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Die Peer-to-Peer-Strategieberatung des Hochschulforum Digitalisierung

das Hochschulforum Digitalisierung moderiert
Ref Lehre Studium moderiert

Das Anliegen der Universität Bremen: Innovatives Lehren und Lernen in einer digitalen Welt

Die Hochschulleitung möchte gemeinsam mit Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden von Serviceeinrichtungen und Administration die digitale Transformation des Lernens und Lehrens gestalten und hat deswegen eine Peer-to-Peer-Strategieberatung durch das Hochschulforum Digitalisierung eingeworben. Koordiniert wird die Strategieberatung durch den Stifterverband.

Während der Strategieberatung an der Universität Bremen begleiteten vier externe Peer-Expert*innen, gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung, die Universität bei ihrer strategischen Auseinandersetzung mit der Umgestaltung von Studium und Lehre im digitalen Wandel.

Unter Leitung des Konrektors Lehre und Studium, Professor Dr. Thomas Hoffmeister, arbeiten das Referat Lehre und Studium, die Stabsstelle für Strategische Projekte und Exzellenz, das Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML), das International Office sowie ausgewählte uniinterne Expert*innen zusammen in diesem Prozess. Koordiniert wird das Projekt Peer-to-Peer-Strategieberatung von Franziska Richter im Referat Lehre und Studium.

Digitale Hochschulbildung sehen wir als Chance, unsere Stärken, unsere Studiengänge und unser Profil der Universität weiterzuentwickeln, indem wir

  • den 'Shift from Teaching to Learning' mit Hilfe digitaler Lernansätze entschieden vollziehen und das Forschende Lernen systematisch mit digitalen Szenarien ausbauen,
  • Studienverläufe durch digitale Lernelemente flexibilisieren und Lernwege individualisieren,
  • die Kollaboration von Lehrenden und Lernenden untereinander und miteinander vor Ort und international stimulieren.

Impressionen aus der Zukunftswerkstatt

Der Peer-to-Peer-Strategieberatungsprozess an der Universität Bremen | 2019-2020

Selbstreflexion

Zum Auftakt der Peer-to-Peer-Strategieberatung entstand unter Leitung des Konrektors Lehre und Studium, Professor Dr. Thomas Hoffmeister, in Zusammenarbeit von Referat Lehre und Studium, Zentrum für Multimedia in der Lehre, Stabsstelle für Strategische Projekte und Exzellenz, International Office sowie ausgewählten uniinternen Expert*innen, der Selbstreflexionsbericht der Universität Bremen.

Die Ausgangssituation der Universität wurde in den Dimensionen Strategie, Struktur und Kultur analysiert und mit relevanten Stakeholdern diskutiert. Für die weitere gemeinsame Arbeit wurden hier folgende Handlungsfelder als prioritär identifiziert: 

  • Strategische Ziele für die Digitalisierung in Studium und Lehre 
  • Kooperation im digitalen Zeitalter – international und national
  • Curriculumsentwicklung – inklusive Qualitätsmanagement
  • Support und Beratung – inklusive Infrastruktur und Anreizsysteme
  • Personalentwicklung | Digitale Kompetenzen

Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Fächer aufgrund ihrer Kultur, aber auch aufgrund ihrer Größe und ihrer spezifischen Lehrformen divergierende Bedarfe an digitalen Lehrformaten haben.

 

 

Expert*innenbesuch

Den Höhepunkt der Peer-to-Peer-Strategieberatung des Hochschulforum Digitalisierung bildete der Besuch der Expert*innen an der Universität Bremen.

Am 12. und 13. Februar 2020 diskutierten Hochschulmitglieder aus allen Statusgruppen die Ergebnisse des Selbstreflexionsberichts mit den Peers der Universitäten Konstanz, Paderborn und Lüneburg, des DAAD und den Vertreter*innen des Hochschulforum Digitalisierung.

In der Zukunftswerkstatt, die vom Hochschulforum Digitalisierung moderiert wurde, erarbeiteten mehr als als 80 hochmotivierte Studierende, Lehrende und Mitarbeitende gemeinsam Ideen für die Handlungsfelder

  • Internationale Kooperation
  • Curriculumsentwicklung
  • Support, Infrastruktur und Anreizsysteme
  • Personalentwicklung | Digitale Kompetenzen

Es wurden Ideen, konkrete Wünsche und Anforderungen formuliert sowie mögliche Lösungen diskutiert.

Aus dem Studierendenworkshop, der von der studentischen Peer geleitet wurde, hat sich eine studentische Gruppe gebildet, die Studierende vernetzt, die an der Verbesserung des digitalen Lernens und Lehrens mitwirken möchten.

 

 

Empfehlungen

Zum Abschluss der Peer-to-Peer-Strategieberatung haben die Peers gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung einen Empfehlungsbericht für die Universität Bremen erarbeitet. Er basiert auf dem Selbstreflexionsbericht, den Ergebnissen des Expert*innenbesuchs sowie auf zahlreichen ergänzenden Dokumenten.

Der Bericht fasst zentrale Beobachtungen zusammen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die weiteren strategischen und operativen Maßnahmen der Universität. Thematisiert werden auch die nach dem Hochschulbesuch durch die COVID-19-Pandemie entstandenen besonderen Rahmenbedingungen im digitalen Sommersemester 2020.

Eine der wichtigsten Empfehlungen der Peers konnte die Universität Bremen mit der Ernennung eines professoralen Chief Digital Officer im Nachgang des Hochschulbesuchs zeitnah umsetzen.

Ein Ziel des Chief Digital Officer ist es, eine wirkungsvolle Governance zur Gestaltung der digitalen Transformation zu schaffen. Ein erster Arbeitsschwerpunkt ist das digital gestützte Lernen und Lehren.

Der Konrektor Lehre und Studium wiederum treibt die Erstellung eines Aktionsplans mit Maßnahmen zur Umsetzung der Peer-Empfehlungen voran. 

Impulse von Studierenden und Lehrenden

Im Januar 2020 trafen sich Studierende zu einem eintägigen Workshop.

Sie entwickelten in interdiszipliären Teams Perspektiven für die Lehre der Zukunft an der Universität Bremen.

Der Fokus des agilen Arbeitsprozesses lag dabei auf der Verbesserung der Lern- und Lehrprozesse in einer digitalen Welt.

Mit den Methoden des Design Thinking und 'Lego Serious Play' wurden Prototypen erarbeitet und in iterativen Feedbackprozessen Veränderungen umgesetzt.

Die Studierenden haben angeregt, sowohl das Format als auch das Thema studiengangsübergreifend fortzuführen und zu vertiefen.

An dem Workshop mitgewirkt haben: Dr. Martin Holi LEMEX, Franziska Richter und Professor Karsten Wolf.

Am 4. Dezember 2019 fand im Rahmen des alljährlichen Tags der Lehre die fünfte Standing Conference für innovative Lehre statt.

Zum Thema Innovatives Lehren und Lernen in einer digitalen Welt gab es folgende Impulsvorträge:

Während des Posterwalks und vor allem an den Thementischen diskutierten sodann die Lehrenden ihre Perspektiven auf 

  • digitale Infrastrukturen
  • Lehre als soziale Begegnung in digitalen Welten
  • Curriculumsgestaltung | Zukunftskompetenz