to the Stage
18. Projekt der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne"

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SpT C3140 (4 SWS)
wöchentlich Do 14:00 - 16:00
wöchentlich Do 16:00 - 18:00

Das 18. Projekt der mehrfach ausgezeichneten Reihe unterscheidet sich von früheren Projekten, weil es das Publikum auch in die Gegenwart führt und über noch nicht abgeschlossene Prozesse informiert. Es hat zwei Schwerpunkte:
1. Chile, der Rohstoffproduzent, ist seit über 100 Jahren mit Deutschland eng verbunden.. Der Salpeterhandel hat zum Reichtum der Kaufleute in Bremen und Hamburg beigetragen. Unter welchen Bedingungen die „Pampinos“ in der Atacama-Wüste den Salpeter abbauen mussten, wird in der deutschsprachigen Literatur meist nicht erwähnt. Seit 2019 verhandeln die Regierungen Deutschlands und Chiles über die Produktion von Grünem Wasserstoff. Erste Verträge werden als großer Erfolg gefeiert. Welche Folgen diese Produktion (ebenso wie der Abbau von Salpeter, Kupfer, Lithium) für die Umwelt Chiles hat, wird in den Medien kaum diskutiert.
2. Die Folgen der Militärdiktatur (1973-1990) sind noch lange nicht überwunden. Die Verfassung von 1980 gilt, etwas verändert, immer noch. Die von Schüler:innen am 18.Oktober 2019 ausgelöste soziale Revolte mündete in ein Plebiszit und in Wahlen zu einem Verfassungskonvent, der seit Anfang Juli 2021 arbeitet. Es ist global die erste(!) verfassungsgebende Versammlung, die geschlechterparitätisch zusammengesetzt ist. Die Wahl einer Frau und Mapuche zur Präsidentin des Konvents setzt ein deutliches Zeichen, dass sich Chile auf den Weg zu einer neuen Demokratie aufgemacht hat. In dem Projekt verfolgen wir vor allem die Auseinandersetzungen über:
  • den langen Schatten der Diktatur; Auflösung der Polizei;
  • die Zerstörung der Umwelt v.a durch große Unternehmen; Neoliberalismus und Freihandel;
  • die Beteiligung der Pueblos Originarios; Chile ein plurinationaler Staat? Kolonialgeschichte Chiles
Der Entwurf der neuen Verfassung soll im Mai/Juni 2022 vorliegen.
Die Premiere wird Ende September/Anfang Oktober 2022 stattfinden.
Da die Quellen für die bremer shakespeare company (bsc) übersetzt werden müssen, werden Kenntnisse der spanischen Sprache für die Teilnahme an diesem Projekt nicht vorausgesetzt.
Aufgaben der Studierenden ist es u.a.:
für das Programmbuch Dokumente auszuwählen und zu kommentieren sowie für die bsc zu tranbskribieren; kurze Artikel und Einträge für das Personenverzeichnis zu verfassen.
Literatur:
Aguirre. Isidora: Die guten Tage, die schlechten Tage. Berlin 1975 (Originaltitel: Los que van quedando en el camino. Drama behandelt Massaker an Bauern 1934 in Ranquil)
Boddenberg, Sophia: Revolte in Chile. Aufbruch im Musterland des Neoliberalismus. Münster 2020.
Cournoyer, Sabina: Konsul Juan Gildemeister. Bremen 2011.
Dorfman, Ariel: Das Gedächtnis der Wüste. Meine Reise durch den Norden Chiles. München 2004.
González, Sergio (Hrsg.): La sociedad del salitre. Protagonistas, migraciones, cultura urbana y espacios públicos. Santiago 2013.
Hütterot, C.: Die Geschichte des Hauses Gildemeister & Co. in Iquique. Bremen 1913.
Plievier, Theodor: Das große Abenteuer. Köln 1984. (1. Auflage London 1937)
Ruderer, Stephan: Das Erbe Pinochets. Vergangenheitspolitik und Demokratisierung in Chile 1990-2006. Göttingen 2010.
Scholl, Lars U. / Slotta, Rainer (Hrsg.): Abenteuer Salpeter. Gewinnung und Nutzung eines Rohstoffes aus der chilenischen Atacamawüste. Bremen 2014.

Dr. Eva Schöck-Quinteros
08-M28-M2-3Verfassungsgeschichte Chiles: von der Militärdiktatur zum Neuen Lateinamerikanischen Konstitutionismus
From the Files to the Stage

Seminar
N. N.

