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Beispielszenario B: Maximale Präsenz | Maximale Synchronität

Beschreibung

Die Teilnehmenden des Kurses werden in zwei Lerngruppen eingeteilt (Gruppenverwaltung in Stud.IP), die wechselweise in Präsenz oder online teilnehmen. Die Veranstaltung wird jeweils live über ein Streaming-Verfahren (z.B. https://www.conf.dfn.de, OBS-Studio) übertragen. Die online-Teilnehmenden können sich via Chat (Chat der  Konferenz- bzw. Streaminganwendung, Blubber in Stud.IP, RocketChat) einbringen und sich zusammen mit den Präsenzteilnehmenden an Interaktionsphasen z.B. über Audience Response Systeme (ARSnova, frag.jetzt) beteiligen. Personen aus Risikogruppen nehmen immer digital teil. Dieses Szenario lässt sich bei großen Studierendengruppen sinnvoll nur noch in den für Streaming ausgestatteten Hörsälen durchführen

Automatische Aufzeichnung und Streaming im Hörsaal | Rechtsfragen zu Vorlesungsaufzeichnugen

Vor- und Nachteile

Vorteile: Die online-Gruppe kann die Veranstaltung live verfolgen und Fragen via Chat stellen.

Nachteile: Kommunikation und Interaktion zwischen Präsenz- und online-Gruppe z.B. per Videokonferenz mit Redebeiträgen aus der online-Gruppe und Übertragung der Redebeiträge aus der Präsenzgruppe sind bei großen Teilnehmerzahlen nur mit hohem personellem Aufwand und guter Vorbereitung zu bewerkstelligen. Die technische Unterstützung durch Teammitglieder, Hilfskräfte oder Präsenzteilnehmende ist unerläßlich. Für Videostreaming außerhalb der technisch dafür ausgestatteten Räume muss eigene Technik (Notebook, Webcam, mobiles Headset, Raummikrofon) vorgehalten werden.

Technisch/organisatorische Handlungsempfehlungen

  • Für Fragen aus der online-Gruppe im Chat empfiehlt es sich, Teamkollegen, Hilfskräfte oder einen der Präsenzteilnehmenden mit der Überwachung des Chats zu beauftragen, damit diese Fragen aus der online-Gruppe stellvertretend weitergeben können.
  • Das Szenario sollte im Vorfeld unter Beachtung der räumlichen Gegebenheiten (Verfügbarkeit von Ethernet-Anschlüssen bzw. WLAN-Qualität/Stabilität, …) geprobt werden.
  • Es sollte immer nur eine Person sprechen bzw. nur deren Audiosignal übertragen werden. Dabei ist auf eine gute Tonqualität zu achten.
  • Im Vorfeld oder zu Beginn der Veranstaltung sollten alle Spielregeln klar festgelegt und kommuniziert werden. Dazu gehören z.B., dass Präsenzteilnehmende, die auch den Stream verfolgen, Ihr Mikrofon am Laptop oder Smartphone nie aktivieren sollen, da sonst Rückkoppelungen entstehen können.
  • Um einen Ausfall der Internetverbindung oder andere technische Störungen kompensieren zu können, sollte stets auch eine Aufzeichnung erfolgen (z.B. via OpencastStudio oder direkt in ZOOM) und im Anschluss zeitnah über das Opencast-PlugIn in Stud.IP bereit gestellt werden.