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Promotionsprojekte

Argumentieren im heterogenen Mathematikunterricht - Ein Design-Based-Research-Ansatz zur Entwicklung von adäquaten Begründungsanlässen im mathematischen Kontext der Arithmetik

Doktorandin: Valentina Hahn – Betreuerin: Prof. Dr. Christine Knipping

Eine detaillierte Beschreibung des Forschungsprojektes erfolgt in Kürze.

Nähere Informationen zu dem Promotionsprojekt von Valentina Hahn können Sie dem wissenschaftlichen Poster entnehmen.

Literarisches Lernen mit Ludonarrationen. Die Figur im narrativen Computerspiel als Gegenstand literarischen Kompetenzerwerbs

Doktorandin: Katharina Düerkop – Betreuer: Prof. Dr. Sven Nickel und Dr. Tobias Kurwinkel

Die Nichtbehandlung von digitalen Spielen im Deutschunterricht der Grundschule steht im Widerspruch zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, in der das Computerspiel schon längst einen festen Platz eingenommen hat. Ein Literaturunterricht, der auf die Lebenswelt der Lernenden Bezug nehmen und der Tatsache gerecht werden möchte, dass Literatur eine breite Medienbasis hat, benötigt didaktische Konzepte und theoretisch fundierte Unterrichtsentwürfe zur Nutzung und Reflexion digitaler Spiele. Vor allem für den Unterricht an Grundschulen sind diese bisher kaum existent. Das Dissertationsprojekt bearbeitet dieses Forschungsdesiderat: Figuren narrativer Computerspiele sollen vor dem Hintergrund eines transmedialen Literaturunterrichts als Gegenstand literarischen Lernens und literarischen Kompetenzerwerbs in der Grundschule eingesetzt werden.

Methodologisch verortet sich das Vorhaben in der fachdidaktischen Unterrichtsforschung, in deren Rahmen zyklisch Lehr-Lernarrangements entwickelt und die initiierten Lernprozesse erforscht werden. Die drei Hauptaspekte des Dissertationsvorhabens lassen sich wie folgt beschreiben:

Auf fachwissenschaftlicher Ebene wird die ludonarrative Figur aus literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive modelliert. Dieses Analysemodell muss einerseits dem Hybridcharakter des digitalen Spiels gerecht werden und andererseits didaktisch rekonstruktionsfähig sein. Es bildet die fachwissenschaftliche Grundlage für den Lerngegenstand des Unterrichtsdesigns.

Auf der Entwicklungsebene entsteht ein theoretisch fundiertes und in der Praxis erprobtes Lehr-Lernarrangement. Hierzu gehört das Konzept zur Nutzung der Ludonarration für einen kompetenzorientierten Literaturunterricht ebenso wie konkrete Unterrichtsmaterialien.

Auf der Forschungsebene wird eine empirisch abgesicherte lokale Theorie zu den gegenstandsspezifischen Lehr-Lernprozessen erarbeitet. Hier ist von besonderem Interesse, inwiefern Lernende Aspekte der Psyche und Sozialität ausgewählter ludonarrativer Figuren rekonstruieren, verstehen und darauf aufbauend ihre Perspektiven nachvollziehen.

Nähere Informationen zu dem Promotionsprojekt von Katharina Düerkop können Sie dem wissenschaftlichen Poster entnehmen.

Entdeckendes Lernen von Musiktheorie durch das Musizieren mit Apps

Doktorand: Marlon Schneider – Betreuerin: Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Musiklernen erfolgt auf Grundlage klanglicher Erfahrungen und vollzieht sich in einem Prozess aus Handeln über Können, welches zum Wissen führt und in die musikalische Begrifflichkeit mündet. Musiktheoretische Kenntnisse müssen daher individuell und aktiv durch Handlungen konstruiert und mit praktischen Erfahrungen verknüpft werden. Dementsprechend wird das Musizieren im Klassenverbund als bedeutsamer Prozess zur Erlangung eines besseren und vor allem nachhaltigeren Theorieverständnisses angesehen und zudem als einzige Möglichkeit zum Erwerb von Meinungen, Kategorien, Begriffen und Systemen. Gleichsam stellt es einen wichtigen Faktor für das Gelingen musikalischer Bildung und die Basis für weitere Lernprozesse dar. Die schulische Realität zeigt jedoch, dass nachweislich immer weniger Schülerinnen und Schüler ein Musikinstrument spielen, wodurch ihnen entscheidende musikalische und klangliche (Vor-)Erfahrungen zum Erlernen von Musiktheorie fehlen.

Einen Lösungsansatz bieten Musik-Apps, deren zunehmender Einsatz sich bereits in zahlreichen didaktischen Kontexten weltweit erfolgreich bewährt hat. Sie ermöglichen allen Lernenden, u.a. aufgrund ihrer Niederschwelligkeit und intuitiven Bedienung, eine Teilnahme am gemeinsamen Musizieren. Wenngleich der Verwendung digitaler Medien ein fächerübergreifend hohes didaktisches Potenzial zugesprochen wird, liegen viele englischsprachige und skandinavische Länder, nicht nur gemäß den Ergebnissen von Studien wie PISA, sondern auch bei der Umsetzung eines multimedialen Musikunterrichts, Deutschland um Jahre voraus. Empirische Ergebnisse über Wirkung und Anforderungen bezüglich des musikalischen Lernens mit Apps als auch zu den musikalischen Lernprozessen in diversen Kontexten stellen ein Desiderat der musikdidaktischen Forschung dar.

Ziel des Dissertationsvorhabens ist daher die Erforschung der Wirkungen und Potenziale des musikpraktischen Einsatzes von Apps zur Förderung des entdeckenden Lernens musiktheoretischer Fachinhalte. Dies geschieht durch die Analyse eines hierfür entwickelten, theoretisch fundierten und in der Praxis erprobten Lehr-Lern-Arrangements im konkreten Schulkontext zur Generierung einer lokalen Theorie gemäß des Design-Based-Research-Ansatzes.

Nähere Informationen zu dem Promotionsprojekt von Marlon Schneider können Sie dem wissenschaftlichen Poster entnehmen.

PARS – Partnerschaftlich Kompetenzen diagnostizieren und fördern zur erfolgreichen Bewältigung realer Probleme und Fragen der Binnendifferenzierung im Biologieunterricht

Doktorand: Malte Ternieten – Betreuerin: Prof. Dr. Doris Elster

Eine detaillierte Beschreibung des Forschungsprojektes erfolgt in Kürze.

Nähere Informationen zu dem Promotionsprojekt von Malte Ternieten können Sie dem wissenschaftlichen Poster entnehmen.

Kunstunterricht 2.0: Perspektivwechsel durch ästhetisch-forschende Raum- und Ortserfahrung mit dem iPad

Doktorandin: Nathalie Werner – Betreuerin: Prof. Dr. Maria Peters

Eine detaillierte Beschreibung des Forschungsprojektes erfolgt in Kürze.

Nähere Informationen zu dem Promotionsprojekt von Nathalie Werner können Sie dem wissenschaftlichen Poster entnehmen.

Der Einsatz von Gamification im Spanischunterricht

Doktorand: Eric Wolpers – Betreuer: Prof. Dr. Andreas Grünewald

Aktualisiert von: ZfLB