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Senatorin Kathrin Moosdorf besucht Projekt „Bremen Goes Sustainable“

Seit Anfang 2023 arbeiten die Bremischen Hochschulen im Nachhaltigkeitsprojekt „Bremen Goes Sustainable“ (BreGoS) zusammen. Bei einem Besuch an der Universität machte sich Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, von dem Projekt ein Bild.

„Erstmals haben sich alle Hochschulen im Land Bremen in einem Verbund mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zusammengeschlossen, um gemeinsame Ziele zu erreichen: Mehr Nachhaltigkeit im Wissenschaftsbetrieb und mehr nachhaltige Lösungen für uns alle zu entwickeln. Das reicht vom Lastenradsystem an der Hochschule für Künste bis zum ressourcenschonenden Betrieb von Laboren an der Hochschule Bremerhaven. Wir können der Klimakrise nur gemeinsam begegnen, indem wir eigene gute Ideen und gute Ideen von anderen umsetzen, voneinander lernen und zusammen konsequent das Ziel von mehr Nachhaltigkeit verfolgen. Bremen Goes Sustainable – BreGoS – ich freue mich sehr, dass sich unsere Hochschulen diesem Ziel verschrieben haben“, sagte die Senatorin in ihren einleitenden Worten.

Hochschulleitungen, der Projektkoordinator Professor Marko Rohlfs und weitere Projektverantwortliche stellten die Zielsetzung des Projekts sowie die konkreten Beiträge der jeweiligen Hochschulen vor. Auf dem Universitätscampus informierte sich Kathrin Moosdorf unter anderem über den „Biodiversitäts-Hub“: Hier arbeiten Studierende, Mitarbeitende des Gebäudemanagements, Gärtner:innen, Lehrende und Universitätsleitung gemeinsam an Möglichkeiten, um ein neues Grünflächenmanagement für die Förderung der Biodiversität auf dem Campus umzusetzen. „Schon in dieser frühen Phase des Projekts zeigt sich, dass wichtige Verbindungen zwischen den Hochschulen entstanden sind. Jede einzelne Einrichtung arbeitet an ihrer ganzheitlichen Campusentwicklungsstrategie für mehr Nachhaltigkeit, mehr Biodiversität und einen ressourcenschonenden Betrieb. Durch die Vernetzung miteinander können umweltfreundliche Lösungen, aber auch Infrastrukturen und Ressourcen der bremischen Hochschulen gemeinschaftlich gedacht und nachhaltig genutzt werden“, sagte Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.

Über BreGoS

Alle staatlichen Hochschulen im Land Bremen – die Universität Bremen, die Hochschule Bremen (HSB), die Hochschule für Künste (HfK) Bremen sowie die Hochschule Bremerhaven – entwickeln und erproben im Projekt „Bremen Goes Sustainable“ (BreGoS) bis Ende 2025 unter Federführung der Universität gemeinsam Nachhaltigkeitsinitiativen in den Bereichen Biodiversität, Mobilität sowie Ressourcen- und Energienutzung. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Strukturen der Hochschulen verankert werden. Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) begleitet BreGoS mit Input aus eigenen Nachhaltigkeitsprozessen und organisiert Foren für den Austausch. Sowohl Forschende als auch Studierende und Mitarbeitende aus der Verwaltung und Technik sind in das Projekt eingebunden. Soziologische Begleitforschung bewertet die Entwicklung der Netzwerke und Praktiken, die im Projekt entstehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit einer Million Euro.

 

Senatorin Kathrin Moosdorf (2. von links) mit Universitätsrektorin Professor Jutta Günther (links) sowie (von links nach rechts) Dr. Britta Lüder (Konrektorin für Forschung und Transfer, Hochschule Bremen), Dr. Antje Stephan (Kanzlerin, Hochschule für Künste Bremen), Prof. Dr. Rabea Diekmann (Konrektorin für Forschung, Transfer und Weiterbildung, Hochschule Bremerhaven) und Prof. Dr. Marko Rohlfs (Projektkoordinator BreGoS, Universität Bremen).
Senatorin Kathrin Moosdorf (2. von links) mit Universitätsrektorin Professor Jutta Günther (links) sowie (von links nach rechts) Dr. Britta Lüder (Konrektorin für Forschung und Transfer, Hochschule Bremen), Dr. Antje Stephan (Kanzlerin, Hochschule für Künste Bremen), Prof. Dr. Rabea Diekmann (Konrektorin für Forschung, Transfer und Weiterbildung, Hochschule Bremerhaven) und Prof. Dr. Marko Rohlfs (Projektkoordinator BreGoS, Universität Bremen).