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DBS

Stadt- und Regionalentwicklung (Master)

Städte sind in besonderer Weise mit dem sozioökonomischen Wandel und den daraus resultierenden veränderten Chancen und Schwierigkeiten moderner Gesellschaften befasst. Vor dem Hintergrund der Globalisierung und Europäisierung dienen Städte und Regionen den sozialen Akteuren in vielfältiger Weise als zentraler Bezugspunkt ihrer Entscheidungen und Handlungen. Städtische Strukturen eröffnen auf engem Raum vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation und Interaktion. Sie bilden dadurch einen Kristallisationspunkt für Innovationen, von denen positive Effekte für Wachstum und Beschäftigung auf regionaler Ebene ausgehen können. Auch wirkt sich der demographische Wandel auf die Stadtgesellschaften aus, zum Beispiel in Form veränderter Wanderungsdynamiken. Migrationen richten sich weiterhin vornehmlich auf Städte und dort sind neue, zunehmend transnational organisierte Formen der Migration und Integration verankert.

Mit diesen neuen Entwicklungen gehen Veränderungen der innerstädtischen Strukturen einher. Bevorzugten Stadtquartieren stehen Gebiete gegenüber, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkten Möglichkeiten der Lebensführung konfrontiert sind. Es stellt sich die Frage, wie das dichte Zusammenleben unterschiedlicher und einander zumeist unbekannter Personen gelingen und wie langfristig soziale Kohäsion bzw. eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung erreicht werden kann.

  • Luftaufnahme des Campus der Universität Bremen.

    Fachbereich 08

    Stadt- und Regionalentwicklung (Master)

Abschluss
Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit
4 Semester

Unterrichtssprache
Deutsch

Bewerbungsfrist Erstsemester
Wintersemester: 15.07.

Zulassungsbeschränkt

Studiengangs­beschreibung

Der interdisziplinäre Masterstudiengang richtet sich an Absolvent*innen geographischer, soziologischer und vergleichbarer sozialwissenschaftlicher Studiengänge. In seinem Zentrum steht die theoriegeleitete Arbeit an aktuellen Forschungsfragen aus dem Bereich der urban studies. Der Studiengang vermittelt vertiefte Kenntnisse zu Theorien der Stadt- und Regionalentwicklung, zu gegenstandbezogenen Methoden empirischer Sozialforschung, raumbezogener Datenanalyse und GIS sowie zu planerisch-strategischen Aspekten lokaler und regionaler Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Umweltpolitik. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der projektbezogenen Arbeit, wie sie für die einschlägigen Berufsfelder der Stadt- und Regionalentwicklung typisch ist. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, aktuelle Herausforderungen der Stadt- und Regionalentwicklung zu erkennen, einzuschätzen und wissenschaftlich adäquat zu bearbeiten.

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Zusätzliche Informationen

Studiengangsdetails