Rostige Schrauben in der Vitrine? Erforschung und Ausstellung technischer Kultur in Museen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M13-1Rostige Schrauben in der Vitrine? Erforschung und Ausstellung technischer Kultur in Museen
Rusty screws in showcases? Analysis and exhibition of technical culture in museums

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 FVG M2010 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 01.11.21 10:00 - 17:00 im Deutschen Schifffahrtsmuseum
Mo 06.12.21 10:00 - 17:00 im Deutschen Schifffahrtsmuseum
Mo 10.01.22 10:00 - 17:00 im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Seien es vergessene Hinterlassenschaften industrieller Kultur, seien es ‚failed innovations‘: Das Sammeln, die Pflege und die Auswertung technischer Artefakte weist uns auf den Stellenwert von Technik in Gesellschaften hin und der Rolle, der sie der Verbindung von Technik, Innovation und Moderne in ihrer Selbstbeschreibung zugestehen.

Das Praxismodul besteht aus einem einmal wöchentlich stattfindenden Seminar, bei dem wir über die Grundlagen unseres Umgangs mit technischer Kultur in Museen und Ausstellungen sprechen. Was ist eigentlich überhaupt Technik? Wie verbindet sie sich mit ‚Natur‘ und ‚Kultur‘? Warum sprechen wir mal von Industriedenkmälern, mal von Technik? Wie und warum werden diese gesammelt und dokumentiert ? Wie werden sie in Ausstellungen mit Botschaften verbunden? Im Praxisteil werden wir uns konkreten Objektbiographien im Kontext des Deutschen Schifffahrtsmuseums befassen. Diese werden im Rahmen von Blocksitzungen am DSM verfasst werden.

Die wöchentlichen Sitzungen finden einmal wöchentlich freitags von 10-12 Uhr statt. Die Blocktermine finden nach Möglichkeit im Deutschen Schifffahrtsmuseum statt an folgenden Terminen: jeweils montags 10-17 Uhr 1.11. 2021, 6.12. 2021, 10.1. 2022.

Literatur:

Burns, William E. (Hg.), Science and Technology in World History, Vl 2, Santa Barbara 2020; Farrenkopf, Michael/ Siemer, Stefan (Hg.), Perspektiven des Bergbauerbes im Museum: Vernetzung, Digitalisierung, München/ Wien 2020; Heßler, Martina (Hg.), Technikemotionen, Paderborn 2020; Kift, Dagmar/ Schmidt, Martin, Technik- und Industriemuseen, in: Walz, Markus (Hg.), Handbuch Museum: Geschichte, Aufgabe, Perspektiven, Darmstadt 2016, S. 123-129.

Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.

Jüdische Geschichte und Public History - Festjahr 2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-1Jüdische Geschichte und Public History - Festjahr 2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Jewish and public history - celebratory year 2021: 1,700 years of Jewish life in Germany

Seminar
ECTS: 6 / 12

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 SFG 2060 (4 SWS)

„Im Jahr 2021 leben Jüdinnen*Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands“, so steht es auf der Website des extra gegründeten Vereins, der unter der Dachmarke #2021JLID die Jubiläumsfeierlichkeiten bundesweit koordiniert. Ziel sei es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Am Beispiel ausgewählter Orte und Veranstaltungen betrachten wir aus Sicht der Public History, was und wie überhaupt gefeiert wird. Dabei werden wir auf Schlüsselmomente der deutsch-jüdischen Geschichte eingehen und den Blick auch auf das 60-jährige Synagogen-Jubiläum der Jüdischen Gemeinde Bremen richten. Wir fragen nach Gegenwartsbezügen und Geschichtstraditionen und untersuchen Narrative und Vermittlungsdiskurse verschiedener Akteur*innen und Institutionen. Ziel dieses Master-Seminars ist es, das Festjahr 2021 als Gegenstand der Public History zu analysieren und Jüdische Geschichte als Geschichte in der Öffentlichkeit zu begreifen.

Literatur/Links:
Christina von Braun/Micha Brumlik (Hrsg.), Handbuch Jüdische Studien, Köln, Stuttgart 2017, https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36198/9783838587127
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018, https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36198/978383854909
Uwe von Seltmann, Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Erlangen 2021;
Website 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V., https://2021jlid.de/

Dr. Thekla Keuck

Bildungsprojekt \"Gedenkstätten digital erkunden\"

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-10.1.1Bildungsprojekt "Gedenkstätten digital erkunden"
Educational project "Exploring memorials digitally"

