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Neues ZeMKI Lab: "Innovative Methoden & politische Willensbildung"

Das Lab steht unter der Leitung von Prof. Dr. Stephanie Geise und untersucht mit computerbasierten, prozessbegleitenden und experimentellen Forschungsmethoden, wie sich visuelle und multimodale Medienbotschaften auf das politische Denken und Handeln auswirken.

Das Lab "Innovative Methoden & politische Willensbildung" soll einen Beitrag leisten, um die Rolle multimodaler Medienkommunikation im Prozess der politischen Willensbildung besser zu verstehen – besser verstehen, wie sie uns und unsere demokratischen Gesellschaft beeinflusst. Dazu setzt die Forschung an der unmittelbaren sensorischen Wahrnehmung politischer Informationen an, fokussiert auf affektive und kognitive Medienwirkungen und fragt nach deren Folgen für die politische Willensbildung und das politische Handeln. Weil sich die Bedingungen der Informationsvermittlung in digitalisierten und mediatisierten Öffentlichkeiten drastisch verändern, und politische Inhalte zunehmen multimodal präsentiert werden, werden Interaktion von visuellen und textlichen Informationen besonders in den Blick genommen. 

PD Dr. habil. Stephanie Geise​​​​​​​ erforscht, wie Menschen politische Medieninhalte über Bilder und Texte wahrnehmen und verarbeiten. Im Fokus steht für sie die Frage, wie sich multimodale Medienbotschaften – zum Beispiel klassische Nachrichten, Wahlwerbung oder auch Fake News online – auf das politische Denken und Handeln auswirken. In verschiedenen Forschungsprojekten hat sie Befragungsmethoden mit innovativen, computerbasierten Tracking-Methoden (z.B. Eyetracking, automatisierte Emotionserkennung) kombiniert. Seit dem Sommersemester 2022 hat sie die Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitale Kommunikation inne. 

Aktualisiert von: ZeMKI