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Roboterfußball: B-Human erneut Weltmeister

Elf NAO-Roboter, neun Studierende der Universität Bremen und die Wissenschaftler Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen sind das Team B-Human. Und sie sind äußerst erfolgreich. In Japan holten sie jetzt zum sechsten Mal den Weltmeistertitel in allen drei Teilwettbewerben der Standard Platform League. Sowohl den „Champions Cup“ als auch die „Mixed Team Competition“ und die „Technical Challenge“ konnten die Bremer für sich entscheiden.

Starker Torhüter

B-Human ist nun sechsfacher Weltmeister und neunfacher Deutscher sowie Europameister. Trotz stärkerer Gegner als sonst konnten sie sich mit spannenden Spielen im Champions Cup durchsetzen, und gewannen anschließend gemeinsam mit der TU Hamburg-Harburg die „Mixed Team Competition“. Am B-Human-Torhüter kam kein Gegner so schnell vorbei. Er lieferte beim Elfmeterschießen in der „Technical Challenge“ eine Glanzparade nach der anderen.

Kunstrasen anspruchsvoller

Während 2016 lediglich in der „Outdoor Competition“ auf Kunstrasen gespielt wurde, traten die Spieler bei dieser WM erstmals in allen Wettbewerben auf diesem Untergrund an. Damit wurde das zweibeinige Laufen für die Roboter deutlich anspruchsvoller, gleichzeitig näherte man sich weiter den Bedingungen echter Fußballspiele an.

Alle Spieler sind NAO-Roboter

B-Human tritt regelmäßig in den RoboCup-Wettbewerben in der Standard Platform League an. Diese verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter NAO der Firma Softbank Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom.

Roboter hebt Hand in Siegerpose
Gold: Die Roboter aus Bremen haben Weltmeisterpokale gewonnen.