Blockveranstaltung
ECTS: 6 / 12

Einzeltermine:
Fr 22.10.21 10:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 05.11.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 06.11.21 10:00 - 14:00 Online
Fr 12.11.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 13.11.21 10:00 - 14:00 Online
Fr 26.11.21 10:00 - 18:00 Online
Fr 03.12.21 10:00 - 18:00 Online
Fr 14.01.22 10:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Gedenkstätten zu einem Schub in der Digitalisierung geführt. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg hat zum Beispiel digitale Formate sowie Vor- und Nachbereitungsmodule für einen Besuch entwickelt, die auch nach dem Ende der Pandemie die bislang buchbaren Bildungsangebote vor Ort nachhaltig ergänzen sollen. Im Rahmen des Seminars werden wir zu Proband*innen: Wir testen und evaluieren die in den vergangenen Monaten von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme erarbeiteten Online-Bildungsformate für junge Erwachsenengruppen und analysieren sie aus Sicht der Public History. Sofern es die pandemische Situation zulässt, besuchen wir die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, um zu erproben, welche zu vermittelnden Inhalte durch einen digitalen Ortsbesuch und welche durch einen „physischen“ Besuch des historischen Orts zu einer nachhaltigeren Lernerfahrung beitragen. Ziel des Seminars ist es, sich den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation für die Gedenkarbeit und die Erinnerungskultur anzunähern.

Literatur/Links:
Habbo Knoch, Geschichte in Gedenkstätten. Theorie – Praxis – Berufsfelder, Tübingen 2020, http://www.utb-studi-e-book.de/9783838551432
Barbara Thimm/Gottfried Kößler/Susanne Ulrich (Hrsg.), Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Frankfurt am Main 2013;
Oliver von Wrochem (Hrsg.), Das KZ Neuengamme und seine Außenlager. Geschichte, Nachgeschichte, Erinnerung, Bildung, Berlin 2010;
Website der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/

Dr. Thekla Keuck

Modul MA HIS 2b: Geschichtsbilder und -deutungen

Jüdische Geschichte und Public History - Festjahr 2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-1Jüdische Geschichte und Public History - Festjahr 2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Jewish and public history - celebratory year 2021: 1,700 years of Jewish life in Germany

Seminar
ECTS: 6 / 12

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 SFG 2060 (4 SWS)

„Im Jahr 2021 leben Jüdinnen*Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands“, so steht es auf der Website des extra gegründeten Vereins, der unter der Dachmarke #2021JLID die Jubiläumsfeierlichkeiten bundesweit koordiniert. Ziel sei es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Am Beispiel ausgewählter Orte und Veranstaltungen betrachten wir aus Sicht der Public History, was und wie überhaupt gefeiert wird. Dabei werden wir auf Schlüsselmomente der deutsch-jüdischen Geschichte eingehen und den Blick auch auf das 60-jährige Synagogen-Jubiläum der Jüdischen Gemeinde Bremen richten. Wir fragen nach Gegenwartsbezügen und Geschichtstraditionen und untersuchen Narrative und Vermittlungsdiskurse verschiedener Akteur*innen und Institutionen. Ziel dieses Master-Seminars ist es, das Festjahr 2021 als Gegenstand der Public History zu analysieren und Jüdische Geschichte als Geschichte in der Öffentlichkeit zu begreifen.

Literatur/Links:
Christina von Braun/Micha Brumlik (Hrsg.), Handbuch Jüdische Studien, Köln, Stuttgart 2017, https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36198/9783838587127
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018, https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36198/978383854909
Uwe von Seltmann, Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Erlangen 2021;
Website 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V., https://2021jlid.de/

Dr. Thekla Keuck

Bildungsprojekt \"Gedenkstätten digital erkunden\"

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-10.1.1Bildungsprojekt "Gedenkstätten digital erkunden"
Educational project "Exploring memorials digitally"

Blockveranstaltung
ECTS: 6 / 12

Einzeltermine:
Fr 22.10.21 10:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 05.11.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 06.11.21 10:00 - 14:00 Online
Fr 12.11.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 13.11.21 10:00 - 14:00 Online
Fr 26.11.21 10:00 - 18:00 Online
Fr 03.12.21 10:00 - 18:00 Online
Fr 14.01.22 10:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Gedenkstätten zu einem Schub in der Digitalisierung geführt. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg hat zum Beispiel digitale Formate sowie Vor- und Nachbereitungsmodule für einen Besuch entwickelt, die auch nach dem Ende der Pandemie die bislang buchbaren Bildungsangebote vor Ort nachhaltig ergänzen sollen. Im Rahmen des Seminars werden wir zu Proband*innen: Wir testen und evaluieren die in den vergangenen Monaten von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme erarbeiteten Online-Bildungsformate für junge Erwachsenengruppen und analysieren sie aus Sicht der Public History. Sofern es die pandemische Situation zulässt, besuchen wir die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, um zu erproben, welche zu vermittelnden Inhalte durch einen digitalen Ortsbesuch und welche durch einen „physischen“ Besuch des historischen Orts zu einer nachhaltigeren Lernerfahrung beitragen. Ziel des Seminars ist es, sich den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation für die Gedenkarbeit und die Erinnerungskultur anzunähern.

