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Prodemokratische Propaganda, Pressekultur und politische Kommunikation in der Weimarer Republik

WR

Tagung am 22. November 2019, Get-Together mit Filmvortrag am 21. November, Bremen

Am 21. und 22. November 2019 veranstaltet das Lab Kommunikationsgeschichte und Medienwandel eine Tagung zur prodemokratischen politischen Kommunikation der Weimarer Republik. Einen Schwerpunkt soll die Gegenpropaganda gegen die NS-Kommunikation in der Endphase der Weimarer Republik bilden. Zur Sprache kommen können sowohl spezifisch kommunikationswissenschaftliche Aspekte dieser Abwehrkommunikation als auch Forschungsansätze aus der Ideen-, Politik-, Wissenschafts-, Kunst-, Sozial- und Kulturgeschichte, aus der Politikwissenschaft und anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

 

Die Beiträge beschäftigen sich beispielsweise – aber nicht ausschließlich – mit:

  • den ideen- und theoriegeschichtlichen Ursprüngen der Abwehrkommunikation
  • ihrer kommunikations- und pressehistorischen Kontextualisierung
  • der organisationalen Einbettung der Abwehrkommunikation
  • Biographien zentraler Kommunikator*innen und Ideengeber*innen prodemokratischer Kampagnen
  • der zeitgenössischen Presseberichterstattung über die Abwehrkommunikation
  • der semiotischen Analyse von prodemokratischen Kampagnen in der Weimarer Republik
  • dem Weiterleben, der Diffusion oder dem Abbruch der im prodemokratischen Kontext zu verortenden Symbole und Propagandatheorien nach 1933 (auch aus transnationaler und vergleichender Perspektive)
  • Möglichkeiten und Grenzen des Vergleichs der Abwehrkommunikation in der Weimarer Republik mit gegenwärtigen Debatten über Hate- und Counterspeech

 

Die Tagung möchte Expert*innen zur prodemokratischen politischen Kommunikation der Weimarer Republik gezielt ansprechen und mit dem Ziel zusammenbringen, Fachgrenzen zu transzendieren, das Feld der kommunikativen Verteidigung der Weimarer Republik neu abzustecken und zu verdichten.

 

Vernetzung: Die Tagung wird im Anschluss an einen Workshop zur Kommunikationsgeschichte des Völkerbundes veranstaltet (DFG-Projekt Kommunikationsgeschichte des Völkerbundes, Leitung: Prof. Dr. Averbeck-Lietz, Mitarbeiter: Dr. Erik Koenen und Arne L. Gellrich). Dieser Workshop am 21. November 2019 wird mit einer Keynote von Kaarle Nordenstreng (Prof. em. Universität Tampere, Finnland) eingeleitet. Auf Wunsch ist auch die Teilnahme hier gerne möglich, allerdings ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

 

U.a. mit Beiträgen von: Boris Hars-Tschachotin (Dokumentarfilmer), Richard Albrecht (Biograph Carlo Mierendorffs), Margarete Vöhringer (Professorin für Materialität des Wissens, Georg-August-Universität Göttingen).

 

Call for Abstracts: Wir bitten bis zum 15. März 2019 um aussagekräftige, anonymisierte Abstracts von maximal 500 Wörtern sowie davon unabhängig um eine Datei mit Ihren Adressdaten für das Blind-Review-Verfahren an: saxprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de. Zusagen werden bis Ende Mai 2019 an die Teilnehmer*innen versendet (vollständiger Call zum Download).

 

Unterkünfte

Folgende Hotels halten begrenzte Zimmerkontingente zu ausgehandelten Preisen bereit. Bitte beachten Sie die Buchungskonditionen der Hotels.

 

PRIZEOTEL Bremen-City

Theodor-Heuss-Allee 12

28215 Bremen

Einzelzimmer: 69,00 Euro pro Nacht exkl. Frühstück

Doppelzimmer: 78,00 Euro pro Nacht exkl. Frühstück

Buchungscode: UVT19HB1

Kontingent verfügbar bis 25.09.2019

 

Novum Hotel Bremer Haus

Löningstraße 16-20

28195 Bremen

129,00 Euro pro Zimmer / 20.11.19 inkl. Frühstück

64,80 Euro pro Zimmer / 21.+ 22.11.2019 inkl. Frühstück

Stichwort: „Tagung Kommunikationsgeschichte“

Kontingent verfügbar bis 21.10.2019

              

 

Select Hotel City Bremen

Bürgermeister-Smidt-Straße 24-30

28195 Bremen

Einzelzimmer: 94,80 Euro pro Nacht inkl. Frühstück

Einzelzimmer 22.-24.11.2019: 64,80 Euro pro Nacht inkl. Frühstück

Stichwort: „Universität Bremen“

Kontingent verfügbar bis 19.10.2019

          

Kontakt: Simon Sax (ZeMKI. Universität Bremen), saxprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Gefördert durch: die Stiftung Presse-Haus NRZ und das Zentrum für Medien- Kommunikations- und Informationsforschung