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Kultur

Literatur

"Eine Uni – ein Buch"

Die Universität Bremen war im Wettbewerb "Eine Uni – ein Buch" erfolgreich: Mit ihrem Konzept "Global Cotton: Eine Uni – ein Buch – eine Stadt“ zu Sven Beckerts „King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus“ überzeugte sie die Jury.

Das Buch wird im Sommer- und Wintersemester 2018/2019 in Lehre und Forschung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven behandelt. Dazu finden öffentliche Veranstaltungen in der Stadt und auf dem Campus statt, ein postkolonialer Stadtplan wird entwickelt und eine Stadtführung zum Thema Baumwolle entwickelt.

Die Webseite zum Projekt informiert über aktuelle Programmpunkte.

Musik

Zwei Frauen mit Geigen

Universitätsmusik

Während des Semesters finden jeden Dienstagmittag von 12.30 – 12.55 Uhr im Theatersaal der Universität lockere Konzerte bei freiem Eintritt statt. Das Angebot ist vielfältig: Singer-Songwriter, Musik aus aller Welt, Pop, Blues, Jazz, Tango und klassische Musik wechseln sich ab. Daneben gibt es an der Universität Bremen viele Möglichkeiten, selbst musikalisch aktiv zu werden. Die beiden größten Ensembles sind der Chor und das Sinfonieorchester, die sowohl gemeinsam in großen Sälen wie der Bremer "Glocke" und dem Dom auftreten, als auch selbständig an verschiedenen Orten auf dem Campus, in der Stadt und im Umland Bremens. Zum Kern der musikalischen Angebote zählt ebenso die Big Band. Eine Besonderheit der Universität Bremen ist das Tangoorchester unter argentinischer Leitung, in dem auch tangountypische Instrumente willkommen sind. Zusätzlich stehen den Studierenden der Universität drei Chöre der Hochschule für Künste Bremen offen. Im Wintersemester werden außerdem regelmäßig Seminare für Studierende aller Fachbereiche angeboten. Für diejenigen, die auch während ihres Studiums weiter Klavier spielen möchten, obwohl sie nicht Musik studieren, stehen zwei Klaviere zur Verfügung. Die Angebote sind unter "Musik für alle" gebündelt.

Theater

Blick in einen Theatersaal mit Publikum

Theater spielen an der Universität Bremen

Zwei Theatergruppen laden an der Universität Bremen zum Mitmachen ein: Das Theater der Versammlung und das englischsprachige The Parlement of Foules.

Das Theater der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst (TdV) gilt als eines der ersten Forschungstheater Deutschlands. Es wurde 1992 unter der Leitung von Jörg Holkenbrink im Rahmen eines gleichnamigen Modellversuchs der Bund-Länder-Kommission für Bildungsfragen gegründet. Im TdV kooperieren Studierende und Lehrende unterschiedlicher Fachrichtungen mit professionellen Aufführungskünstlern und -künstlerinnen unterschiedlicher Sparten.

The Parlement of Foules spielt englischsprachiges Theater im Rahmen des Bachelorprogramms „English-Speaking Cultures“ bzw. des Masterprogramms „Transnationale Literaturwissenschaft“ seit 1995. Zweimal pro Jahr realisieren die Studierenden unter der Leitung von Michael Claridge ein englischsprachiges Stück mit Aufführungen im Bremer Schnürschuh-Theater.

Das Theater Incognito, kurz TiC,  bietet im Rahmen der Lehrveranstaltung "Theaterproduktion", die am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) angsiedelt ist, Theaterprojekte an. Am Ende eines Projektes wird es im Theatersaal der Universität öffentlich aufgeführt. Der Kurs ist in den General Studies angesiedelt und kann von Studierenden aller Studiengänge der Universität gewählt werden. Neben dem dramatischen Spiel können sich die Studierenden in den Bereichen PR, Bühnenbild, Kostüme, Requisiten und Bühnendekorationen einbringen. Pro Semester können 6 CP erworben werden. Eine Benotung der Prüfungsleistung ist auf Wunsch möglich.

"Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben" – Trailer zur szenischen Lesung

Aus den Akten auf die Bühne

Im November 2007 trat das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ mit der szenischen Lesung „Grund der Ausweisung: Lästiger Ausländer“ im Landgericht Bremen zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Mehr als 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben seitdem eine Aufführung von Aus den Akten auf die Bühne besucht.

Ausgangspunkt und Arbeitsweise von „Aus den Akten auf die Bühne“ ist die Kooperation zwischen Geschichtswissenschaft und Theater: Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen recherchieren unter Leitung der Initiatorin Eva Schöck-Quinteros und in Kooperation mit der bremer shakespeare company das Material für eine Lesung in verschiedenen Archiven. Sie schreiben Artikel zu einem meist wenig untersuchten Thema aus der (Alltags-)Geschichte Bremens für einen Begleitband. Ziel ist es, dass aktuelle Kontroversen und Probleme – kurz die Gegenwart – einen Vergangenheitsbezug bekommen.

Alle Produktionen vermitteln trotz des Fokus auf die Geschichte Bremens durch die Wahl der Quellen die überregionale Bedeutung des Themas.

Peter Lüchinger (bremer shakespeare company) übernimmt die Regie und inszeniert die Lesungen ausschließlich aus historischen Originaldokumenten. Aufgrund der Verbindung von Forschendem Studieren in der Geschichtswissenschaft mit professioneller dramaturgischer Arbeit leistet das Projekt einen einmaligen Beitrag zum neuen Dokumentartheater.

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