Literatur/Links:
Habbo Knoch, Geschichte in Gedenkstätten. Theorie – Praxis – Berufsfelder, Tübingen 2020, http://www.utb-studi-e-book.de/9783838551432
Barbara Thimm/Gottfried Kößler/Susanne Ulrich (Hrsg.), Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Frankfurt am Main 2013;
Oliver von Wrochem (Hrsg.), Das KZ Neuengamme und seine Außenlager. Geschichte, Nachgeschichte, Erinnerung, Bildung, Berlin 2010;
Website der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/

Dr. Thekla Keuck

Praxismodul MA HIS 5

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-5.1.3An der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit: Mentorat für Studierende im Praktikum
At the interface between science and the public: mentoring for students internship

Seminar
ECTS: 15

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS) Online

Das Praktikum gewährt Einblicke in fachspezifische Arbeits- und Tätigkeitsfelder und trägt so zur Entwicklung beruflicher Vorstellungen bei. Darüber hinaus vermittelt es vertiefte Kenntnisse über Organisation und Arbeitsweisen eines Berufsfelds und bietet die Möglichkeit, sich ein Netzwerk auf- und auszubauen. Parallel zum Praktikum findet seit dem Sommersemester 2021 ein begleitendes Mentorat statt. Dabei handelt es sich um ein Angebot zur Unterstützung der Studierenden bei der Reflexion der gesammelten Erfahrungen, die in einem Praktikumsbericht zu verschriftlichen und im Laufe des Semesters zu präsentieren sind. Zugleich bietet es die Möglichkeit, sich in einem institutionalisierten Rahmen mit Kommiliton*innen über praxisorientierte und berufsrelevante Kompetenzen auszutauschen und sich diese wechselseitig zu vermitteln.

Dr. Thekla Keuck

Schwerpunkt Kultur(en)-Geschichte

Modul MA HIS 3a: Grenzen und Grenzüberschreitungen

Das britische Empire zwischen Weltreich und Dekolonisation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-7.6.1Das britische Empire zwischen Weltreich und Dekolonisation
The British Empire between global supremacy and decolonization

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 FVG O0150 (Seminarraum) (4 SWS)

Im Zentrum des Moduls steht die Geschichte des britischen Empire vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Auf dem Höhepunkt seiner Macht umfasste das britische Weltreich ein Viertel der Weltbevölkerung und erstreckte sich über ein Fünftel der Erdoberfläche, seine Basis aber war die unangefochtene Herrschaft auf allen Weltmeeren. Das Modul befasst sich mit der Hochphase des britischen Empire im 19. Jahrhundert ebenso wie mit seinem Niedergang im Zeitalter der Dekolonisation und seinen bis heute reichenden Nachwirkungen. Unser Augenmerk richtet sich dabei auf so unterschiedliche Themen wie die wechselzeitige Bezogenheit von Kolonien und „Metropole“, die verschiedenen Spielarten kolonialer Herrschaft, die Beziehungen von Kolonisatoren und Kolonisierten, anti-kolonialen Widerstand und das Verhältnis von Imperialismus und Kapitalismus.

Prof. Dr. Cornelius Torp

Modul MA HIS 3b: Normen im Streit

Konsumgeschichte Westeuropas im 19. und 20. Jahrhundert

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-7.3.1Konsumgeschichte Westeuropas im 19. und 20. Jahrhundert
Governing Trade in 19th and 20th Century Europe

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1010 (4 SWS)
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B2880

Konsumphänomene spielen für die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eine zentrale, wenn auch lange Zeit unterschätzte Rolle. Das gilt für Fragen der Existenzsicherung ebenso wie für den „letzten Schrei“ der Warenwelt. In den vergangenen Jahrzehnten hat es einen regelrechten Boom des Interesses an diesem Problemkomplex gegeben – aus einer theoretischen ebenso wie aus einer historischen Perspektive. Das Modul soll zum einen in die theoretischen Grundlagen der Konsumforschung von Horkheimer/Adorno über Bourdieu bis Appadurai einführen. Im Zentrum stehen zum anderen neuere Beiträge der historischen Forschung, welche die Entstehung, Strukturen und Problemfelder der europäischen Konsumgesellschaften analysieren.

