Offene Stellen

Doktoranden/Doktorandinnen-Stelle (w/m/d)

Sonderforschungsbereich 1342 - Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik



Entgelt- / Besoldungsgruppe E 13 - Vollzeit
Kennziffer: A368/22
Bewerbungsfrist: 10.02.2023
Öffentliche Ausschreibung

Logo Audit

An der Universität Bremen ist im Sonderforschungsbereich 1342 „Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik“ eine

Doktoranden/Doktorandinnen-Stelle (w/m/d)
(100% der vollen Wochenarbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L)


zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 3 Jahre zu besetzen.

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

 


Stellenbeschreibung

Die Stelle ist im Rahmen des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereiches 1342 „Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik“ zu besetzen im Teilprojekt:

INF: Weiterentwicklung des Global Welfare State Information System (WeSIS)
(Schwerpunkt: Natürliche Sprachverarbeitung und Computational Social Science)

Der Sonderforschungsbereich (SFB 1342) wird seit Januar 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und untersucht die weltweiten Entwicklungsdynamiken staatlich verantworteter Sozialpolitik in 15 Teilprojekten (https://socialpolicydynamics.de/).

Das Projekt "INF Informationsinfrastrukturen" ist für die grundlegende informatische Unterstützung des Projekts, die eScience-Plattform und das Forschungsdatenmanagement zuständig. Unser interdisziplinäres Team besteht aus Informatiker:innen, Politikwissenschaftler:innen und Geograph:innen. Ein spezifisches Projektziel ist die Entwicklung von WeSIS - einem interaktiven, webbasierten Informationssystem über die Dynamik von Sozialpolitiken - sowohl als Forschungsinstrument als auch als Datenportal.

Unser Ziel ist es, Grundlagenforschung im interdisziplinären Bereich der Computational Social Science zu betreiben und dabei die besondere Möglichkeit zu nutzen, mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen innerhalb des Sonderforschungsbereichs zusammenzuarbeiten. Die Forschungsfragen unseres Projektteams konzentrieren sich auf die Möglichkeiten zur Befähigung von Sozialwissenschaftler:innen mit Hilfe computergestützte Methoden, insbesondere in den Bereichen natürliche Sprachverarbeitung, maschinelles Lernen und Datenvisualisierung ihre Forschungsfragen zu verfolgen.
Sie werden in einem lebendigen Umfeld arbeiten können, das von Methoden der Computational Social Science geprägt ist. Genauer gesagt suchen wir jemanden mit Interesse an der Analyse sozialwissenschaftlicher Daten an der Schnittstelle zwischen natürlicher Sprachverarbeitung (NLP) und Computational Social Science (CSS). Sie werden die Möglichkeit haben, in einer starken Forschungsgruppe an Ihrer Doktorarbeit zu arbeiten und zusätzliche Unterstützung durch die Programme der Universität zu erhalten.

Aufgaben

  • Forschung im Rahmen einer Dissertation zu den Themen des Projektes
  • Unterstützung von Projekten bei der automatischen Analyse von sozialpolitischen Textdaten
  • Unterstützung bei allgemeinen Projektaufgaben

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Uni-Diplom) in Informatik, Computational Linguistics, Digitale Medien, Medieninformatik oder ein vergleichbarer Abschluss
  • Erfahrung mit einer oder mehr Programmiersprachen wie Python, R, Ruby oder ähnlich
  • Erfahrung mit Verfahren des maschinellen Lernens
  • Erfahrung mit Web Entwicklung
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswert

  • Interesse an der Entwicklung von software-basierten Werkzeugen für die Sozialwissenschaften durch die Entwicklung und Einführung von computergestützten sozialwissenschaftlichen Instrumenten
  • Erfahrung im Bereich Computational Social Science
  • Erfahrung im Bereich Partizipatives Design

Allgemeine Hinweise

Die Universität ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerber:innen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie Sich bitte per E-Mail an Prof. Dr. Andreas Breiter (abreiterprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 10.02.2023 mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, CV, Zeugniskopien) unter Angabe der Kennziffer A368/22 an:

Prof. Dr. Andreas Breiter
Arbeitsgruppe Informationsmanagement
Universität Bremen
Am Fallturm 1
28359 Bremen

oder per E-Mail (bitte als eine Datei im PDF-Format) an Mirjana Etteldorf (mirjana.etteldorfprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de).

Die Kosten für die Bewerbung und die Vorstellung können nicht erstattet werden.