Prof. Dr. Cornelius Torp

Modul MA HIS 3c: Stadt - Land - Umwelt

Archaeology I

Das Modul besteht aus beiden Seminaren.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M27-1-PG-A1-1Introduction to European Prehistoric Archaeology (in englischer Sprache)
Einführung in die Prähistorische Archäologie von Europa

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)
Prof. Dr. Uta Halle
08-M27-1-PG-A1-2Methods of European Prehistoric Archaeology (in englischer Sprache)
Methoden der Prähistorischen Archäologie in Europa

Übung
ECTS: 6

Blockveranstaltung

Prof. Dr. Uta Halle

Wahlpflichtbereich II (General Studies)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-GS-1Kolloquium zur Geschichte Osteuropas (in englischer Sprache)
Colloquium on East European History

Colloquium
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 OEG 3790 (2 SWS) Zoom

Einzeltermine:
Mi 27.10.21 18:00 - 20:00 Zoom
Do 11.11.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 01.12.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 08.12.21 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 12.01.22 18:00 - 20:00 Zoom
Mi 02.02.22 18:00 - 20:00 Zoom

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Osteuropäischen Geschichte. Etablierte Wissenschaftler*innen, aber auch Doktorand*innen stellen in einem 45minütigen Vortrag (online nur 30 min) ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen!

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Benedikt Funke
Elias Angele
08-28-GS-2Forschungskolloquium
Research Colloquium

Colloquium
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Prof. Dr. Delia González de Reufels
Prof. Dr. Cornelius Torp
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
Dr. Ricardo Borrmann
Sarah Lentz
Veronika Settele
08-28-GS-5"Wenn du geschrieben hättest, Josephus …": Quellenlektüre zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert
"If you had written, Josephus …": Study of sources on German history in the 19th and 20th centuries

Seminar
ECTS: 12 / 9 / 6 / 3

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SpT C3140 (2 SWS) Hybrid

Digital Natives können sich wahrscheinlich kaum noch vorstellen, dass der Brief lange das einzige Medium war, mit dem Menschen unabhängig von Ort und Zeit miteinander kommunizierten. Dabei kommt in Briefen alles zur Sprache, was wir uns heute in Kurznachrichten mitteilen: Kommentare zum Zeitgeschehen oder Lesetipps ebenso wie Gossip oder Freundschaftsanfragen. Im Seminar beschäftigen wir uns anhand ausgewählter gedruckter wie ungedruckter Briefe mit dieser historischen Quellengruppe: Es geht sowohl um das Finden, Lesen, Beschreiben, Auswerten und Erschließen von Briefen als auch um deren Quellenwert für das „lange 19. Jahrhundert“. Das Seminar ist anwendungsorientiert, führt aber auch in methodische Fragen ein. Ziel ist es, Sie mit dem notwendigen Handwerkszeug für Historiker*innen vertraut zu machen sowie Ihnen Einblicke in die Briefkultur des 19. und 20. Jahrhunderts und darüber in die Themenvielfalt deutscher Geschichte zu vermitteln – um dann am Ende des Seminars ganz besondere Brieffunde zu entdecken.

Literatur/Links:
Michael Brenner (Hrsg.), „Wenn Du geschrieben hättest, Josephus …“. Ungeschriebene Briefe der jüdischen Geschichte, München 2005;
Michael Maurer, Briefe, in: Aufriß der Historischen Wissenschaften. Bd. 4: Quellen, hrsg. von Michael Maurer, Stuttgart 2002, S. 349-372;
Simon Sebag Montefiore (Hrsg.), Geschichte schreiben: Briefe, die die Welt veränderten, Stuttgart 2021, http://suub-bremen.ciando.com/book/index.cfm?bok_id=2945038;
German Heritage in Letters, https://germanletters.org/

Dr. Thekla Keuck
08-28-GS-7Kolloquium zu Abschlussarbeiten
Research Paper Seminar

Colloquium
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 28.10.21 10:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Fr 28.01.22 10:00 - 18:00 SFG 2070
Sa 29.01.22 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Im Kolloquium wird Bachelor- und Masterstudierenden, die sich in der Konzeptions- oder Schreibphase ihrer Abschlussarbeit befinden, die Möglichkeit gegeben, ihr Thema und ihre Ergebnisse Mitstudierenden und Betreuenden vorzustellen. Ziel der Veranstaltung ist es, konstruktive Vorschläge und kritische Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten. Auch Promotionsprojekte und andere Forschungsvorhaben werden im Kolloquium vorgestellt und diskutiert.

Prof. Dr. Cornelius Torp